Türken Nazifizieren? Das koschta fast gar niks!

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Türken Nazifizieren? Das koschta fast gar niks!

April 07, 2016 - 02:26
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Was die Mehrzahl der Türkei-Türken Kritiken gemeinsam haben, ist, dass sie inhaltlich meist sehr platt sind. Das wäre erst einmal nicht weiter tragisch. Allerdings werden die Kritiken immer krasser und häufig nur noch aufgewärmt aufgetischt. Unterdessen überschatten die rassistischen Gewaltwellen die 90er bei weitem. Die Türken werden diese Spirale noch weiter treiben, teilt zumindest Ali Ertan Toprak mit.

Stuttgart/TP -  Ali Ertan Toprak muss es Wissen. Als Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gehört es zu seinem Aufgabengebiet, auf die Ent-Türkiisierung und danach die Nazifizierung hinzuarbeiten. Ent-Individualisiert wird jedoch schon davor, sonst würde die Gruppenbeschreibung nicht funktionieren. Währenddessen hat die Gewaltwelle die 90er Jahre längst überschattet. Geschockt ist noch niemand.

Nach über einer Woche sitzt der Schock in der Kurdischen Gemeinde immer noch tief. Fast wären die "Kurden" während einer aufgeheizten Pogromstimmung ausgerechnet auf deutschen Straßen gelyncht worden. Nur das beherzte Eingreifen der Aschaffenburger Polizei verhinderte schlimmeres. Man verbarrikadierte die "Kurden" in einem Gebäude, wo sich diese dann mit Steinen und Böllern zur Wehr setzten. 
 
Der Schock sitzt derart tief, dass der Nachrichtensender N24 vor den türkischen Pegidaisten erneut warnen muss. Der Artikel, der schonungslos offenbart, wie gefährlich die neue türkische Pegida wirklich ist, war bereits schon einmal in der Welt Online publiziert worden, aber man kann nicht genug davor warnen. Vielleicht sollten sich die nachfolgenden Medien überlegen, den türkischen Pegidaisten gleich einen einprägsamen, anderen Namen zu verpassen. Nicht dass der Pegida die Massen in Scharen davonlaufen.

Die türkischen Pegidaisten verdienen es auch nicht anders, von der "Lügenpresse" wie N24 und Welt Online vorgeführt zu werden. Was haben die auch in Aschaffenburg zu suchen? Erst recht, wenn dort friedlich eingestimmte "Kurden" entspannt über einem Bahnübergang schlendern und plötzlich von einer Horde wildgewordener nationalistisch-islamischtischer Türken angefallen werden. Nicht auszudenken, was da alles passiert wäre.

Zum Glück wurde diese Horde vorsorglich von einer Hundertschaft der Polizei begleitet, die schnell reagieren konnte. Sie hielten den "Kurden" den Rücken frei, um gerade noch in ein Haus zu flüchten, in der Sie vorläufig Schutz fanden. Um die Horde auf Abstand zu halten, bewarfen die "Kurden" vom Dach des Gebäudes in hohen Bogen auf das anstürmende Türkenheer, die sobald zurückschreckte und in alle Himmelsrichtungen floh. Einige der Wurfgeschosse änderten dabei die Flugrichtung, weshalb es zu friendly fire kam. Ein Polizist wurde verletzt, andere konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Von der selben "Lügenpresse" erfahren wir auch, weshalb diese türkischen Pegidaisten so schnell an die Opfer heran kommen können. Ihre Schnelligkeit und Professionalität verrät, dass die Türkenhorde, die eigentlich strohdumm sein müssten, von mehreren Akteuren gelenkt werden. Sie trommeln die Horde durch soziale Netzwerke, in denen die Trolle zunächst ohne merkliche Gehirnströme dahin vegetieren und erst auf Zuruf erwachen. Da sie mit bestimmten Markern im Hirnstamm markiert wurden, unter anderem "Volksverräter" und "Todgeweihtes Opfer", werden sie auf Zuruf zu regelrechten Walking Deads, die Cartoons zeichnen, Videosequenzen zusammen schnippeln und einen Shitstorm beginnen. 

Die meisten Opfer, darunter Menschenrechtsaktivisten, können nur noch die Flucht nach hinten antreten. Das musste er auch der überzeugte Moralist und Hüter der Demokratie von der Kurdischen Gemeinde zu spüren bekommen, sich jedoch der Horde mutig entgegen stellte und erwehren konnte.

Passt das in das islamophobe, rassistische, mit Klischees und Stereotypen behaftete Repertoire der N24 oder Welt Online? Eventuell nimmt man gleich diesen Artikel? Das koschta fast gar niks.

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