Nach dem IS-Anschlag in Paris

Lesezeit
1 Minute
Gelesen zu

Nach dem IS-Anschlag in Paris

November 14, 2015 - 20:36
Kategorie:
0 Kommentare

Mit bislang 129 Opfern in Paris, ist dieser IS-Terroranschlag bislang der schwerste Fall, die der IS-Miliz nach Ankara (102) und Suruc (34) angelastet wird.

Die IS hat sich mittlerweile für den Anschlag in Paris bekannt. Unter den Opfern soll nun nach bisherigen Informationen auch eine türkischstämmige Belgierin sein, die in der Nähe des Bataclan gewohnt haben soll. Der belgische Aussenminister erklärte, ohne dabei Namen zu nennen, das vermutlich zwei Belgier bei den Mordanschlägen umgekommen sind. 

Unterdessen hat die türkische Botschaft in Paris türkische Staatsbürger aufgefordert, wenn irgendwie möglich, die nächste Zeit in geschlossenen Räumen zu bleiben und Gänge nach draussen auf ein Minimum zu reduzieren. Der Botschafter Hakkı Akil legt Reisenden nach Paris oder in die Türkei nahe, früher als sonst am Flughafen zu sein. Es müsse mit erheblichen Wartezeiten gerechnet werden, so der türkische Botschafter in einer Pressemitteilung.

An der türkisch-syrischen Grenze in der Provinz Gaziantep, kam es laut dem Provinzgouverneur zu einem Grenzzwischenfall. Wie Meldungen berichten, wurde am Ermis-Grenzübergang ein Fahrzeug beschossen. Dabei sollen 4 mutmaßliche IS-Milizen getötet worden sein, berichtet u.a. die CNNTürk. Der Vorfall soll sich am frühen Nachmittag ereignet haben. Berichten zufolge hätten zwei Fahrzeuge den Grenzübergang und dabei ein gepanzertes Fahrzeug der Gendarmerie angesteuert. Trotz Warnungen und Schüssen in die Luft hätten die Fahrzeuge an Fahrt zugenommen, woraufhin die Gendarmerie das vorauseilende Fahrzeug beschossen habe. Das zweite Fahrzeug habe danach gewendet und sich entfernt. Bei dem Beschuss kamen 4 IS-Milizen um.

In Albanien hat eine elektronische email für eine Sondersitzung des Sicherheitsrates gesorgt. Laut albanischen Medien, soll Innenminister Sami Tahiri eine Drohung von einem IS-Ableger aus Albanien erhalten haben. Darin wird angekündigt, die albanische Hauptstadt Tirana wie in Paris in Blut zu ertränken. Tahiri kündigte nach einem anberaumten Treffen auf höchster Ebene auch eine Sondersitzung des Sicherheitsrates an. Laut Nachrichtenagentur AA nehme die Regierung die Drohung sehr ernst.

Werbeanzeige