Düsseldorf: WonderWaffel Betreiber entschuldigt sich

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Düsseldorf: WonderWaffel Betreiber entschuldigt sich

März 17, 2016 - 15:17
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Der Geschäftsführer der WonderWaffel-Filiale in Düsseldorf hat sich in einem Facebook Post für die Missverständnisse und die Umstände des Videos entschuldigt. 

Düsseldorf/TP - Ein Video auf dem Youtube-Kanal führte auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter zu heftigen Diskussionen darüber, ob der Franchisnehmer der Düsseldorfer-Filiale die Opfer des Autobombenanschlags in Ankara vom vergangenem Sonntag verhöhne, in dem Musik der Terrororganisation PKK in der Filiale abgespielt wird. Daraufhin kündigte das Berliner Unternehmen WonderWaffel als Franchisgeber den Vertrag und ordnete die Schließung der Filiale in Düsseldorf an.

Der Geschäftsführer in Berlin bedauerte die Entscheidung, doch politische oder ideologische Konflikte hätten in einer WonderWaffel-Filiale nichts zu suchen, sagte M. Topcuoglu. Nach dem aber jetzt der Düsseldorfer Geschäftsführer Serhat K. auf Facebook sein Bedauern über den Vorfall ausdrückte, scheint man sich wieder an einen Tisch zu setzen und über die Zukunft der Düsseldorfer Filiale zu reden.

Serhat K. erklärte in dem Post auf Facebook, er wolle sich, nach dem ungeheure Vorwürfe im Raum gestanden seien, darüber äussern. Serhat K. sagte, er wolle sich "bei allen, die sich von dem Vorfall beleidigt oder angegriffen gefühlt haben, entschuldigen. Ich war zu dem Zeitpunkt selbst nicht in den Ladenräumlichkeiten und weiß nicht, warum das Lied abgespielt wurde. Auf das Tablet, auf dem die Musik abgespielt wurde, hat jeder Mitarbeiter Zugriff. Und es ist bei uns üblich, dass nach Ladenschluss beim Aufräumen und Reinigen Musik gespielt wird. Wir, die Betreiber, haben an dem Abend nichts von den Anschlägen mitgekriegt, da bei uns der Sonntag der umsatzstärkste Tag ist. Bei unseren Mitarbeitern und uns selbst herrscht während der Arbeit ein Handyverbot. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass einer unserer Mitarbeiter etwas von den Anschlägen wusste, als das Lied abgespielt wurde."

Desweiteren erklärte der Geschäftsführer, er verurteile den Anschlag genauso so scharf wie jeder andere und werde als Ausgleich die Tageseinnahmen eines Wochenendes an die Angehörigen der Opfer des Anschlags spenden.

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