Hamed Abdel Samad angezeigt - "Oh Gott!" oder "Weh oh weh!"

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Hamed Abdel Samad angezeigt - "Oh Gott!" oder "Weh oh weh!"

März 17, 2016 - 00:11
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Den populären "Islamkritiker" Hamed Abdel Samad hat doch tatsächlich jemand auf den Popo gekriegt! Irgend jemand, ein Denunziant, ein Paranoid, vielleicht ein Muselmane mit Hang zur Selbstüberschätzung hat ihn polizeilich angezeigt.

Gastbeitrag/TP - Was sagt man nun dazu? Oh Gott! Oder doch besser, weh oh weh? Nehmen wir "weh o weh", denn das ist werteneutral, nicht ideologisch oder religiös geprägt und völlig harmlos. Es wird dich, Hamed Abdel Samad, auch nicht dazu anstiften, daraus ein schriftstellerisches Machtwerk zusammen zu reimen. Hamed, du ist ja so frei, dich für den Islam zu verausgaben - angeblich für die Muselmanen, damit sie von ihrer Last befreit werden, die ihnen der Prophet auferlegt habe, und ja, auch für die Nichtmuselmanen, damit sie etwas Genugtuung erfahren. Vielleicht ist auch ein klitzekleines bisschen Ich auch im Spiel?

Es hat dich Hamed zwar niemand danach gefragt oder gebeten, jedenfalls kein Muselmane, du tuts es trotzdem. Wohl für deinen eigenen Seelenfrieden, pardon, universell geltenden Frieden. Hast es auch nötig. Ich beneide dich zumindest nicht, was du so alles ertragen musstest. Schlimm, schlimm! Aber so ist halt das Leben. Vogel friß oder stirb!

Appropos Vogel... deine geschriebenen Worte prallen bei mir ab wie Fliegen auf  der Windschutzscheibe. Ich betätige nur kurz einen Hebel und schon wird der Fliegenschiss von der Scheibe entfernt. Ein Automatismus hat sich inzwischen eingeschlichen und ich kann es auch nicht mehr unterdrücken. Vielleicht erfindet ja irgend ein Ungläubiger Ingenieur eine Elektronik, die den Fliegenschiss erkennt und den Wischer einschaltet, damit mein Gewissen rein bleibt? Dann muss man sich nicht auch noch darum kümmern. Es gibt viel wichtigeres als ein Fliegenschiss, Vogelkot oder Bullshit, mit dem man sich beschäftigen soll. Dennoch verfolge ich dich, jedenfalls das was du so treibst. Noch ist der Zeitpunkt nicht gekommen, dir einen empirischen Beweis vorzulegen, was an und für sich ja auch nicht viel ändern würde. Wahrscheinlich bist du da längst ausgeflogen, in der Ferne, fernab der jetzigen Kultur, nicht mehr erreichbar, um dir den Scheiß zu zeigen, den du angerichtest hast. 

Meint du, Hamed, wirklich, deine "Islamkritik" wird das Leben von Milliarden von Muselmanen auf der Welt, Millionen Muselmanen in Europa auch nur annähernd tangieren? Klar, es gibt sicherlich welche, die sich an dir heften, wie Fliegen auf einen Fliegenschiss, aber seis drum, sie müssen ja auch von etwas Leben. Nur werden es sehr sehr wenige Muselmanen sein, dafür aber exorbitant viele andere. Appropos Leben...

Hat deine "Islamkritik" irgend etwas bewirkt, dass einen Menschen grundlegend verändert hat? Hast du irgend jemandem das Leben gerettet? Ja gut, du hast schon etwas bewirkt. Du hast Zuschauer, begeisterte Anhänger, die für deine Ideen zahlen, Schlange stehen und ihre Handflächen bei Beifall ruinieren. Mit deinen Ideen hast du begeisterte Anhänger gefunden, die anderen das Leben erschweren wollen. Wollen, aber nicht können, zumindest so lange nicht, wie dieser demokratische Rechtsstaat existiert.

Da wären wir wieder beim Recht. Tja, Hamed, es ist so wie es ist. Jemand fühlt sich im Recht und hat auch das Recht, dich anzuzeigen. Ist ja ein Rechtsstaat und keine postmodern installierte Junta-Regierung wie in Ägypten, wo du wieder was zu sagen hast und Leute allein mit deinen Bemerkungen hinter Gittern bringen könntest.

Ob die deutsche Justiz die Anzeige gegen dich verfolgt oder das ganze einfach einstellt, ist ja noch nicht einmal entschieden worden. Warum also dieser narzisstischer Reflex auf die Anzeige? Wieso diese Paranoia? Hat dich jemand bedroht, dir das Säbel-Zeichen gezeigt, dir die Todesstrafe angedroht oder ist schon wieder jemand wegen Geld hinter dir her?

"Sanktionen" hin, "Schikanen" her, noch ist nichts passiert, aber es scheint dich mehr zu beschäftigen als es dir wohl lieb ist. So sehr, dass du dich darüber auslassen musstest - ja gar gekränkt wirkst. Für dich scheint Kritik, egal wie sie vorgetragen wird, auch juristisch, nur akzeptabel zu sein, wenn sie ausdrücklich von einem ausserhalb dieses Kreises stammt: Linke, Dialog-Profis, Islamisten, Politiker. Viel bleibt da nicht mehr übrig. Wer darf dich denn kritisieren? Oder ist der Narzissmus, das Paschatum, die Paranoia derart ausgeprägt, dass dies nicht mehr von der Pelle abzustreifen ist? Willkommen in der Welt des demokratischen Rechtsstaates, wo "Vogel friß oder stirb" eine neue Bedeutung gewinnt.

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