• Moschee der Türkisch Islamische Kultur Verein e.V. in Stade-Bützfleth
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Ditib Moschee in Stade Ziel der PKK

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Ditib Moschee in Stade Ziel der PKK

November 17, 2016 - 22:36
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In Bützfleth, einer Ortschaft in der Hansestadt Stade wurde in der vergangenen Nacht die Moschee der DITIB in der Obstmarschenweg Ziel eines PKK-Angriffs. Dabei wurden Scheiben eingeschlagen, die Fassade beschmiert.

Apoistische Jugend kündigt Aktionen in Ludwigshafen und Mannheim an

Stade / TP - Der Türkisch Islamische Kultur Verein e.V. in Stade-Bützfleth wurde in der vergangenen Nacht Ziel von PKK-Sympathisanten. Dabei wurden Scheiben eingeschlagen, die Fassade mit Farbbeuteln beschmiert, Hassbotschaften hinterlassen. 

Die Meldung machten Mitglieder des Türkischen Kulturvereins über die Attacke auf die Mevlana-Moschee, die ein Verein im Verband der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (Ditib) ist. Die Polizei nahm inzwischen die Spurensicherung auf.

Erst am Donnerstag zogen rund 150 PKK-Sympathisanten mit Flaggen und Fahnen der PKK sowie YPG durch die Innenstadt von Stade, um gegen die Erdogan-Regierung zu demonstrieren, berichtet der Tageblatt. Mitglieder des Vereines erklärten in sozialen Netzwerken, dass da ein Zusammenhang bestehe.

Die Zahl der Moschee-Attacken, die der DITIB zugehören, steigt seit diesem Jahr wieder rasant an. In den meisten Fällen konnte ein Bezug zur Terrororganisation PKK festgestellt werden. Meist bekannte sich kurz danach eine gewisse Apoistische Jugendbewegung zu den Anschlägen.

Die Apoistische Jugendinitiative-Europa rief die in Europa lebenden kurdischen Jugendlichen unter dem Motto "Xwebun - xwe parastin!" (Selbstsein und Selbstverteidigung!) dazu auf, auf die Straßen zu gehen und militante Aktionen zu verwirklichen. Darin heißt es weiter: "Wir in Europa Lebenden müssen als Genossen und Militante / Aktivisten Rêber APOs die hier lebenden Schurken zur Rechenschaft ziehen. Es soll jeder wissen, dass der Militanten-Geist Rêber APOs die Jugend ist. Wir rufen alle in Europa lebenden kurdischen Jugendlichen zur militanten Aktionen auf und ihren Opferbereitschaft zu zeigen."

Den selben Aufruf startete 2016 auch die YXK, Verband der Studierenden aus Kurdistan e. V., eine Unterorganisation der PKK-nahen NAV-DEM e.V. die zuvor YEK-KOM e.V. hieß.

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