Syrien: Unterdrückungspolitik der PYD geht weiter

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Syrien: Unterdrückungspolitik der PYD geht weiter

Dezember 02, 2016 - 23:27
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Die PKK-nahe syrische Partei PYD und ihr militärischer Arm YPG gehen immer härter gegen Oppositionelle in Nordsyriens Rojava-Gebiet vor. Der Kurdische Nationalrat in Syrien hat das harte Durchgreifen der PYD gegen Dissidenten und politische Aktivisten in Qamischli und Amude scharf verurteilt.

Ibrahim Biro (2 v. l.) bei einem Treffen im Bundeskanzleramt

Mardin / TP - Trotz der Solidaritätsbekundung durch das Bundeskanzleramt gegenüber dem Kurdischen Nationalrat in Syrien unter dem Vorsitz von Ibrahim Biro, lässt die syrisch-kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD) Oppositionelle verfolgen und hindert Veranstaltungen der ENKS (Kurdischer Nationarat). 

In der syrisch-türkischen Grenzstadt Qamishli stürmten Asayis-Milizen der PYD eine Konferenz der ENKS und lösten diese gewaltsam aus, berichten mehrere syrische Beobachtungstellen. In Amude, westlich von Qamishli kam es ebenfall zu Übergriffen der PYD auf das Büro der ENKS. Laut der Meldung zu Amude, wurde dabei die kurdische Flagge der ENKS verbrannt, teilte ein kurdischer Reporter aus Rojava mit.

Erst im September hatte das Bundeskanzleramt bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden Ibrahim Biro, ihre Solidarität gegenüber der ENKS zum Ausdruck gebracht und Menschenrechtsverletzungen, wie willkürliche Verhaftungen und Ausweisungen sowie Ermordungen und Zwangsrekrutierung, durch die PYD scharf verurteilt.

Entgegen der PYD unter dem Vorsitz von Salih Muslim, setzt sich die ENKS für ein demokratisches, föderales und geeintes Syrien ein

 

 

 

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