Syrien - YPG zieht sich aus Manbidsch zurück

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Syrien - YPG zieht sich aus Manbidsch zurück

November 16, 2016 - 22:37
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AFN zufolge ziehen sich die kurdischen Milizen der YPG aus der nordsyrischen Stadt Manbidsch zurück. Die Türkei hatte die PYD aufgefordert, sich mit ihren Milizen der YPG östlich des Euphrats zurückzuziehen. Andernfalls drohte die türkische Regierung, werde die Operation "Schutzschild Euphrat" auch die YPG verfolgen.

Syrien - YPG zieht sich aus Manbidsch zurück

Ankara / TP - Laut der kurdischsprachigen Nachrichtenagentur Firatnews Agency (AFN), zieht sich der bewaffnete Arm der PYD (Partei der Demokratischen Union), die YPG (Volksverteidigungseinheiten) aus Manbidsch zurück. Die Kämpfer hätten die Terroristen der IS aus der Stadt vertrieben, die Kämpfer ihre Aufgabe erfüllt. Sie würden, so die AFN, nun östlich des Euphrats benötigt, um die IS aus weiteren Gebieten zu vertreieben.

Die Meldung wurde nun auch von Brett H. McGurk bestätigt, der seit Oktober 2015 US-Sonderbeauftragter für die Internationale Allianz gegen den Islamischen Staat ist.

Die türkische Regierung hatte mehrfach die PYD gewarnt, sich weiterhin östlich des Euphrats zu bewegen. Der türkische Aussenminister Cavusoglu hatte mehrmals bekräftigt, dass der Euphrat die rote Linie sei, die die YPG nicht überqueren dürfe. Andernfalls werde man Maßnahmen treffen, hieß es in der Erklärung des Aussenministers. Über die Forderungen der Türkei zum Rückzug gab es heftige Debatten mit der US-geführten Allianz in Syrien. Die US-Regierung hatte bislang keine eindeutige Stellung bezogen und die Türkei hingehalten. Mit der militärischen Operation "Schutzschild Euphrat" wollte die Türkei verhindern, dass die PYD in Nordsyrien zwischen dem Nordosten und Nordwesten die Lücke schließt.
 

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