Türkei: US-Aussenministerium spricht Warnung aus

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Türkei: US-Aussenministerium spricht Warnung aus

Oktober 30, 2016 - 03:09
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Das US-Aussenministerium hat ihre Bürger zur erhöhnten Vorsicht aufgerufen. Als Grund nannte die US-Behörde ein erhöhtes Bedrohungspotential durch Terrororganisationen in der Türkei.

Türkei: US-Aussenministerium spricht Warnung aus

Washington / TP - Das US-Aussenministerium hat in einer dringlichen Mitteilung am vergangenem Samstag ihre US-Staatsbürger vor erhöhter Gefahr in der Türkei gewarnt. Bürger sollten Reisen in den Südosten des Landes vermeiden und Risiken sorgfältig in betracht ziehen, heißt es in der Meldung.

Der konsularische Betrieb in Istanbul soll laut der Mitteilung nicht ausgesetzt werden und weiterhin offen bleiben, jedoch Angehörige von Konsulatsbeamten und Mitarbeitern Istanbul verlassen. Angehörigen der US-Vertretungen in der Türkei wird untersagt, in den Südosten zu reisen. Gleiches wird den US-Bürgern nahe gelegt, die vorhaben, in den Südosten bzw. an die türkisch-syrische Grenze zu reisen. 

Laut dem US-Aussenministerium soll die Bedrohungslage von Terroranschlägen in der Türkei auf US-Bürger und andere Staatsbürger zugenommen haben. Aufgrund der Terroranschläge in Frankreich, Belgien, Deutschland, Mali, Bangladesch, Tunesien und der Türkei sei die Gefahr aktueller denn je. 

Als mögliche Anschlagsziele kommen demnach besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen, so das US-Aussenministerium.

Auch das deutsche Auswärtige Amt hat ihre Reisewarnung für die Türkei weiterhin beibehalten. Reisenden in der Türkei wird dringend empfohlen, sich besonders umsichtig zu verhalten. Von Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak, insbesondere in die Städte Diyarbakır, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin sowie generell in die Provinzen Mardin, Şırnak und Hakkâri wird dringend abgeraten. 

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