Festnahmen nach Anschlag auf DITIB-Moschee

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Festnahmen nach Anschlag auf DITIB-Moschee

28. Juli 2017 - 23:46
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Bei einer Polizei-Razzia in Weil am Rhein und Lörrach wurden zwei Männer festgenommen, die mit dem Brandanschlag auf die Friedlinger DITIB-Moschee in Zusammenhang stehen sollen.

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Weil am Rhein / TP - Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat zwei 30 und 31 Jahre alte Männer in Weil am Rhein festnehmen lassen, die für den Brandanschlags vom 28. April auf die Friedlinger Moschee des türkisch-islamischen Vereines DITIB verantwortlich gemacht werden.

Die Polizei durchsuchte in Weil am Rhein und Lörrach am Donnerstagmorgen mehrere Objekte, nach dem Spuren am Tatort sowie ein im Internet verbreitetes Bekennervideo von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe ausgewertet wurden. Dabei nahm die Polizei sieben Personen fest, die für den Brandanschlag auf die Friedlinger Moschee in Weilheim am Rhein verantwortlich gemacht werden. 

Die Staatsanwaltschaft, die beim Brandanschlag von einem politisch motivierten Fall ausgeht, bestätigte, dass die sieben Personen PKK-nahen Kreisen zugerechnet werden. Zwei davon, ein 30- und ein 31-jähriger Mann wurden vor den Hafrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

Beim Brandanschlag am 28. April 2017 auf die DITIB-Moschee in Weil am Rhein-Friedlingen warfen Unbekannte mehrere Brandsätze gegen das Gebäude des Türkisch-Islamischen Kulturvereins. Da die Brandsätze an der Außenwand zerschellten und nicht ins Gebäudeinnere gelangten, wurde lediglich die Hausfassade beschädigt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Freiburg richtete daraufhin eine Ermittlungsgruppe ein und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe übernahm das Verfahren. Nachdem im Internet ein Bekennervideo aus PKK-nahen Kreisen auftauchte, erhärtete sich der Verdacht einer politisch motivierten Straftat. 

Seit mehr als zwei Jahren häufig sich Anschläge auf türkische Einrichtungen. Allein in den ersten Monaten dieses Jahres verzeichneten Ermittlungsbehörden mehr als acht Anschläge gegen türkische Einrichtungen, mutmaßlich von PKK-nahen Kreisen verübt. 2016 waren es insgesamt 30 Anschläge.
 

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C

Oha wären es 18 bis 24 Jährige hätte man gedacht halt Jugend handelt ohne Nachzudenken, aber 2 Leute über 30 Jährige, wahrscheinlich Beruflich versager und fühlen sich nütztlich, wenn sie sowas machen.

C

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M

Ich freue mich wirklich sehr dass die kurden alles tun um den Türken zu schaden, denn durch diese Aktionen erwacht auch der letzte Bauer, der die kurden als "unsere Brüder" bezeichnet!

Ist nicht lange her,  da war ein Kemalist für Fundamentalisten ein Feind und kurden als Freund, nun merken die auch, das sie sich geirrt haben, je mehr Türken vom Tiefschlaf erwachen, umso schneller, sauberer wird die Endlösung sein!

A

HHinter jedem Übel stecken Kurden ist schon sehr sehr weit ausgeholt um das mal gelinde auszudrücken!

Taten nach etnischen Gruppierungen zu tätigen ist rassistisch und hat hier nichts zu suchen. Ich bezeichne jeden Kurden als meinen Bruder der die Türkei als seine Republik anerkennt und nicht irgendwelchen Parolen zum Opfer gefallen ist. Die Türkei ist und bleibt ein Vielvölkerstaat, das ist unsere Identität das macht unsere Kultur so Reich.