Türkei: Urlaubs-Boykott und Milliarden-Deal

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Türkei: Urlaubs-Boykott und Milliarden-Deal

04. August 2017 - 22:47
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Trotz Urlaubs-Boykott der Deutschen: Siemens unterzeichnet Milliarden-Deal in der Türkei

Türkei: Urlaubs-Boykott und Milliarden-Deal

Istanbul / NEX / TP - Während die deutsche Politik und deutsche Medien deutschen Urlaubern anraten, dieses Jahr die Türkei als Urlaubsziel zu meiden und den diesjährigen Sommer lieber im heimischen Regen zu verbringen, um damit angeblich den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf Grund von vorgeworfenen Menschenrechtsverletzungen zu einem Rücktritt zu bewegen, hat das deutsche Traditionsunternehmen Siemens in der Türkei am Donnerstag einen Multimilliarden-Deal an Land gezogen.

Wie die “Deutsche Welle” unter Berufung auf türkische Nachrichtenagenturen berichtet, habe das deutsch-türkische Konsortium mit Siemens und Türkerler-Kalyon mit 3,48 Dollar pro Kilowattstunde den geringsten Preis bei der Ausschreibung geboten. Das Projekt sehe vor, in fünf Regionen des Landes Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 1000 Megawatt zu bauen.

In Anbetracht der über 200-jährigen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei werde dieser Deal zu den deutsch-türkischen Beziehungen einen wichtigen Beitrag leisten, so der türkische Energieminister Berat Albayrak gegenüber Medien. Dem Bericht zufolge soll Siemens in der Türkei eine Fabrik zur Herstellung von Windturbinen errichten. Laut Ausschreibung müssten 80 Prozent der Ingenieure Türken sein. Das Konsortium soll mehr als eine Milliarde Dollar investieren. Wie die “Deutsche Welle” weiter berichtet, sollen mit den Anlagen pro Jahr drei Milliarden Kilowattstunden Strom produziert werden, was für den Bedarf von 1,1 Millionen Haushalten ausreiche.

Neben vier deutschen Unternehmen beteiligten sich an der Ausschreibung auch Konzerne aus den USA, Dänemark und China mit ihren türkischen Partnern. Bei den deutschen Konzernen handle es sich neben Siemens um die Unternehmen Nordex, Enercon und Senvion. Die Ausschreibung war Teil eines Projekts der türkischen Regierung zum Ausbau erneuerbarer Energien.

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L

Die Investitionen steigen,

die Touristenzahlen steigen,

die Spione bleiben inhaftiert,

und der Zugang zum NATO-Stützpukt Konya bleibt den deutschen Abgeordneten weiterhin verwehrt.

Es ist vllt. an der Zeit die Maßnahmen gegenüber dieser "Lachnummer" aka Bundesregierung zu verschärfen, sofern diese weiterhin Terroristen unterstützt. Bei Gelegenheit einfach jene Abgeordnete festnehmen, die aktiv die Interessen der Terrororganisation PKK verteidigen oder sich offenkundig (unter anderem) von Gülenisten instrumentalisieren lassen.