Amnesty erhöht Druck auf Türkei

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Amnesty erhöht Druck auf Türkei

01. Oktober 2017 - 00:00
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Seit Freitagsabend macht Berlin sprichwörtlich das Licht an. Das Lichterfest soll Menschen, Kulturen, Religionen, Städte und Nationen verbinden. Doch eine Lichtinstallation dient dazu, auf die Menschenrechtslage in der Türkei hinzuweisen.

Berlin-Charlottenburg - Die Lichtinstallation unter dem Namen "Freiheit"

Berlin / TP - Seit Freitagabend leuchtet Berlin. Das Lichterfest zwischen dem 29. September und 15. Oktober soll Menschen, Kulturen, Religionen, Städte und Nationen verbinden. Eine Lichtinstallation weicht aber davon ab. Die Lichtinstallation unter dem Namen "Freiheit"  soll auf die Menschenrechtslage in der Türkei hinweisen. Auf Wassertanks die aufeinander getürmt sind, hängen Bilder von inhaftierten Menschenrechtlern, darunter Peter Steudtner und eine Erklärung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI). 

Am Breitscheidplatz neben der Gedächtniskirche will Amnesty International an die in der Türkei inhaftierten Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten erinnern und fordert ihre Freilasssung. Die Menschenrechtsorganisation hat ihre Kampagne hierzu seit Tagen intensiviert, europaweite Aktionen gestartet, darunter auch in Berlin mit der Kubik-Skulptur "" der Agentur "Balestra Berlin". In sozialen Medien wie Twitter oder Youtube hat AI unter dem Hashtag die Aktionen zusammengefasst und veröffentlicht, unter anderem, wie die Installation in Berlin aufgebaut wurde.

Den auf der Lichtinstallation verhafteten Menschenrechtlern wird von der türkischen Justiz die Unterstützung einer bewaffneten terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Die türkische Tageszeitung Akşam meldete unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass im Zusammenhang mit „der Planung von Unruhen" die Polizei auf der Istanbuler Prinzeninsel am 5. Juli 2017 bei einer Razzia die Menschenrechtler Steudtner, Ali Garawi, Idil Eser, Özlem Dalkiran, Ilknur Üstün und drei weitere Personen festnahm. Die Teilnehmer sollen „Szenarien durchgespielt haben, wie man von Istanbul aus eine Aktion starten und auf das gesamte Land übertragen kann“. Die türkische Polizei spricht inzwischen von einem „konspirativen Treffen“, um einen „Chaos-Plan für die Türkei zu entwerfen“.

Amnesty International rief nach der Verhaftung die internationale Staatengemeinschaft zum Handeln auf. Alle Staats- und Regierungschefs seien gefordert, Druck auszuüben, damit Idil Eser und die anderen Menschenrechtsverteidiger sofort und bedingungslos freigelassen würden, sagte der Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, Markus Beeko.

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Bild von Aslan

...ist bestimmt ein umsichtiger Verein.

Gut fände ich es auch, wenn sich AI um die vielen Opfer kurdischer und linksradikaler Terroristen, Mörder und ähnlicher Soziopathen kümmern und sich für diese Opfer und ihre Nöte einsetzen täte. Darauf aufmerksam machen würde, dass sehr viele türkische Staatsbürger und Mitmenschen in der Türkei und auch in Deutschland von den kurdischen Organisationen und ihrer Mitglieder terrorisiert werden und täglich ihrer Menschenrechte und -würde beraubt und unterdrückt werden. Wirtschaftliche und soziale Sabotagen, Gesinnungsterror und Bedrohungen, körperliche und Sachbeschädigungen, die Einschränkungen der Lebensfreiheit und Beeinträchtigung der Lebensqualität sind dazu nur einige Beispiele dafür, wie die kurdischen Terrorsympathisanten und Aktivisten in Deutschlands Sortiment koordiniert, systematisch und methodisch türkischen Mitbürgern und ihren Freunden das Leben verpfuschen.

Die rechtsradikalen deutschen und €-Nazi-Interessengruppen sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Ich denke, die türkischen Behörden und Verantwortlichen sollten sich von den subversiven Machenschaften von Vereinen wie AI-Deutschland, welches auch nur zu einen weiterem Instrument der kurdischen Asylindustrie und ihrer exilpersischen Nutznießer, seien es Armenier, Zoroastrier oder sonstige Türken- und Islamhasser, wie auch viele Alevis sowie ihrer deutschen Handlanger nicht beirren lassen und den Einfluss aus Deutschland unterbinden und kurdischen Terror samt seiner Nester und ihre Kollaborateure eliminieren.

Die Türkei und alle Türken auf der Welt sollten auf eine Zukunft frei vom kurdischen Terror, des kurdischen Faschismus und all ihrer irren Komplizen hinarbeiten.

Diese aufgezwungene Problematik ist lästig, aber erfahrungsgemäß auch nicht anders zu lösen

Wenn AI sich irgendwann entschliesst kurdischen Terroristen, ihren Nachfahren und Komplizen bei zu bringen, dass man sich zivilisiert verhalten und mit Tee und Keksen auch einen schönen Abend mit Freunden verbringen kann und diese davon abbringt gegen die Türkei und gegen Türken zu hetzen und Terror zu verüben, gar ihnen gänzlich beibringt Türken in Frieden zu lassen, würde ich eventuell auch mal Backzutaten für Süßgebäck spenden oder Tee.

Bis dato bin ich aber ganz froh über die gegenwärtige Entwicklung der Türkei und auch auf die Eigenproduktionen für die TSK und die anderen Maßnahmen zum Schutze der Nation und türkischen Bevölkerung, die von der Regierung in Ankara ergriffen wurden.

Muss man sich eigentlich andauernd von den kurdischen Asyldeutschen und ihren Komplizen die Zeit stehlen lassen?