PKK intensiviert in Deutschland Aktivitäten

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PKK intensiviert in Deutschland Aktivitäten

16. Oktober 2017 - 21:16
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PKK-nahe Vereine und Verbände haben laut einer gemeinsamen Erklärung angekündigt, ihre Aktivitäten deutschlandweit zu intensivieren.

PKK intensiviert in Deutschland Aktivitäten

Stuttgart / TP - PKK-nahe Vereine und Verbände in Deutschland versuchen seit Wochen mit spontanen Kundgebungen sowie seit der vergangenen Woche mit einer europaweiten Kampagne mit einem Reisebus, auf die Inhaftierung des PKK-Terrorchefs Abdullah Öcalan aufmerksam zu machen. Nach dem in Medien das Gerücht über Öcalans tot verbreitet wurde, haben die PKK-Vertreter angekündigt, die Kundgebungen deutschlandweit in bestimmten Städten täglich für eine Woche auszutragen. Bereits am Sonntag waren militante Gruppen in die Zentrale der französischen Nachrichtenagentur AFP in Paris eingedrungen, um auf die Inhaftierung Öcalans hinzuweisen.

Laut den PKK-nahen Vertretern sollen in Dortmund (Hbf), Essen (Hbf), Duisburg (Hbf), Bielefeld (Hbf), Münster (Hbf), Hannover (Türkisches Generalkonsulat), Hildesheim (Demonstrationsmarsch), Stuttgart (Schloßplatz), Saarbrücken (Europa Galerie), München (vor der CSU-Zentrale), Oldenburg (Hbf), Hamburg (Hbf und Saturn) und Kiel (Demonstrationsmarsch) mehrere Kundgebungen in dieser Woche abgehalten werden. Die koordinierten Kundgebungen werden von der NAV-DEM (Demokratische Kurdische Gesellschaftszentrum Deutschland, vormals YEK-KOM), NAV-YEK (Zentralverband der Êzidischen Vereine e.V.), FEDA (Föderation der demokratischen Alewiten e.V.), DDGB (Vereinigung der PKK, militanten kommunistischen Vereinigungen wie MLSPB, TDP, TKP/ML und CIK (Islamische Gemeinde Kurdistans) organisiert.

Mit den Kundgebungen soll die internationale Staatengemeinschaft, insbesondere die Bundesrepublik Deutschland dazu bewegt werden, Druck auf die Türkei auszuüben, damit der Terrorchef der PKK wieder uneingeschränkten Besucherzugang erhält. Öcalan verbüßt seit seiner Verhaftung und Verurteilung im Jahre 1999 auf der Gefängnisinsel Imrali eine lebenslange Haftstrafe.

Immer wieder warfen PKK-nahe Gruppierungen der türkischen Regierung vor, Öcalan entweder schleichend zu vergiften, psychischer Folter in Form von jahrelanger Isolationshaft auszusetzen oder unter unmenschlichen Bedingungen in einer Zelle zu halten. Die CPT (Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe) hatte immer wieder bekannt gegeben, dass bei Abdullah Öcalan keine Anzeichen einer Vergiftung gefunden werden konnten oder dass die Haftbedingungen den EU-Standards entsprechen, zuletzt .

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Bild von Aslan

Wenn man es objektiv und über den längeren Zeitraum betrachtet, dann kann man durchaus analysieren und erkennen, dass Deutschland Verrat an dem NATO-Partner Türkei beging und begeht. Deutschland bewaffnet und beratet kurdische Terrororganisationen sehr umfangreich und auch mit schweren Rüstungsgütern, wie die YPG/PKK in Syrien und Irak, die Terror gegen den Staat Türkei ausüben und türkische Staatsbürger ermorden. Deutschland beteiligt sich bei dem "landgrabbing" faschistischer kurdischer Terroristen durch Luftaufklärung. Deshalb auch der Rausschmiss der Bundeswehr aus Incirlik.

Berlins Eskapaden, die offenkundige Unterstützung kurdischer Terrorgruppierungen wie der PKK & Co im Bundestag und auf kommunaler Ebene, die systematische Diskriminierung türkischer Mitbürger in Zusammenarbeit mir kurdischen Interessengruppen, die wirtschaftliche und politische Sabotage die Deutschland gegen die Republik Türkei betreibt und auch auf EU & NATO Ebene auszuweiten versucht, die Kampagnen in Medien und Gesellschaft hierzulande sind Teil eines anti-türkischen Terrors, daran beteiligen sich auch deutsche Dienste und Behörden.

Nicht nur aus türkischer Sicht kann man per Definition Deutschland als "Schurkenstaat" betrachten, der Terror fördert und sich zu diesem Zweck auch mit den kurdischen Organisationen arrangiert hat.

 

An Feindseligkeit ist das Gebaren aus Deutschland eigentlich kaum noch zu überbieten und wenn man berücksichtigt, dass die kurdischen Interessengruppen hierzulande, insbesondere auch deren Stellvertreter bei "die Linke" und "Grüne" mit ihrer anti-türkischen politischen Agenda im Bundestag partizipieren, Bestandteil Deutschlands sind, dann kommt das alles schon einer Kriegserklärung nahe.