"Halal Challenge“ Propagandistin verurteilt

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"Halal Challenge“ Propagandistin verurteilt

05. Dezember 2017 - 00:01
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Melanie Dittmer, Initiatorin der anti-islamischen Bogida-Bewegung in Bonn, Initiatorin der "Halal Challenge" sowie dem “Stolperstein”-Projekt und bekannt durch Sätze wie "Es ist unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat", wurde vom Amtsgericht Wetzlar zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten, über drei Jahre ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt.

Screenshot: infidels-deutschland.de, über Melanie Dittmer

Wetzlar / TP - Die 39-jährige notorische Neonazi-Aktivistin aus dem Rhein-Sieg-Kreis, Melanie Dittmer, ist vom Amtsgericht Wetzlar zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten, über drei Jahre ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt worden. Ausserdem muss sie 100 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Vorgeworfen wurde der Aktivistin, bei einem von einem NPD-Lokalpolitiker organisierten Aufmarsch gegen Ausländer und Flüchtlinge gehetzt zu haben. Unter anderem habe sie laut "Frankfurter Rundschau“ im Oktober 2016 in Wetzlar Flüchtlinge mit der Pest im Mittelalter verglichen. Das Amtsgericht Wetzlar sah den Vorwurf der Volksverhetzung als gegeben an.

Dittmer hatte während einer Veranstaltung von Rechtsextremen Gruppen damit geprahlt, die Initiatorin der "Halal Challenge" oder dem“Stolperstein”-Projekt zu sein. Bei der "Halal Challenge" wurden unter dem Hashtag in sozialen Netzwerken Menschen dazu aufgefordert, in Supermärkten Schweinefleisch auf Halalprodukte zu platzieren, diese abzufotografieren und ins Netz zu stellen. Kurz danach tauchen auch sehr viele Bilder und Videos aus den Fleischregalen deutscher Supermärkte auf, in denen Teilnehmer der Challenge ihr Werk vorstellten. Die Aktion erreichte innerhalb von Tagen mehr als 4.000 Follower allein im sozialen Kurznachrichtendienst Twitter.

Beim "Stolperstein"-Projekt wurden in sozialen Netzwerken Menschen unter dem Hashtag aufgefordert, Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demning, in ihrer Umgebung mit eigenen Zetteln umzudekorieren. Sie sollten dabei die Namen der deutschen Opfer von "Migranten" auf die Zettel notieren und diese auf die Gedenksteine (Stolpersteine) für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft anbringen. 56.000 dieser Stolpersteine gibt es europaweit, die an die NS-Herrschaft und vor allem an jeden einzelnen jüdischen Opfer erinnern sollen.

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Bild von Nemesis269

...Meliiiie,....Melanchen,Liebes..hat dich die Abfuhr eines Türken so sehr in deinem Ego verletzt, dass du deine verschmähte Liebe, gleich zu einer „Kolektivbestrafung“ erklärst? „Halalchallenge“? Oha, das wäre mal eine Überlegung wert, in den Supermärken statt Schweinefleisch, vergammeltes Schweinefleisch in deiner Lieblingstheke zu plazieren. Ich würde dir gerne dabei zugucken, wie du herzhaft in so einem vergammelten Schweineanus reinbeisst, den du für den „Kottlet“ hälst. Was ich aber nicht verstehe, ist deine Äuserung über dem Holocaust. Wie kommts, dass du das Leid deiner israelischen Auftraggeber, aus der Vergangenheit, plötzlich leugnest? War das Geld nicht pünktlich oder haben sie überhaupt nichts bezahlt? In der Regel behauptet Ihr zusammen mit der AfD, „proisraelisch“ zu sein, um so Verfassungsschutzkonform hetzen zu können. Das beste Beispiel ist die „Pro-Köln“ und „Pro-Deutschland“. Ja verstehe, beim Geld hört die „Feundschaft“ auf, nicht wahr?