PKK plante wohl Bombenanschlag auf OIC-Gipfel in Istanbul

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PKK plante wohl Bombenanschlag auf OIC-Gipfel in Istanbul

16. Dezember 2017 - 15:24
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Die türkische Sicherheitsbehörden haben in der vergangenen Woche einen geplanten Bombenanschlag der Terrororganisation PKK auf den Gipfeltreffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul vereitelt. Bislang sind 11 Tatverdächtige verhaftet worden. Bislang ist bekannt, dass die verwendeten Zünder dieselben sind, die bei den Bombenanschlägen am 10. Dezember 2016 in der Nähe des Vodafone-Stadions des türkischen Fußballclubs Besiktas verwendet wurden.

PKK plante wohl Bombenanschlag auf OIC-Gipfel in Istanbul

Istanbul / NEX / TP - Wollte die Terrororganisation PKK das OIC-Gipfeltreffen in Istanbul in ein Blutbad verwandeln? Laut türkischen Medienberichten verdichten sich die Hinweise zunehmend, dass die Terrororganisation PKK wie bei der Serie von Bombenanschlägen vom 10. Dezember 2016 in Istanbul vor dem Vodafone-Stadion vorgehen wollte. Am Mittwoch griff eine Antiterrroreinheit der Polizei im Istanbuler Stadtteil Bahcelievler zu, stellte in einem Kastenwagen rund 60 Kilogramm Sprengstoff verteilt in mehreren präparierten Feuerlöschern sicher und verhaftete zwei Männer.

Laut Informationen der Tageszeitung Hürriyet hatte der türkische Nachrichtendienst MIT in der südosttürkischen Provinz Diyarbakır eine erhöhte Aktivität zwischen PKK-Netzwerken beobachtet, die observiert wurden. Die Behörden stellten dabei fest, dass eine Person, die mit einem der Terroristen in Diyarbakır in Verbindung stand, einen Kleinbus in Istanbul erwarb, der daraufhin von Geheimdienstmitarbeitern der MIT observiert wurde. Die MIT-Zweigstelle in Diyarbakır kam zu dem Ergebnis, dass die PKK womöglich auf dem OIC-Gipfel in Istanbul am 13. Dezember eine Serie von Selbstmordanschlägen plane, wie sie u.a. am 10. Dezember 2016 vor dem Vodafone-Stadion verübt wurde.

Die Istanbuler Antiterror- und Geheimdienstpolizei lokalisierte laut Hürriyet nach Auswertung der Aufnahmen der Überwachungskameras, Hinweisen aus der Bevölkerung und weiteren technischen Hilfsmitteln den Standort des Fahrzeugs und stellte die Identität der Verdächtigen fest. Als die Verdächtigen die Feuerlöscher mit 60 Kilogramm Sprengstoff und verstärkt mit Stahlkugeln und Nägeln auf einem Parkplatz in Bahcelievler auf das Fahrzeug luden, um sich auf den Weg zu machen, griffen die Einsatzkräfte der Antiterroreinheit der Istanbuler Polizei zu.

Zwei Personen wurden auf dem Gelände festgenommen, im verlaufe des Tages wurden neun weitere mutmaßliche Komplizen und Drahtzieher verhaftet, darunter drei Frauen und zwei Rechtsanwälte. Bei einem der Haupttatverdächtigen handelt es sich um einen Mann namens Hamza D. der sich in die Luft sprengen sollte. Der Verdächtige sei noch am selben Tag festgenommen worden.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Zünder, die beim Terroranschlag am 10. Dezember 2016 in der Nähe des Vodafone-Stadions des türkischen Fußballclubs Besiktas eingesetzt worden war, den gleichen Mechanismus aufweist wie die am Mittwoch sichergestellten Bomben. Bei der Serie von Bombenanschlägen vor dem Vodafone-Stadion waren 46 Menschen getötet worden. Nur durch die schnelle Reaktion von Polizeibeamten konnte schlimmeres verhindert werden. Ein Selbstmordattentäter, der nach der ersten Explosion sich inmitten des Rettungseinsatzes und Ansammlung von Sicherheitskräften selbst in die Luft sprengen wollte, wurde nur wenige Hundert Meter vor dem Stadion von Polizeibeamten gestellt, sprengte sich jedoch dabei in die Luft. 

Bislang verhinderte die Istanbuler Polizei innerhalb der letzten 45 Tage zusammen mit dem jüngsten Zugriff drei geplante Bombenanschläge im Großraum Istanbul.

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Bild von Nemesis269

...diese PKK-Marionetten auf Geheiss vom Israel, diesen Anschlag verübt werden sollte. Israel unterstützt definitiv die PKK, man hat bei ihrem letzten „Referendum“ in Irak gesehen, mit wessen Flaggen, dieses Terrorgesocks gewedelt hat. Nun, die Sitzung wurde, wegen der einseitigen Einverleibung Jerusalems einberufen werden. Und wer hat was dagegen? Bingo, Israel. „Verschwörungstheorie“? Ja klar, und der Irak hatte „Massenvernichtungswaffen“. Ich habe schon immer wieder gesagt und sage es immer noch, solange dieses Land noch an der Macht ist, wird es immer wieder für Unruhen, Mord und Totschlag sorgen. Unabhängig ob man mich für einen „Antisemiten“ hält oder nicht? Es ist in ihrem Talmud festgeschrieben, dass sie die anderen knechten, töten, misshandeln und „wie ein stück Fleisch, behandeln dürfen“. Dieses Land ist die Brut der extremistisch, fundamental veranlagter religiöse motivierter Psychopathen. In den israelischen Grundschulen, haben sie „Wenn ich gross bin töte ich alle Araber“, als „Kindeslied“, eingeführt. Die extremistische Siedler brauche ich hierzu gar nicht erst erwähnen. Das ist ein extremistisches Gesindel wie es im Buche steht. So jetzt könnt Ihr Euch darüber auskotzen, was ich für ein „hassverblendeter Antisemit“, bin. Ich habe nur Fakten dargelegt.