Kampfhubschrauber abgeschossen - YPG benutzt Zivilisten

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Kampfhubschrauber abgeschossen - YPG benutzt Zivilisten

11. Februar 2018 - 16:15
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Im Norden Syriens ist ein türkischer Kampfhubschrauber während eines Einsatzes abgeschossen worden. Experten gehen davon aus, dass die Maschine unter Sturmgewehrfeuer oder schwerem Maschinengewehrfeuer gestanden haben könnte. Ebenso könne aber auch ein technischer Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der Hintergrund, der zum Absturz führte, wirft aber mehr Fragen auf und führt nach Angaben von Experten dazu, dass das Militär ihre Strategie überdenken wird. Zeitgleich starben im selben Gebiet 9 Soldaten. Beide Fälle stehen unmittelbar in Zusammenhang.

Kampfhubschrauber abgeschossen - YPG benutzt Zivilisten - 11 türkischen Soldaten gefallen

Ankara / TP - Gut unterrichteten Journalisten aus der Türkei zufolge, wird die türkische Militärführung nach einem Absturz eines Kampfhubschraubers des Typs ATAK sowie dem Tod von 9 türkischen Soldaten einer Eliteeinheit, ihre taktische Vorgehensweise neu überdenken. Laut türkischen Medienberichten, die sich inzwischen decken, wurden die Kampfhubschrauber zur Unterstützung angefordert, um eine größere Menschenmenge aus der Luft zu überwachen. Eine Eliteeinheit war zu der Zeit bereits in Kontakt mit einer Menschenmenge, die sich auf die Anhöhe mit der Nummer 1027 bewegte. Was dann geschehen sein soll, stellt die bisherige Vorgehensweise des türkischen Militärs in Frage: Soll sie Ansammlungen von Menschen die sich auf Bodentruppen zubewegen, aus der Distanz heraus kontrolliert daran hindern, sich weiter zu nähern?

Nach bisherigem Stand stürzte der Kampfhubschrauber des Typs ATAK, der mit einem Bordschützen und einem Piloten besetzt war, um 13 Uhr Ortszeit im einem kontrollierten Gleitflug in einer Bergregion, rund 6km. ausserhalb der nordsyrischen Kleinstadt Rajo im Distrikt Afrin, ab. Rajo liegt etwa 20km nordwestlich von Afrin und ist derzeit heftig umkämpft. Seit Tagen liefert sich die türkische Armee in Zusammenarbeit mit Milizen der Freien Syrischen Armee (FSA) in der Hügel- und Berglandschaft kurz vor Rajo einen erbitterten Kampf mit der Terrororganisation YPG. 

Während des kontrollierten Gleitflugs ist laut Expertenmeinungen keine extreme Rauchentwicklung zu erkennen. Auch dreht sich die Maschine nicht um die eigene Achse, was auf einen Raketen-Treffer auf den Heckrotor schließen lassen würde. Nach dem die Maschine hinter einem Hügel verschwindet, wie Videos in sozialen Medien zeigen, jedoch bislang nicht verifiziert sind, sieht man kurz danach nur leichte Rauchschwaden über der vermuteten Absturzstelle aufsteigen. Vermutlich kam die Besatzung des Kampfhubschraubers beim Aufschlag selbst auf unwegsamen Gelände ums Leben. Im Video ist auch zu sehen, wie ein weiterer Kamfphubschrauber sich auf die Absturzstelle zubewegt und dabei Täuschkörper abwirft - vermutlich eine reine Vorsichtsmaßnahme, ohne dabei aber das Feuer zu eröffnen.

Zur selben Zeit häuften sich gestern die Berichte in sozialen Medien, wonach ein größerer türkischer Verband einer Eliteeinheit aus Tatvan aufgerieben worden sei. Nur Stunden später bestätigte die türkische Armeeführung, dass bei einem Gefecht in Nordsyrien 9 Soldaten ums leben kamen. Am Sonntag melden türkische Medien unter Berufung auf militärische Quellen, dass die 9 Soldaten bei einem Einsatz am strategischen Punkt mit der militärischen Nummer 1027 ums leben kamen. Der Hintergrund selbst der zum Verlust führte, soll demnach auch die Militärführung überrascht haben. Sie erwäge daher, ihr Konzept beim Vormarsch und Kontrolle der Gebiete im Distrikt Afrin zu überdenken. 

Bisher bekannten Informationen zufolge versuchte eine größere Menschenmenge mit 70 bis 80 Personen in den gestrigen Mittagstunden, auf das vom türkischen Militär besetzt gehaltene strategische Hügel mit der Nummer 1027 zu gelangen. Trotz Warnschüssen in die Luft, die vom provisorisch eingericheteten Standort abgegegeben wurde, habe die Menschenmenge sich weiterhin auf den militärischen wichtigen Punkt zubewegt. Daraufhin sei eine Eliteeinheit mit 16 Soldaten auf die Gruppe zugegangen, um sie dazu zu bewegen, halt zu machen. Was dann geschehen sein soll, halten Militärexperten für einen Extremfall, der die Strategie des "Softpowers" der Militärführung infrage stellen wird.

Laut übereinstimmenden Berichten, wurde auf die Eliteeinheit aus der Gruppe, in der sich auch Frauen und Kinder befunden hätten, Handgranaten geworfen und sofort das Feuer eröffnet. Aus einem nahen Dorf heraus, die bis zu der Zeit unter Kontrolle des türkischen Militärs gestanden haben soll, hätten YPG-Terroristen ebenfalls das Feuer eröffnet und die Einheit ins Kreuzfeuer genommen. Die zwei Kampfhubschrauber, so berichten Medien, seien ebenfalls zu diesem Einsatz als Unterstützung und Lufbeobachtung beordert worden. Dabei könnte eines der Kampfhubschrauber unter schwerem Maschinengewehrfeuer gestanden sein, erklären nun Militärexperten. Es wird auch vermutet, dass die Kampfhubschrauber deshalb das Feuer nicht erwiderten, weil sich sozusagen Zivilisten in dem Gebiet aufhielten. In dem viral verbreiteten Video ist zu erkennen, dass der zweite Kampfhubschrauber nicht in das Geschehen aktiv einschreitet.

Stimmen die bisher angelaufenen Informationen, benutzt die YPG offensichtlich Zivilisten als Schutzschild, um ihre Gegenangriffe zu tarnen und zu starten, um den Vormarsch der Operation "Olivenzweig" zu stoppen oder zumindest moralisch wie ethisch infrage zu stellen, wenn Zivilisten ums leben kommen. Seit langem warnen Militärexperten vor so einem Szenario, die bei der Terrormiliz Islamischer Staat zu beobachten war, wenn sie unter Druck stand. 

Laut einem Bericht der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, löste sich die Menschenmenge nach den ersten Kampfhandlungen auf, während die Eliteeinheit das Gefecht erwiderte und weitere Unterstützung durch herbeieilende Soldaten erhielt. Dabei sollen rund 40 Terroristen getötet worden sein, eine unbestimmte Anzahl von YPG-Terroristen hätte sich jedoch abgesetzt.

Weiteren Meldungen zufolge erhält die Terrororganisation YPG nun auch systematisch Waffen und die Unterstützung von Kämpfern der schiitisch-iranischen Miliz Hisbollah aus der Region Nubl und Al-Zahraa. Die Region um Nubl und Al-Zahraa stehen unter der Kontrolle des syrischen Regimes. Diese Hisbollah-Milizen, die von der iranischen Führung unterstützt werden, sollen sich auf Rajo zubewegen.

Unterdessen treffen Berichte ein, wonach das türkische Militär weitere massive Kampfverbände an die syrisch-türkische Grenze verschoben hat. Darunter sollen schwere Brigadeeinheiten, Gebirgsjäger und Eliteeinheiten sein. Über 60 gepanzerte Fahrzeuge hätten die Grenze bereits passiert, heißt es übereinstimmend in Medienberichten.

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Es sind 2 Kommentare vorhanden

Bild von Aslan

Şehit düşen Türk askerlerinin mekanlari cennet olsun, ailelerine sabir  ve başsaliği dileriz. Hepımızın başı sağ olsun...vatan sağ olsun. Hüzünümüzü izah etmek zor.

...ich vermute, dass die feige und hinterhältige Art der kurdischen (KCK) Terroristen und ihrer Komplizen mit vermeintlich harmlosen Rotten getarnt die Großzügigkeit und Edelmut der türkischen Streitkräfte auszunutzen nicht zufällig oder erzwungen ist.

Die Strategie ist wahrscheinlich mit den Gruppen abgesprochen und passt zur charakteristischen Natur dieser Leute. Es handelt sich dabei wahrscheinlich um Geschwister, Eltern, Kinder von aktiven bewaffneten Terroristen selbst.

Das ist eine eine Naziratten-Mentalität auf die man entsprechend eingestellt sein muss und der man nicht in solchen Gefahrensituationen, die gleichen Wertevorstellungen zubilligen kann.

Bevor man das Leben türkischer Soldaten riskiert, muss man sich vielleicht abwägend eines besseren besinnen und erkennen, das die Terrorstrukturen dort sehr umtriebig sind und tatsächlich neu und angepasst definieren.

Wer mit dem Feind kollaboriert braucht sich nicht zu beschweren als Feind behandelt zu werden.

Selbst die antiken Perser benutzten verschmitzt im Kampf gegen die Ägypter Banner und Schilder mit Symbolen, die von den antiken Ägyptern verehrt wurden mit dem Kalkül sich psychologisch Vorteile für das Gefecht zu erschleichen...diese Pseudopsychospielchen scheinen auch auf eine genetische Veranlagung bei dieser Sorte Orientalen zurück zuführen, man kann das auch heutzutage bei den Asyliranis und Konsorten und ihren Nachkommen in verschiedenen Formen beobachten...perverses Pack eben.

Heutzutage "konvertieren" die für Asyl zum Christentum und erschleichen sich in Kirchengemeinden Anschluss bei europäischen Familien und erhoffen sich bessere Chancen in "Germoney" dadurch 

Da fällt unsereins nicht drauf rein. Die Verkleidungen und Kostüme, angebliche Zufälle usw...

Angriff ist die beste Verteidigung.

 

 

 

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Şehit düşen Türk askerlerinin mekanlari cennet olsun, ailelerine sabir  ve başsaliği dileriz. Hepımızın başı sağ olsun...vatan sağ olsun. Hüzünümüzü izah etmek zor.