Wie putzig, die "Kurden" sind sauer über DITIB

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Wie putzig, die "Kurden" sind sauer über DITIB

13. März 2018 - 20:00
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Mehrere Brandanschläge auf Moscheen, seit eine PKK-nahe Organisation die Werbetrommel für ihren Ableger in Nordsyrien rührt, und den Anwälten dieser Organisationen wie Ali Ertan Toprak fällt nichts anderes ein, als die Moscheegemeinden der DITIB dafür verantwortlich zu machen. Der ZDF berichtet, dass die "Kurden" sauer auf die DITIB sind und Volker Beck erinnert erneut daran, dass die DITIB ein verlängerter Arm Ankaras sei. Lächerlich! Die einzigen die sich aufregen müssten, sind die Kurden, Türken und Muslime und das einzige was man an Beck kritisieren kann ist, dass er versucht sich auf dem politischen Parkett zu bewegen. Mit mäßigem Erfolg versteht sich.

Wie putzig, die "Kurden" sind sauer über DITIB

Kommentar / TP - Aus Tätern werden Opfer, Brandstifter mutieren zu Moralaposteln. Allein in diesem Jahr registrierten türkische Moscheen und Einrichtungen mehr als 26 Brandanschläge und Übergriffe, seit eine PKK-nahe Organisation die Werbetrommel für ihren Ableger in Nordsyrien rührt. Den Anwälten dieser Organisationen wie Ali Ertan Toprak und dem Beiwerk Volker Beck fällt nichts anderes ein, als die Moscheegemeinden der DITIB dafür verantwortlich zu machen, da sie "Kriegspropaganda" betreibe. Anscheinend hat die DITIB bei Toprak mit den Bittgebeten für Soldaten den Nerv getroffen, denn tatsächlich haben die Soldaten wohl Gott sei Dank, gegen die Terrororganisationen Erfolge vorzuweisen. Beck macht indes seinem Job als Moralapostel alle Ehre, um die DITIB als politische Institution vorzustellen.

Zuallererst müsste der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde Rede und Antwort stehen. Seine Gemeinde steht offenkundig einem Warlord sehr nahe, der in Nordsyrien eine Gewaltherrschaft einrichten wollte und kläglich gescheitert ist. Sein Name: Salih Muslim. Der tingelt nun durch Europa und betreibt Kriegspropaganda vom feinsten in PKK-nahen kurdischen Gemeinden und Moscheen, europäischen Parlamenten und Verbänden. Dafür bekommt Muslim Unterstützung aus Politik und auch von Ali Ertan Toprak. Toprak selbst muss also erst einmal selbst Farbe bekennen und den Terror auf deutschen Straßen gegen Moscheen und Einrichtungen beim Namen nennen.

Volker Beck hingegen geht es nicht um die DITIB und deren Bittgebete für die türkischen Soldaten an sich, sondern wie Toprak um Macht und Einfluß. Beide vereint eine Forderung: die DITIB soll von Land und Bund als Dialog- oder Kooperationspartner disqualifiziert werden. Die gibt es so schon nicht, darauf müssen wir nicht einmal eingehen. Und worauf begründet man das?

Angeblich würde die DITIB Kriegspropaganda betreiben, in dem sie für den Sieg der türkischen Armee in Gebeten auffrufen würde. Tatsächlich beten die Türken in DITIB-Gemeinden für den Erfolg der Mission, für die Soldaten, damit sie Sicherheit und Frieden in der Region stiften. Schon einmal setzte die türkische Armee Sicherheit und Frieden in Nordsyrien durch, als sie bei der Operation "Schutzschild Euphrat die Terrormiliz IS zurückdrängte und der Freien Syrischen Armee die Kontrolle übergag, damit diese die Sicherheit erhalten und Frieden sichern. 

Das groteske daran ist, dass jüngst Kardinal Woelki in Köln wie in den vergangenen Jahren für die Soldaten betete, vor versammelten Gästen im Dom. Wofür betete dieser Kardinal? Für die "Menschen" die "Fluchtgründe" abbauen, ihre Pflicht als Christ auch im Dienstalltag als Polizist und Soldat wahrnehmen. Und wie baut man "Fluchtgründe" ab? Man bekommt als Soldat ein Mandat von Volksvertretern und begibt sich auf fremdes Territorium. Die Bundeswehr ist daher in Afghanistan, Mali, Kosovo, Irak oder Syrien.

Üblicherweise betet man nicht nur für sich, sondern auch für andere. Das hat nicht nur in der islamischen Kultur eine Tradition, sondern auch im Christentum oder Judentum. Gegen Ende des Gottesdienstes betet man auch hier generell für Kranke, Bedrängte, Verfolgte und ja, auch Soldaten, wenn der ernstfall eingetreten ist. Das ist zwar nicht hier eingetreten, aber in der Türkei sehr wohl. Nicht hier explodieren Bomben und Granaten, sondern in der Türkei, bei der Zivilisten, Polizisten und Soldaten ihr Leben verlieren. Auch sie haben Gebete zu erwarten und auch die Soldaten, die im Einsatz sind, um Sicherheit zu schaffen, dem Frieden den Boden zu ebnen.

Ja, Soldaten schaffen keinen Frieden, aber sie bringen Ordnung, sind an internationale Konventionen gebunden, sind verpflichtet, alten Menschen, Kindern oder Frauen zu helfen, wenn sie in Not sind oder ins Kreuzfeuer geraten, unabhängig davon, ob sie im Lager der feindlichen Partei sind oder nicht. 

Die türkische Armee ist auf einer Antiterrormission, um die Ordnung wiederherzustellen, Sicherheit zu schaffen und Frieden wieder herzustellen, damit die syrischen Flüchtlinge, ob Kurden, Araber oder Turkmenen, wieder in ihre angestammten Gebiete zurückkehren können. Anders als in den europöäischen Medien ist es kein Angriffskrieg und auch kein Völkerrechtsbruch, wenn die türkische Armee in einem Land an der Grenze wieder die Ordnung bringt, die zuvor in dieser Region herrschte. Inzwischen reagiert auch das syrische Regime und übernimmt Zug um Zug wieder die Gebiete, die einst von einer Terrororganisation unter dem Warlord Salih Muslim zu einem günstigen Zeitpunkt an sich gerissen wurde. 

Man muss nicht auf die unzähligen Menschenrechtsverletzungen der YPG bzw. PYD hinweisen, die diese Organisationen in Nordsyrien seit mehr als 5 Jahren unter den Augen der Weltöffentlichkeit begehen. Es gibt unzählige Exilanten, die der YPG und PYD vorwerfen, eine Gewaltherrschaft errichtet zu haben, die der Terrormiliz IS im nichts nachsteht. Die Vereinten Nationen haben erst kürzlich die PYD aufgefordert, die Menschenrechtscharta einzuhalten, weil sie Zivilisten in ihrer Bewegungsfreiheit einschränke. 

Und nach all dem erklären uns die Anwälte der YPG und PYD, die DITIB würde für Soldaten beten, damit sie erfolgreich sind? Putzig ist das, anders kann man das nicht mehr erklären. Klar sollen sie erfolgreich werden, damit eine Terrororganisation, die da unten in Afrin wütet, in ihre Schranken verwiesen wird. Genauso wie die US-geführte Allianz Sicherheit und Frieden in Syrien und im Irak gebracht hat,... bzw. noch vor hat, es auch umzusetzen. Bis dahin nimmt sich die Türkei das Recht, an ihrer Grenzen schon einmal Sicherheit und Frieden zu bringen, damit die syrischen Flüchtlinge in Menschenwürde in ihren angestammten Gebieten, auch in Afrin, leben können.

Wer das als Angriffskrieg bezeichnet obwohl es eine Antiterror-Operation ist, erzählt auch viel über die DITIB, um dem gerecht zu werden. Krieg führt man gegen ein anderes Land, nicht gegen eine Organisation die Terror verbreitet und internationale Standards nicht einhält und auch nicht gewillt ist sie einzuhalten. Ja, die "Kurden" sind sauer, weil ihnen die Gelegenheit abhanden kommt, in Nordsyrien über die Köpfe anderer hinweg ein faschistoides, auf Führerkult aufbauendes politisches System aufzubauen. Wer das noch immer als demokratisches Modell bezeichnet, hat entweder nicht mehr alle Tassen im Schrank oder ist ebenso ein verkappter Fanatiker einer Terrororganisation, da brauchen wir nicht mehr drum herum zu reden.

"In Colorado legt General Thomas überraschend die Karten auf den Tisch. Damals, 2015, habe er kurdische Politfunktionäre und Milizenchefs der PKK getroffen. "Sie müssen Ihren Firmennamen ändern", habe er ihnen gesagt. Der General erläutert, dass der alte Firmenname nicht vermittelbar gewesen wäre. "Wenn sie zu sehr die Verbindung zu ihrer Vergangenheit, zur PKK, in den Vordergrund stellen würden, dann schüfe das Probleme", erklärt Thomas dem Publikum.

Die aus der Türkei stammende PKK ist in vielen Ländern als "terroristische Organisation" eingestuft, so auch in Deutschland. Offenbar verstanden die kurdischen Milizenchefs das Anliegen des amerikanischen Militärkommandeurs. "Es dauerte nur einen Tag. Dann erklärten sie, dass sie jetzt die 'Syrian Democratic Forces' seien", erzählt General Thomas, um dann noch eine Pointe zu setzen: "Ich dachte mir, dass es eine geniale Eingebung war, das Wort 'Demokratie' irgendwie in dem neuen Namen unterzubringen." Das Publikum in Colorado lacht begeistert." 

NDR - Krieg gegen IS: Der US-Pakt mit Marxisten

Und nein, nicht die "Kurden" sind sauer, sondern die Kurden und Türken [türkische Staatsbürger] in Deutschland, die mitansehen müssen, wie ein Konflikt auf die Straßen Deutschlands getragen werden und deren Ergebnis brennende Moscheen und Einrichtungen sind. Ferner, es gibt nicht die "Kurden" sondern Menschen die Terror verabscheuen und jene die dem Terror mit fadenscheinigen Begründungen auch noch die Legitimität erteilen wollen.
 

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Bild von gr3y

Die Almans zerstören ihre eigene Heimat und wollen uns das dann in die Schuhe schieben. Sie ignorieren und unterstützen aktiv und passiv die Terrorangriffe der PKK und erzählen in den Medien dann so, als würde von beiden Seiten gewalt ausgehen.

Wenn die DITIB nur den kleinsten Bruchteil an Gewaltaufrufen machen würde, wie die PKK Permanent mit Polizeiunterstützung das selber macht, dann würde man die DITIB längst zerschlagen haben.

Wir werden nicht ewig uns jeden Menschenverachtenden Rotz gefallen lassen!

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