Proteste in der Türkei zu Massakern im Gazastreifen

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Proteste in der Türkei zu Massakern im Gazastreifen

14. Mai 2018 - 20:17
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Die Auseinandersetzungen im Gazastreifen haben rund um die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem ein neues Ausmaß der Gewalt erreicht. Gezielte Tötungen durch Scharfschützen, Luftangriffe auf Zivilisten, bis zum jetzigen Zeitpunkt melden Beobachter aus dem Gazastreifen bis zu 52 Tote und mehr als 2.400 Verletzte, darunter zahlreiche Kinder und Frauen. Die türkische Regierung macht die USA für die Eskalation der Gewalt verantwortlich. In Istanbul strömten Zehntausende auf die Straßen und verurteilten die Massaker.

Proteste in der Türkei zu Massakern im Gazastreifen

Istanbul / TP - Die Auseinandersetzungen im Gazastreifen haben rund um die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem ein neues Ausmaß der Gewalt erreicht. Gezielte Tötungen durch Scharfschützen, Luftangriffe auf Zivilisten, bis zum jetzigen Zeitpunkt melden Beobachter aus dem Gazastreifen bis zu 52 Tote und mehr als 2.400 Verletzte, darunter zahlreiche Kinder und Frauen. Die türkische Regierung macht die USA für die Eskalation der Gewalt verantwortlich. In Istanbul strömten Zehntausende auf die Straßen und verurteilten die Massaker.

Am Nachmittag setze sich die USA demonstrativ über die Resolutionen der UN-Vollversammlung hinsichtlich des "Status" von Jerusalem hinweg und läutete damit das Ende der diplomatischen Lösung ein. Deutliche Worte fand das türkische Außenministerium, die für das derzeitige Geschehen die USA verantwortlich machen. Ein "Massaker" sei das, die von israelischen Sicherheitskräften verübt werde und man verurteile. 

Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas warf Israel ebenfalls "Massaker" vor. Er ordnete eine dreitägige Staatstrauer an und erklärte, die USA seien "nicht länger ein Vermittler im Nahen Osten". Die von Tel Aviv nach Jerusalem verlegte US-Botschaft sei gleichbedeutend mit "einem neuen amerikanischen Siedler-Außenposten". Auch Jordanien und Ägypten haben die eskalierende Gewalt im Gazastreifen ebenfalls verurteilt. Es handle sich um "exzessive Gewalt gegen wehrlose palästinensische Menschen."

Kuwait hat unterdessen den UN-Sicherheitsrat zu einer dringlichen Sitzung aufgefordert, um die Gewaltwelle an der Grenze zwischen dem Gaza und Israel verurteilen zu lassen. 

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C

unter der religiösen akp verkommt die türkei immer mehr zu einer theokratie. 300 millionen araber scheren sich ein dreck, die reichen ölstaaten schenken den usa durch waffenkäufe hunderte milliarden, aber in der türkei würden sie sogar das eigene land in brand setzen wegen der palästinenser. religiöser wahnsinn.  

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C

will man küdüs/jerusalem befreien so muss man sowieso erst einmal in europa damit anfangen. die dumme akp regierung könnte die syrischen araber nach deutschland ziehen lassen. in 20 jahren würden aus ihnen 10 millionen werden. aber soweit können diese yobaz nicht denken. 

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