Türken in Deutschland - Wer vertritt uns eigentlich?

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Türken in Deutschland - Wer vertritt uns eigentlich?

11. Juli 2017 - 00:18
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Wer vertritt und beschützt eigentlich meine Rechte in Deutschland? Eine ehrliche und ernüchternde Analyse.

Türken in Deutschland - Wer vertritt uns eigentlich?

Kommemtar M. Teyfik Oezcan / TP - Bei der Ergründung der Frage, wer mich in Deutschland vertritt, habe ich einen epochalen Versuch unternommen, eine ehrliche Antwort darauf zu finden. Sie werden es erahnen, das Ergebnis war ernüchternd. Selbst Fragen zur Quantenphysik ist im Vergleich dazu ein Kinderspiel.

Vor 24 Jahren bin ich in SPD eingetreten, da ich bei ihr die größten Schnittmengen mit meinen politischen Einstellungen und meiner Weltanschauung feststellen konnte.

Mittlerweile stellt sich für mich regelmäßig die Frage, warum ich der SPD noch die treue halte. Die SPD hat ihre Seele mit der Agenda 2010 verkauft. Sie hat dem Rassisten Sarazzin eine politische Bühne geboten, der mit menschenverachtenden Ideologien, die auf fragwürdigen Methoden beruhen, sich medial in Szene setzte, um die Würde der Mitbürger anzutasten. Ferner kommt neuerdings die mediale Inszenierung der Herzlichkeit mit türkischen Staatsfeinden wie Can Dündar hinzu, mit einem verheerenden Signal an die türkische Community. Die SPD fungiert mittlerweile als Vorreiter der Kavallerie gegen die Türkei und im Speziellen gegen den türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Kurz vor den Wahlen kriechen die Populisten der verschiedenen Parteien aus ihren Löchern und heizen die Stimmung auf. Bei der Endausscheidung, wer als Sündenbock das Rennen macht, liegt die Türkei und deren Staatspräsident uneinholbar vorne an der Spitze.

Über die Teflonbauchtänzer bei den Grünen bzw. den Linken brauche ich erst gar nicht zu referieren, da sie bekannter Weise menschenverachtend offen und ohne Moral Terrororganisationen finanziell und logistisch unterstützen und damit jegliche Glaubwürdigkeit, die auf politischer Neutralität basiert, verlieren.
Bei der Suche nach einem Repräsentanten der türkischen Community stoße ich auf die Bundesregierung, denen ich meine Steuergelder in der Hoffnung anvertraue, dass sie damit verantwortungsbewusst umgehen. Leider finanziert die Bundesregierung mit meinen Steuern mittelbar die PKK, die wiederum diese Waffen und Munitionen für die Attentate auf türkische Staatsangehörige nutzt. Das heißt, ich finanziere unfreiwillig die Terrorattentate auf meine Verwandten in der Türkei. Was für eine bizarre und perverse Situation.

Es geht noch weiter; mit unseren monatlichen Beiträgen zur GEZ finanzieren wir auch unmittelbar die öffentlichen Diskriminierungen der Öffentlich-Rechtlichen-Sendeanstalten gegen türkischstämmige Mitbürger und gegen den Islam im Besonderen. Auch hier finanziere ich ungewollt das Türkei-Bashing. Natürlich ist das keine pauschale Verurteilung. Vielmehr stelle ich eine tendenziöse und einseitige Berichterstattung fest, die nicht die gelebte Realität wiedergibt. Solange in den Aufsichtsratsgremien der Sendeanstalten Sympathisanten der PKK sitzen, wird sich vermutlich zukünftig auch nicht viel ändern.

Mein Blick richtet sich weiter an die Ordnungsbehörden wie die Polizei und den Verfassungsschutz, die ich mit meinen Steuergeldern auch finanziell trage. Fast täglich kommen Meldungen von türkischstämmigen Mitbürgern über die rassistisch motivierten Taten von den Polizeibeamten gegen dunkelhäutige Mitbürger. Wie will man da eine Vertrauensbasis zum Polizeiwesen aufbauen. Dass der Verfassungsschutz nicht die Verfassung, sondern die Täter schützt bzw. motiviert, habe ich schon in der Vergangenheit mehrmals aufgeführt. Als Finanzier und in der logistischen Unterstützung des NSU, als Beobachter des Mordes an Halil Yozgat in Kassel, als Organisator und Mentor der Sauerlandgruppe und zuletzt als Chauffeur von Anis Amri, der das hinterhältige Attentat kurz vor Weihnachten in Berlin verübt hatte. Der Verfassungsschutz hat jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Es würde mich nicht wundern, wenn beim nächsten Attentat der Verfassungsschutz wieder seine Finger im Spiel hat. Kommen wir zu den türkischstämmigen Politiker.

Wenn ich an türkischstämmigen Protagonisten wie Cem Özdemir und Sevim Dagdelen denke, assoziiere ich unvoreingenommen: Verrat, Drogen, Terrorismus, Doppelmoral, Heuchelei, Seelenlosigkeit und Opportunismus. Wie sollen Möchtegern Politiker mit diesen Eigenschaften mich vertreten? Des Weiteren haben fast alle türkischstämmigen Bundes- und Landespolitiker beim Referendum in der Türkei eine aktive Rolle eingenommen, indem sie geschlossen sich für ein „Nein“ eingesetzt haben, obwohl ihre Wähler von ihnen erwarten, dass sie sich für die Belange der Menschen in Deutschland einsetzen und sich nicht für billige Zwecke instrumentalisieren lassen.

Zumindest hat das Referendum gezeigt, dass die türkischstämmigen Bundes- und Landespolitiker in erster Linie an ihre Karriere und an ihr Portmonee denken als an ihre -jetzt ehemaligen- Wähler und an die Zukunft der türkischen Community.

Aufgrund der aktuellen Faktenlage ist eine zunehmende Türken- und Islamfeindlichkeit nicht aus der Hand zu weisen. Fast wöchentlich wird ein Moschee in Deutschland Opfer von Attentaten aus dem rechten Milieu oder der PKK, hinzu kommen die fast täglichen Angriffe auf die Unterkünfte der Flüchtlinge oder auf Kopftuchträgerinnen und wie sehen die Reaktionen unserer Vertreter in den türkischstämmigen Vereinen, Organisationen und Parteien aus?

In meiner langjährigen beruflichen Erfahrung stellte ich regelmäßig fest, dass der Slogan „Vatan, Millet, Sakarya“ nur ein Türöffner war und für viele Interessenvertreter nur eine Floskel darstellt, um geschäftliche Interessen abzuwickeln oder um ihr Ego zu befriedigen.

Man braucht nicht lange in der Vergangenheit zu rühren. Ich hatte noch vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen an die Führung der BIG - Partei und an die AD - Demokraten appelliert, im Interesse der türkischsprachigen Bevölkerung den Zusammenschluss zu suchen und gemeinsam mit einer Liste anzutreten. Das Ergebnis war, dass beide Parteien die machtpolitischen Interessen vor den Interessen Ihrer Wähler stellten und sich vor den Wahlen in den sozialen Medien bekriegten. Wem hat das genutzt? Beide Parteien und die türkischstämmigen Wähler haben davon sicherlich nicht profitiert. Wieder wurde eine Chance vertan. Klare Ansage an beide Parteien: Zusammenschluss (Fusion) statt Spalterei.

Bei der Suche nach meinem Interessenvertreter läuft mir die TGD über den Weg. Ja richtig, die TGD. „Die Gemeinde, die meine Interessen öffentlichkeitswirksam vertritt, die in vielen Talkrunden ihre Einsatzbereitschaft zeigen, die bei der Organisation vielen Veranstaltungen maßgeblich beteiligt ist.“ Sie predigt plurale Vielfalt und versteht sich als legitimer Vertreter der türkischen Community.

Wie will die „Türkische Gemeinde Deutschlands“ meine Interessen aktiv wahrnehmen, wenn sie vom Bundesinnenministerium finanziell gefördert wird. Kurz vor dem Referendum in der Türkei hat sich die TGD proaktiv für ein „Nein“ ausgesprochen. Unabhängig davon, dass die TGD nicht die innertürkischen Angelegenheiten nach Deutschland transportieren sollte und damit ihre Parteinahme offen zum Ausdruck bringen sollte, ist mein Selbstverständnis einer Interessenvertretung in Deutschland eine andere. Daher ist die Bezeichnung Türkische Gemeinde Deutschlands obsolet und sollte ersetzt werden durch CHP – Gemeinde Deutschlands. Wer den Anspruch hegt, die türkische Community zu vertreten, sollte sich nicht vor den Karren des Innenministeriums oder der CHP spannen lassen.

Wenn man die Talkshows als Indikator für die Interessenvertretung der türkischen Community nimmt, fallen zwangsläufig zwei Namen ins Gewicht. Der türkische Abgeordnete Herr Mustafa Yeneroglu und der Berater des türkischen Außenministeriums Herr Ozan Ceyhun. Da beide Abgesandte aus Ankara stammen, werden sie in erster Linie als Vertreter der türkischen Regierung wahrgenommen und nicht als permanenter Interessenvertreter der türkischen Community in Deutschland.

Über die türkisch religiösen Interessenvertreter wie DITIB oder IGMG werde ich zu einem späteren Zeitpunkt in einer separaten Analyse aufwarten, da es sonst den Rahmen hier sprengen würde.

Zu guter Letzt müssen wir auch die UETD unter die Lupe nehmen und sie auf Herz und Niere untersuchen. Seit der Gründung der UETD verfolge ich die Aktivitäten der Organisation mit akribischer Sorgfalt. Die UETD ist mittlerweile an einen Punkt gekommen, wo sie nach jahrelangen internen Dissensen, auch bedingt durch die FETÖ, sich zu einer Richtungsentscheidung durchringen muss. Definiert sie sich weiter nur als Organisations- und Veranstaltungskomitee oder schreitet die Emanzipation weiter voran und sie vertritt eigenständig die politischen und gesellschaftlichen Interessen ihrer Anhänger und Sympathisanten? Es wäre wünschenswert, wenn sie sich ihres Potentials bewusst wäre und eine Strukturveränderung mit dem Ziel herbeiführen würde, eine Auslese vorzunehmen zwischen den wirklich klugen Köpfen in der Organisation und den profilierungssüchtigen Platzhaltern, die einer progressiven Entwicklung im Interesse der türkischstämmigen Community im Wege stehen.

Da ich als Freigeist nur die Interessen der türkischstämmigen Bevölkerung in Westeuropa im Auge halte und keine politischen Ambitionen hege, möchte ich als objektiver Betrachter in einer neutralen Haltung auf gewisse Missstände hinweisen.

Solange wir es zulassen, dass hiesige Politiker wie Cem Özdemir oder Sevim Dagdelen, wie in der Armenienfrage, die Spaltung der türkischen Gesellschaft in Deutschland vorantreiben und wir uns als eine geschlossene türkische Community nicht eindrucksvoll entgegenstellen, solange werden noch unsere Kinder und Kindeskinder dem alltäglichen Rassismus und der offenen oder latenten Diskriminierung in Deutschland ausgesetzt sein. Daher fordere ich alle relevanten türkisch- und kurdischsprachigen Verbände und Organisationen in Deutschland auf, die persönlichen machtpolitischen Interessen zurückzustellen, alle gemeinsam unter einem Dach mit einer starken Stimme zu sprechen und die Interessen der ca. 3,5 Millionen türkisch- und kurdischstämmigen Mitbürger geschlossen und bedingungslos zu vertreten. 

Nach mittlerweile 55 Jahren unseres Lebensmittelpunktes in Deutschland, sind wir es unseren Großeltern, Eltern, Kindern und unseren Enkeln schuldig. Wer diesen Sachverhalt ignoriert, verleugnet seine eigene Geschichte und seine eigene Identität. Unsere Verwandten und Bekannten haben es uns am 15.07.2016 in der Türkei vorgemacht. Nun sind wir an der Reihe, unter unbedingter Einhaltung der deutschen Gesetze, für eine friedvolle Interessenvertretung der in Deutschland lebenden Türken / Kurden zu sorgen. Divide et impera, eine Spaltung der innertürkischen Gesellschaft oder die türkisch / kurdischen Gesellschaft in Deutschland, die einer ideologischer Agitation ausgesetzt ist, dürfen wir nicht mehr zulassen. Nur gemeinsam können wir die zukünftigen Herausforderungen mit gegenseitigem Respekt, mit viel Empathie, mit altruistischer Verhaltensweise und großer Geschlossenheit, meistern. In diesem Sinne:

„Bir elin nesi var, iki elin sesi var!”

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M

Ihr Artikel ist voller Widersprüche, Herr Oezcan. Auf der Suche nach DER Interessenvertretung DER türkischen Community in Deutschland listen Sie verschiedene Parteien und Vereinigungen auf, die Ihnen mehr mal weniger passabel erscheinen, denen Sie eine Zeit lang mal nahe oder ferner standen, und zeigen damit auf, dass es DIE Vertretung nicht gibt, nicht geben kann. Die türkische Community in Deutschland ist zum Glück so groß und bunt und vielschichtig, dass es einer einzelnen Vertretung nicht bedarf. Nur weil Sie sich von der SPD, von BIC oder der TGD nicht (mehr) repräsentiert fühlen heißt das doch nicht, dass nicht zig Tausende türkischstämmige Bewohner dieses Landes das anders sehen können. 

Ihre billige Polemik über "anvertraute" Steuergelder, die  angeblich direkt (!) Terrorismus finanzieren, die Klage über zu entrichtende Rundfunkgebühren, mit denen Ihr Säulenheiliger Erdogan beschmutzt werde, entlarvt Ihren Aufsatz als das was es ist: Propaganda. Sie vertrauen keine Steuern an, sie zahlen Sie,  weil sie gesetzlich dazu verpflichtet sind. Ebenso wie Ihre Rundfunkgebühren. Sie zahlen diese Abgaben an Institutionen eines Staates dessen Staatsbürgerschaft sie freiwillig besitzen. In Ihren Augen kann es nur einen Vertreter der türkischstämmigen Menschen dieses Landes geben: Recep Tayyip Erdoğan. In dem Sie sich willig Ihrer Propaganda hingeben, wonach alles verdammenswürdig ist, was Erdoğan nicht in dem glorreichen Schein erstrahlen lässt, den Sie sich für ihren Führer so sehr wünschen, oder es sogar wagt "Reis" zu kritisieren, bedienen Sie sich derselben Methoden, wie die AFD. Vielleicht wäre ja sie eine geeignete Vertretung für Ihre Meinung, die NICHT die einhellige Meinung von 3 Millionen türkischstämmigen Menschen in diesem Land ist!

Bild von Aslan

Ich finde die Erörterung gut und bedanke mich für die Mitteilung dieser momentanen persönlichen Gedankengänge.

Das ist eine gute Basis für weitere Analysen und Ideen.

Gruß Aslan

Bild von Axel Springer Hasser

Ich möchte nicht zu allen Kommentaren eingehen aber zu GEZ!

Guck dir dieses Bild genau an http://666kb.com/i/dkvlpl77urvnhqmun.jpg

kennst du diesen Mann? wenn nicht, er ist Präsident der kurdischen Gemeinde,  hat nachgewiesene Verbindungen zu der Terrororganisation PKK, er fordert die Deutschen auf nicht in die Türkei zu reisen! 
Er hat noch eine wichtige Position in Deutschland, er ist ZDF Präsident! Kannst du dir vorstellen wie so ein Mensch, der jede Gelegenheit nutzt gegen die Türkei zu hetzen, ZDF Präsident wird? 
Und kennst du die Talkshows von maybrit illner? wo 5 Türkeikritiker a 6 Min. reden dürfen und 1 Türkeifreund  nur 3 Min, und dabei auch mal x mal unterbrochen wird? 
Weißt du auch dass ZDF Putin Reden gefälllscht hat? es gibt auf Youtube Orginalvideos von Putin und von ZDF veröffentlichte Videos,  und womit wird ZDF finanziert?  Mit GEZ, also  liegt der Beitrag doch nicht soo daneben dass durch GEZ Finanzierte Medien gegen die Türkei hetzen und Terrorunterstützer wie die kurdin Sevim Dagdelen ständig eingeladen werden!

MA

Nein, Ali Ertan Toprak ist nicht ZDF-Präsident, sondern als Vertreter der ethnischen Minderheiten nur einer von 60 (!) Mitgliedern des ZDF-Fernsehrates und nein, erst ist auch kein Mitglied der PKK. Im Gegenteil hat er sich wiederholt gegen Gewalt und für eine friedliche Lösung des Konfliktes ausgesprochen und die PKK implizit als Terrororganisation bezeichnet. Falls Sie allerdings Beweise für eine Verbindung haben, dann sollten Sie diese an die Behörden weitterreichen, da PKK-Mitglieder bei hinreichendem Verdacht festgenommen werden, was - wie eine einfache Google-Suche ergibt - sehr häufig passiert (zuletzt vor 3 Tagen).

TH

Auch ich als Deutscher (ohne türkische Vorfahren) fühle mich von Bundestagsabgeordneten wie Cem Özdemir und Sevim Dagdelen nicht vertreten!

Die von Cem Özdemir eingebrachte Armenienresolution empfinde ich als schändlich, und Sevim Dagdelens Forderung nach einer Aufhebung des PKK-Verbots in Deutschland macht mich schier fassungslos.

Soweit es den schon fast kriegerisch anmutenden außenpolitischen Kurs gegenüber der Türkei (oder auch Russland) anbelangt, fühle ich mich als Deutscher von Bundesregierung und Bundestag insgesamt nicht mehr vertreten.

A

Also haben sich Alte, Schwangere, Frauen und Kinder  im Jahre 1916 aus Spaß und Dollerei verabredet ohne Wasser und Nahrung einen langen Spaziergang durch unwirdliche Landschaften zu veranstalten.... natürlich unter der Bewachung osmanischer Soldaten !!!! Oder Sie wollten einen Ausflug per Bahn in die Wüste unternehmen....natürlich auch ohne Mitnahme von Wasser und Nahrung.... die Männer wurden z.T. vorher schon umgebracht.

Das nennt man völkerrechtlich Genozid lernt es endlich oder seid Ihr zu Stolz oder zu dumm um zu reflektieren.....

basta

TH

Gerade als Deutscher und Enkel der Holocaust-Täter maße ich mir ganz bewusst nicht das Recht an, den Türken ihre Geschichtsschreibung diktieren zu wollen!

Und der heutige deutsche Staat als Rechtsnachfolger des Dritten Reiches sollte so etwas tunlichst auch unterlassen. Die historische Aufarbeitung der damaligen Ereignisse ist allein eine Sache von Türken und Armeniern. Genau diese Ansicht hat Cem Özdemir bis vor wenigen Jahren übrigens selbst vertreten. Interessanterweise hat Cem Özdemir seine Meinung genau in dem Moment geändert, als Erdoğan eine gemeinsame türkische-armenische Historikerkommission vorschlug. 

A

Also sind die Armenier doch freiwilig spazierengegangen ... was heißt hier diktieren ( Archiv des Reichsaußenministeriums 1916-1917, Berichte des roten Kreuzes 1916 )....  das hier ist eine stramm rechts widerspruchslose erdogan-freundliche Webseite und Sie Heulen im Chor der "grauen Wölfe"  traurig...... Ach ja und Erdogan ist ein Gutmensch.....und will nur das beste .... wer reflektiert hier nicht..

A

haben Sie auch eine eigene Meinung, oder haben Sie sich entschieden keine zu haben ....was Sie mir geschrieben haben ist nur aufgeblähte warme Luft ( Holocaust-Täter, Staat als Rechtsnachfolger des Dritten Reiches, Erdoğan eine gemeinsame türkische-armenische Historikerkommission)

Mir hat man mal beigebracht, die Intentionen von Politikern, in diesem Fall von dem Herrn Erdogan zu hinterfragen... Warum wollte er es ??? Darüber würde ich mir mal Gedanken machen...

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