Die Hintergrundgeschichte zu Botschafter Morgenthaus Memoiren

Gespeichert von Redaktion am 12 Oktober, 2009 - 17:53

Henry Morgenthau, ein erfolgreicher New Yorker Immobilienhändler, stand während W. Wilsons Präsidentschaftskampagne als Vorsitzender im Dienst des "Finanzausschußes der Demokratischen Partei". Nach Wilsons Wahl zum Präsidenten wurde er mit einer politischen Ernennung als Botschafter für das Osmanische Reich belohnt - eine Position, die er anfänglich aus dem Grund ablehnte, sie sei die einzige mögliche diplomatische Stelle, die amerikanischen Juden offenstünde. Nur Wilsons persönliche Intervention und die Beharrlichkeit des Rabbiners von New York, Stephen Wise, konnten Morgenthau dazu bewegen, seine Entscheidung nochmals zu überdenken. Der 58 jährige begab sich daraufhin in die osmanische Hauptstadt Istanbul, um seine Arbeit am 27. November 1913 aufzunehmen. Er war 26 Monate in der Türkei tätig und kehrte im Februar 1916 in die Vereinigten Staaten zurück. Sein zwei Jahre später entstandenes Buch Ambassador Morgenthau's Story schildert die "Geschichte" seines Streifzuges in die Welt der internationalen Diplomatie.

Vorwort von Heath W. Lowry, Professor für Osmanische Geschichte an der Universität Princeton. Hier die übersetzte Version.

 

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