Historisches am 2. Dezember

Gespeichert von Redaktion am 2 Dezember, 2016 - 23:49

1873

Die erste Osmanische Börse, die Dersaadet Tahvilat, wird eröffnet.

1918

Armenien kündigt ihre Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich an.

1920

Der Vertrag von Alexandropol wird unterzeichnet, Kars wird von Armenien an die Türkei abgetreten. Der Vertrag war ein Friedensvertrag zwischen der am 30. Dezember 1922 aufgelösten Demokratischen Republik Armenien und der türkischen Nationalversammlung, welcher am 2. Dezember 1920 in der Stadt Alexandropol, heute Gjumri, unterzeichnet wurde. Der Vertrag beendete den türkisch-armenischen Krieg. 

1940

Wegen Mangel an Zellulose, schränkt die türkische Regierung die Anzahl der Blätter in Zeitungen ein.

1943

Die zu 87 Prozent aus Nichtmuslimen zusammengesetzten Betroffenen, die wegen ihrer Schulden durch die Vermögensteuer zu Zwangsarbeit verurteilt wurden, werden wieder freigelassen. Als Varlık Vergisi wurde in der Türkei eine Vermögensteuer bezeichnet, welche von der Regierung Şükrü Saracoğlus in den Jahren 1942 und 1944 erhoben wurde. Diese Steuer diente offiziell zur eventuellen Kriegsfinanzierung bei möglicher Involvierung in den Zweiten Weltkrieg.

1949

Eine griechische Theatergruppe spielt in Istanbul am Staatstheater das Stück "Paydos".

1963

Die Karadeniz Teknik Üniversitesi (kurz: KTÜ) in Trabzon in der gleichnamigen Provinz im Norden der Türkei wird eröffnet.

2002

Der Hohe Wahlrat (YSK) erklärt die Wahl in Siirt für nichtig. Am 3. November hatte die Provinz ihre Abgeordneten gewählt, der Wahlrat hatte die Wahlbedingungen beanstandet und erklärt, dass das Ergebnis dadurch nachteilig beeinflusst wurde.

2003

Der Kassationshof bestätigt das Urteil der Vorinstanz gegen den Vorsitzenden der Refah-Partei, Necmettin Erbakan. Erbakan wurde wegen den "verlorenen Trillionen" zu 2 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt.

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