Historisches am 26. Oktober

Gespeichert von Redaktion am 26 Oktober, 2016 - 21:37

1461

Unter Sultan Mehmed II. erobern osmanische Truppen das Kaiserreich Trapezunt in Anatolien, den letzten in Kleinasien verbliebenen griechischen Staat. Die Hagia Sophia in Trapezunt wird in der Folge zur Moschee umgewandelt.

1596

Die dreitägige Schlacht bei Mezökeresztes, letzte große Schlacht im dritten Türkenkrieg zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich, endet mit einer Niederlage des Heeres von Erzherzog Maximilian von Österreich.

1689

Im Großen Türkenkrieg wird die von vielen Einwohnern und der osmanischen Besatzung verlassene Stadt Skopje von österreichischen Truppen an diesem und dem Folgetag in Brand gesteckt und von den Flammen stark zerstört.

1912

Befreiung der Stadt Thessaloniki von den Osmanen durch die griechischen Truppen während der Balkankriege 1912–1913. Der 26. Oktober ist auch der Namenstag des Stadtheiligen und Schutzpatrons von Thessaloniki, Demetrios.

1918

Mustafa Kemal Pascha kann im Norden von Aleppo die britischen Truppen beim Vormarsch stoppen.

1922

Kurz vor der Konferenz von Lausanne wird der scheidende Yusuf Kemal Tengirsenk vom Außenministerium durch Ismet Inönü vertreten.

1924

Kazim Karabekir Pascha kündigt an, sich als Inspekteur und Kommandeur der Ersten Armee zu verabschieden und als Abgeordneter im Parlament weiter zu machen.

1933

Frauen in der Türkei wird das Wahlrecht eingeräumt. Ausserdem dürfen sie als Gemeindevorsteher kandidieren.

1961

Cemal Gürsel wird zum Staatspräsidenten gewählt.

1975

Bei einer Volkszählung werden 40.347.719 Bürger gezählt.

1982

Der Schauspieler Yilmaz Güney wird von der türkischen Staatsbürgerschaft entlassen.

1984

In der Geschichte der Republik muss erstmals Finanzminister Vural Ankan durch Eingreifen des Minister- und Staatspräsidenten vom Amt genommen werden, nach dem dieser sich weigert.

1991

Die türkische Armee erhält das Mandat für eine Operation im Nordirak und marschiert ein.

1995

Die Urteile gegen Politiker der DEP, Leyla Zana, Hatip Dicle, Orhan Dogan und Selim Sadak werden durch ein Berufungsgericht bestätigt. Sie müssen für 15 Jahre in Haft. Mahmut Almak und Sirri Sakik jeweils für 3 Jahre. Ahmet Türk und Sedat Yurtdas werden freigesprochen.

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