Der Rapporteur am 6. Januar 2017

Lesezeit
1 Minute
Gelesen zu

Der Rapporteur am 6. Januar 2017

06. Januar 2017 - 20:50
Kategorie:
0 Kommentare

Unser Rapporteur hat wieder ganz normale und wissenswertige Dinge aus der Türkei und Deutschland zusammengetragen, aber auch beeindruckendes, kurioses, lustiges, unglaubliches oder erstaunliches, ob aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur.

Erdogan besucht die Familie des ermordeten Polizisten Enes Celik in Sanliurfa

Seit Jahren verhandeln Deutschland und Namibia über eine Aufarbeitung der blutigen Kolonialherrschaft. Nun haben Vertreter der damals zum großen Teil vernichteten Volksgruppen der Herero und Nama eine Sammelklage auf Entschädigung durch Berlin in New York eingereicht. Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts betraf zwischen 1885 und 1904 mehr als 100.000 Menschen während der deutschen Kolonialzeit.

Der türkische Justizminister Bekir Bozdağ erklärte am Freitag, dass der Terroranschlag von Izmir, bei der 2 Menschen starben sowie die zwei Attentäter selbst erschossen wurden, der Terrororganisation PKK zuzurechnen ist. Die Identitäten der Attentäter würden eindeutig darauf hinweisen. Türkische Medien berichten von der Festnahme von 18 Personen, die in Zusammenhang mit dem Terroranschlag von Donnerstagnachmittag vor dem Justizgebäude stehen könnten.

Schon wieder dürfen sich Sympathisanten, der von Deutschland und der EU offiziell als Terrororganisation eingestuften PKK, in deutschen Bildungseinrichtungen organisieren und öffentliche Treffen veranstalten. Am Donnertag wurde ein Flyer auf sozialen Netzen viral verbreitet. Mit der Überschrift „Widerstand heißt leben", sind auf den Flyern tanzende PKK-Terroristen in Kampfuniformen zu sehen. Der Veranstaltungsort ist noch erschütternder: Die Technische Universität Berlin ist Gastgeber dieser Terror-Propaganda, berichtet die .

Murat Bardakçı, türkische Jornalist und TV-Fernsehmoderator mit einem Hang zur Osmanischen Geschichte heute in der :

Glaubt nicht an das Bürgerkrieg-Geleier, dieser Begriff ist nicht mal in unseren Genen vorhanden.

Der türkische Staatspräsident Erdogan am Freitag die kurdischstämmige Familie des während des Terroranschlag in Istanbul-Besiktas am 10. Dezember verstorbenen 21-jährigen Polizisten Enes Çiçek. Dabei versicherte Erdogan dem kurdischstämmigen Vater des Polizisten, Bekir Çiçek, man werde die Verantwortlichen des PKK-Terroranschlags verfolgen und der Justiz überführen. Terror werde in der Türkei keine Chance haben, so Erdogan weiter. Enes Çiçek wurde bereits am 12. Dezember in seiner Heimatstadt Sanliurfa unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zur letzten Ruhe begleitet.

Die NPD hat ein neues Werbeslogan für die anstehenden Wahlen in Deutschland vorgestellt. Ali ist dabei der Star.

weitere Informationen zum Artikel