Der Rapporteur am 17. Oktober 2017

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Der Rapporteur am 17. Oktober 2017

17. Oktober 2017 - 19:17
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Unser Rapporteur hat wieder ganz normale und wissenswerte Dinge aus der Türkei und Deutschland zusammengetragen, aber auch beeindruckendes, kurioses, lustiges, unglaubliches oder erstaunliches, ob aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur.

Kılıçdaroğlu: "Das Fleisch das aus Serbien kommt, wurde ohne den islamischen Ausspruch geschlachtet."

Kılıçdaroğlu: "Das Fleisch das aus Serbien kommt, wurde ohne den islamischen Ausspruch geschlachtet." Der Oppositionsführer der CHP, Kemal Kılıçdaroğlu hat in einer Fraktionssitzung in Ankara die Einfuhr von 5.000 Tonnen Fleisch kritisiert. Das importierte Fleisch aus Serbien sei nicht nach islamischen Ritus geschlachtet, müsse daher an den ausgeliefert werden, der es arrangiert habe - an das Präsidentenpalast. Die Kritik richtet sich an den Staatspräsidenten Erdogan, der zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation in der vergangenen Wochen Serbien besucht hatte. Während des Besuch hatte die Delegation u.a. dem Import von 5.000 Tonnen Fleisch aus Serbien ausgehandelt. Laut Kılıçdaroğlu sei dass der falsche Weg, man vernachlässige dabei die heimischen Bauern und schließe mit einem Volk Verträge ab, die zuvor nach Ansicht der Regierung Massaker an den bosnischen Brüdern begangen hätten.

Die türkische Tageszeitung "Akşam“ berichtet über den mutmaßlichen Aufenthalt des flüchtigen Generalstaatsanwalts Zekeriya Öz, der für die Ermittlungen und Verurteilung der zahlreichen Ergenekon-Verdächtigen verantwortlich ist. Demnach soll sich Öz in Freiburg im Breisgau aufhalten, so die Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Der Fall Zekeriya Öz ist einer der Gründe für die Krise zwischen Deutschland und der Türkei, weil trotz Note der Türkei an die Bundesregierung bislang keine Informationen über den möglichen Aufenthaltsort oder die Auslieferung durch die deutschen Behörden in Erwägung gezogen wurde. Öz hatte sich nach der Aufdeckung des Ergenekon-Prozess-Debakels ins Ausland abgesetzt. Immer wieder melden türkische Medien, dass der Verdächtige sich in Deutschland aufhält.

 

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