Türkische Armee setzt nun Special Forces in Häuserkampf ein

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Türkische Armee setzt nun Special Forces in Häuserkampf ein

01. März 2018 - 23:00
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Am 41 Tag der Antiterror-Operation "Olivenzweig" hat die türkische Armee zusammen mit Milizen der Freien Syrischen Armee weitere Gebiete im Distrikt Afrin von der Terrororganisation YPG befreit. Türkische Medien melden, dass unter anderem die Special Forces des Militärs für den Häuserkampf in den Kleinstädten Rajo sowie Jinderes eingesetzt werden sollen.

Bei erbitterten Gefechten sind am Donnerstag laut Angaben des Generalstabs 8 türkische Soldaten gefallen, 13 weitere verletzt worden. Es handelt sich um das zweite schwere Verlust seit Operationsbeginn. Vor zwei Wochen hatten YPG-Terroristen Dorfbewohner auf eine vom Militär gesicherte Anhöhe vor sich hergetrieben und danach auf eine entgegen kommende Bataillon unvermittelt das Feuer eröffnet. Dabei starben 9 Soldaten sowie zwei Piloten eines Kampfhubschraubers. Offenbar handelt es sich auch bei dieser Attacke um einen konzentrierten Angriff, bei der eine gepanzerte Einheit überrascht wurde. 

Türkische Armee setzt nun Special Forces in Häuserkampf ein

Ankara / TP - Am 41 Tag der Antiterror-Operation "Olivenzweig" hat die türkische Armee zusammen mit Milizen der Freien Syrischen Armee (FSA) weitere Gebiete im Distrikt Afrin von der Terrororganisation YPG befreit. Türkische Medien melden, dass unter anderem die Special Forces für den Häuserkampf in den Kleinstädten Rajo sowie Jinderes eingesetzt werden.

Laut dem türkischen Generalstab wurden bislang 422km² von rund 1.800km² des Distrikts Afrin seit dem 20. Januar von der Terrororganisation YPG befreit. Dabei sollen nach Angaben des Generalstabs 2.222 Terroristen "neutralisiert" worden sein. Weitere 60 Terroristen seien lebendig gefasst und verhaftet worden. Insgesamt sind demnach 88 Dörfer, 6 unterirdische Katakomben und Befestigungen unter Dörfern, 20 strategische Anhöhen von der türkischen Allianz gesichert worden. 

Für das kommende Wochenende plant laut türkischen Medien die türkische Armee die Einnahme der Kleinstadt Jinderes im Südosten von Afrin und die Kleinstadt Rajo im Nordosten von Afrin. Hierzu sollen Sondereinsatzkräfte der Polizei, Gendarmerie sowie der Special Forces eingesetzt werden. Der Generalstab will laut Medienberichten den Einsatz von Artillerie sowie Luftschlägen bei den Einnahmen von Ortschaften einstellen und Sondereinsatzkräfte einsetzen, die bereits Kampferfahrung besitzen. So sollen zivile Verluste ausgeschlossen werden. 

Die Sondereinsatzkräfte würden laut dem Nachrichtenportal Habertürk gemeinsam vorgehen. Man schätze, dass die Kleinstadt Jindires sowie Rajo innerhalb einer Woche befreit wird. Unter den Sondereinsatzkräften sind die "JÖH" (Gendarmerie) und "PÖH" (Polizei) bekannt, die bereits im Südosten der Türkei zwischen 2016 und 2017 den Häuserkampf mit der PKK aufnahmen und erfolgreich beenden konnten. Des Weiteren sollen auch Special Forces des Militärs teilnehmen, darunter die SAT sowie Bordo Bereli.

Unterdessen sind am Donnerstag nach ersten Angaben des Generalstabs 5 Soldaten einer gepanzerten Militäreinheit gefallen, mehr als ein Dutzend Soldaten sollen verletzt worden sein. Am Abend korrigierte der Generalstab die Zahl der Gefalllenen auf 8, die der Verletzten bezifferte man auf 13 Soldaten.

Offenbar handelt es sich um eine konzentrierten Angriff der YPG in einem Dorf in der Gemeinde Rajo, wobei die gepanzerte Einheit überrascht worden sein soll. Bisher unbestätigten Angaben zufolge sickerten bis zu 100 Terroristen über bereits angelegte Tunnelgräben in das Dorf ein, in der die Einheit mit Panzerfahrzeugen kurz zuvor Stellung bezogen hatte und absichern wollte. Bei den anschließenden schweren Gefechten, bei der auch ein Kampfhubschrauber angefordert wurde, sollen eine unbekannte hohe Anzahl von Terroristen getötet worden sein. Das Dorf soll inzwischen wieder vollkommen unter Kontrolle stehen.

Es ist der zweite schwere Verlust seit Operationsbeginn. Anfang Februar hatte eine größere Menschenmenge mit 70 bis 80 Personen versucht, auf das vom türkischen Militär besetzt gehaltene strategische Hügel mit der Nummer 1027 zu gelangen. Trotz Warnschüssen in die Luft, die vom provisorisch eingericheteten Standort abgegegeben wurde, habe die Menschenmenge sich weiterhin auf den militärischen wichtigen Punkt zubewegt. Daraufhin sei eine Eliteeinheit mit 16 Soldaten auf die Gruppe zugegangen, um sie dazu zu bewegen, halt zu machen. Was dann geschehen sein soll, halten Militärexperten für einen Extremfall, der die Strategie des "Softpowers" der Militärführung infrage stellte.

Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde auf die Eliteeinheit aus der Gruppe, in der sich auch Frauen und Kinder befunden hätten, Handgranaten geworfen und sofort das Feuer eröffnet. Aus einem nahen Dorf heraus, die bis zu der Zeit unter Kontrolle des türkischen Militärs gestanden haben soll, hätten YPG-Terroristen ebenfalls das Feuer eröffnet und die Einheit ins Kreuzfeuer genommen. Die zwei Kampfhubschrauber, so berichten Medien, seien ebenfalls zu diesem Einsatz als Unterstützung und Luftbeobachtung beordert worden. Dabei könnte eines der Kampfhubschrauber unter schwerem Maschinengewehrfeuer gestanden sein, erklärten Militärexperten. Es wird auch vermutet, dass die Kampfhubschrauber deshalb das Feuer nicht erwiderten, weil sich sozusagen Zivilisten in dem Gebiet aufhielten. In einem viral verbreiteten Video ist zu erkennen, dass der erste wie auch zweite Kampfhubschrauber nicht in das Geschehen am Boden aktiv einschreitet, über die sie ständig fliegen.

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Es sind 2 Kommentare vorhanden

Bild von Aslan

Ich wünsche den TSK/ Türkischen Streitkräften gutes Gelingen und jeglichen Erfolg bei den Anti-Terror-Operationen.

Die aktiven und passiven Terrorzellen und ihre Unterstützer müssen eliminiert werden, ihre Quellen bekämpft und langfristig vernichtet werden.

Größte Hochachtung vor den tapferen Türkischen Soldaten und den Türkischen Befehlshabern der TSK.

Bild von gr3y

Die Almans und andere PKK-Sympathisanten erzählen und einerseits, wie lächerlich lahm die Heldenhaften Türken in Afrin vorankommen und dann erzählen die uns, das wir angeblich Zivilisten töten würden.

Wenn wir tote Zivilisten in Kauf nehmen würden, dann würden wir wie die Almans und die Amerikalis Phosphor Bomben auf die Zivilisten abwerfen und Afrin in 2 Tagen dem Erdboden gleichmachen.

Warum erzählen uns die Almans das nicht? Warum bombardieren wir nicht einfach wahllos alles, was sich dort bewegt und nicht bis 3 in einem unterirdischen Schutzbunker verschwindet? Wie können die Terroristen immer noch sich in Afrin in Zivilklamotten zeigen und ihre Toten Leichen den zu Geiseln genommenen echten Zivilisten präsentieren?

Weil die Türkei eben nicht tote Zivilisten in kauf nimmt, lieber nehmen wir den lächerlichen Spott der Almans in Kauf, die nicht mal eine funktionstüchtige Streitkraft bei inneren sowie äußeren Bedrohungen mobilisieren könnten und bewegen uns langsam bei Häuserkämpfen voran, als das wir bewusst wie die westliche Zivilisation *lach* human Menschen bei "Kollateralschäden" töten.

Die Almans sollten als erster das Maul halten, sie haben systematischen Völkermord praktisch erfunden und das ganze ist nicht mal 100 Jahre her.

Da nun die Kampferprobten und Erfahrenen PÖH/JÖH Spezialeinheiten aufgeschlagen sind, heisst das, das wir Raco und Cinderes auch nicht in die Steinzeit bomben, wie die Almans und Amis das immer gerne machen. Nach bisherigen Meldungen, haben die kurdischen Terrorfeiglinge bereits bei eintreffen der PÖH/JÖH Einheiten alles stehen und liegen lassen und sofort das weite gesucht.

Der Kampf wird nicht einfach werden, dafür wurden die wenigen verbliebenen Terroristen von den Almans und Amis mit hochgezüchteten Waffen ausgestattet, man beachte nur die zahlreichen Angriffe mit der ATGM Konkurs aus sowjetischer Produktion, als ob denen die Raketen scheinbar nie ausgehen würden.

Ist schon komisch, das so eine friedliche Arbeiterterrormördervergewaltigerkindersoldatenpartei über ein solches Arsenal verfügt.

Aber am Ende wird in Afrin die Türk. Fahne wehen und das nächste Ziel wird dann Münbic sein, wo ein Asymetrischer Krieg für die Terroristen weit schwieriger sein wird, da das Gelände einfach viel zu flach ist, da könnte ich mir vorstellen, das wir die Hunde einfach in einem Rutsch plattwalzen!