Großflächenwerbung für PKK in Stuttgart

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Großflächenwerbung für PKK in Stuttgart

01. September 2017 - 16:55
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Großflächenwerbung für einen der Führer der unter anderem in den USA, in den Staaten der EU und der Türkei als Terrororganisation eingestuften PKK, auf einer der Hauptverkehrsadern in Stuttgart auf dem Hochbunker? Geht nicht, gibts nicht!

Großflächenwerbung für PKK in Stuttgart

Stuttgart / TP - Gerade wenn man meint, Bundesinnenminister Thomas de Maizière verschärft wie angekündigt den Kurs gegen die verbotene Terrororganisation PKK, kommt die nächste Hiobsbotschaft, die das alles in Frage und in den Schatten stellt, was man bislang in Deutschland erleben konnte. Ob Video-Live-Zuschaltung eines weiteren Terrorfürsten der PKK in NRW während eines sogenannten Kulturfestivals oder die zahlreichen PKK-Flaggen bei Großdemonstrationen, die wegen Ausschreitungs-Befürchtungen der Sicherheitskräfte unangetastet gezeigt werden können, alles hat man bislang erlebt. Fehlte nur noch die Werbung für einen Terrorfürsten und das passierte am Freitag auf einer LED-Großflächenwerbung für einen Führer der unter anderem in den USA, in den Staaten der EU und der Türkei als Terrororganisation eingestuften PKK, Abdullah Öcalan, auf einer der Hauptverkehrsadern in Stuttgart.

Laut PKK-nahen Vereinen wurde die Werbung auf der LED-Videogroßleinwand unter dem Motto "Freiheit für Öcalan" von einem Verein in Ludwigsburg gesponsert und wird einen Monat lang zwischen 6 Uhr früh und 23 Uhr ausgestrahlt. Andere PKK-nahe Vereine hatten erst vor kurzem in den Niederlanden ebenfalls aufsehen erregende Werbung betrieben, darunter in Den Haag, Rotterdam und Arnheim, u.a. mit einem Banner in der Luft, gezogen von einem einmotorigen Flugzeug.

Zwar sind jetzt Fahnen mit dem Konterfei von Abdullah Öcalan, dem in der Türkei inhaftierten Anführer der Terrororganisation PKK, verboten - das geht aus einem fünfseitigen Schreiben hervor, dass das Bundesinnenministerium (BMI) am 2. März an die Bundesländer und die Sicherheitsbehörden des Bundes verschickte - doch höchstwahrscheinlich hat man noch eine Hintertür offen gelassen, in dem man den Terrorfürsten als Heilsbringer zeigen kann und eine Telefonnummer einblendet, wohin die Spenden gehen können.

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