Afrin - UN: Zivilisten sollten sich frei bewegen dürfen

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Afrin - UN: Zivilisten sollten sich frei bewegen dürfen

06. März 2018 - 11:23
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Die Vereinten Nationen werfen der regionalen de facto Kurdenverwaltung im nordsyrischen Afrin vor, Zivilisten daran zu hindern die umkämpften Gebiete zu verlassen. Im Distrikt Afrin halten die Kämpfe seit dem 20. Januar zwischen der türkischen Antiterror-Allianz und den Volksverteidigungseinheiten YPG an.

Bereits am Sonntag hatte der UN-Koordinator für Hilfslieferungen, Panos Moumtzis, schwere Vorwürfe gegenüber den "lokalen Behörden" in der Region Afrin erhoben.

Afrin - UN: Zivilisten sollten sich frei bewegen dürfen

New York / TP - Die Vereinten Nationen werfen der regionalen de facto Kurdenverwaltung im nordsyrischen Afrin vor, Zivilisten daran zu hindern die umkämpften Gebiete zu verlassen. Im Distrikt Afrin halten die Kämpfe seit dem 20. Januar zwischen der türkischen Antiterror-Allianz und den Volksverteidigungseinheiten YPG an. 

Am Sonntag hatte bereits der UN-Koordinator für Hilfslieferungen, Panos Moumtzis, schwere Vorwürfe gegenüber den "lokalen Behörden" in der Region Afrin erhoben. Moumtzis forderte die PYD und YPG auf, die Zivilisten nicht daran zu hindern, sich in sichere Gebiete zu begeben. Die Türkei wirft der PYD und YPG, die sie als Ableger der Terrororganisation PKK betrachtet, seit längerem vor, die Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen.

Am Montag beantwortete der Sprecher des UN-Generalsekretärs António Guterres, Stéphane Dujarric, während einer Pressekonferenz die Fragen der Reporter. Darin bestätigte Dujarric die Erkenntnisse des UN-Koordinators Moumtzis, wonach bislang 5.000 Zivilisten die Region Afrin verlassen und Zuflucht in Aleppo gefunden hätten. Es sei aber auch festgestellt worden, dass die "lokalen Behörden" Zivilisten daran hindern, das Distrikt zu verlassen. Man habe so Dujarric weiter, die lokalen Kräfte hierzu befragt, weshalb man Zivilisten in Afrin festhält. Laut Dujarric sei es entscheidend, dass Menschen sich frei bewegen können und die Gebiete verlassen die umkämpft sind.

Laut einer schriftlichen Presseerklärung von Panos Moumtzis am Sonntag, erhalte man weiterhin beunruhigende Berichte aus Afrin über zivile Todesopfer und Verletzte. Des Weiteren gebe es ernsthafte Hinweise darauf, dass die de facto Regionalverwaltung unter der Ägide der Partei der Demokratischen Union (PYD) sowie ihrem bewaffneten Arm YPG Zivilisten darin einschränke, vor der laufenden Militäroperation der Türkei zu fliehen bzw. sich in Sicherheit zu bringen. 

Diejenigen, die sich auf die Flucht begeben würden, "werden weiterhin von den lokalen Behörden in Afrin an den Kontrollpunkten der Region davon abgehalten und so daran gehindert, in sichere Gebiete zu gelangen, so Moumtzis. Bis heute gibt es laut der Erklärung schätzungsweise 5.000 Menschen die umliegende Dörfer und die Stadt Aleppo erreicht haben, während Zehntausende von ihnen nun innerhalb Afrins festgehalten werden.

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Bild von gr3y

Für PKK Treue Medien, sei es RT, ARD, ZDF und wie sie alle heissen, ist diese Info doch bestens bekannt. Sie wird aber einfach ignoriert und ihre eigene verdrehung der Tatsachen werden dann dem dummen Pöbelvolk präsentiert, die alles Türkeikritische, kritiklos wie ein Schwamm aufsaugen, ohne auch nur ein einziges mal zu hinterfragen, ob denn an der anderen Version nicht doch was stimmt.

Das die PKK Terroristen schutzlose Zivilisten für ihre Zwecke missbrauchen erkennt man doch sofort an der Tatsache, das sie selbst in zivilen Klamotten rumrennen und rumschießen, damit die Heldenhaften Türk. Streitkräfte aus versehen auf echte Zivilisten schiessen.

Heisst, sie nehmen den Tod der Zivilbevölkerung billigend in Kauf und provozieren sie sogar. PKK Terroristen würden nicht mal davor zurückschrecken, selber ein Massaker an Zivilisten zu begehen um diese dann der Türk. Armee in die Schuhe zu schieben.

Dem Terror muss endlich einhalt geboten werden! Es geht um die Zukunft der gesamten Menschheit, Freiheit, oder Terror!