• In den Straßen von Rajo sind Erdhügel aufgeschüttet worden, um den Vormarsch zu stoppen
  • Sicht über die Stadt Rajo
  • Remediyê sowie Hemêlkê im Osten von Jindires sind befreit
  • Sprengfalle mit Antipanzermine
  • Sprengfallen mit Antipersonenminen
  • Minenfund in einem Vorort von Jindires

Luftaufnahmen beweisen: YPG tötet in Afrin fliehende Zivilisten

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Luftaufnahmen beweisen: YPG tötet in Afrin fliehende Zivilisten

08. März 2018 - 20:39
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Die türkische Luftaufklärung hat Aufnahmen veröffentlicht worin ersichtlich ist, wie Milizen der "Volksverteidigungseinheit" YPG im nordsyrischen Disktrikt Afrin fliehende Zivilisten töten. Die UNO hatte erst am Montag bekannt gegeben, dass die Selbstverwaltung in Afrin Zivilisten daran hindert, aus den Kampfgebieten zu fliehen.

Fliehende Zivilisten geraten mit einem Fahrzeug in die Sprengfalle der YPG

Ankara / TP - Einzigartige Luftaufnahmen von einer Drohne untermauern die Vorwürfe der Türkei und der Vereinten Nationen, die Selbstverwaltung des Distrikts Afrin hindere Zivilisten daran, aus den umkämpften Gebieten zu fliehen. In den Videoaufnahmen, die der türkische Generalstab am Donnerstag freigab ist zu erkennen, wie Kämpfer der Terrororganisation YPG Ausfallstraßen mit Sprengfallen sichern. Man erkennt auch, wie zivile Fahrzeuge die Fallen auslösen, Menschen zu Tode kommen.

Erst am Montag hatte der Sprecher des UNO-Generalsekretärs, Stéphane Dujarric, der kurdischen Selbstverwaltung "Rojava" unter der Ägide der "Partei der Demokratischen Union" (PYD) und deren bewaffneten Arm, die "Volksverteidigungseinheit" (YPG) am Montag vorgeworfen, Zivilisten in der Region Afrin festzuhalten. Zuvor hatte der UN-Koordinator für Hilfslieferungen, Panos Moumtzis, am Sonntag gegenüber der Selbstverwaltung schwere Vorwürfe erhoben, Zivilisten daran zu hindern, in sichere Gebiete zu fliehen.

Am Donnerstag teilte die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Videoaufnahmen einer Aufklärungsdrohe der türkischen Armee. Darin ist zu erkennen, wie am 5. März Kämpfer der YPG eine Straße in der nordöstlichen Region Jindires mit einer Sprengfalle präparieren. Die Luftwaffe reagiert, schaltet die Terroristen in der Nähe aus. Kurze Zeit später fährt ein Kleinbus mit rund 36 Zivilisten durch die Sprengfalle durch, man sieht eine Explosion, Menschen steigen aus, eine weitere Explosion ereignet sich, 3 tote, darunter ein Kleinkind und Verletzte sind zu beklagen. Nach der Einnahme der Region durch türkische Truppen wird ein Zivilist interviewt, der das Ereignis schildert. Nach eigenen Angaben wollte die Gruppe in das von der türkischen Bodenoffensive gesicherte Dorf Remediyê, 3 km. von Jinderes entfernt, fliehen.

Afrin'de teröristlerin sivilleri katlettiği tuzaklama anları görüntülendi
Terör örgütü PYD/PKK, Afrin'in Kurayriyah köyünde sivillerin çıkışına engel olmak için yollarını bombalarla tuzakladı.
08.03.2018
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