"Liberale Moschee" von Seyran Ateş auf Spenden angewiesen

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"Liberale Moschee" von Seyran Ateş auf Spenden angewiesen

09. Februar 2018 - 00:57
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Mit einem öffentlichen Spendenaufruf will die Ibn Rushd Goethe-Moschee in Berlin verhindern, dass die Türen nur noch Freitags geöffnet sind.

"Liberale Moschee" von Seyran Ateş auf Spenden angewiesen

Berlin / TP - Seit Mittwochfrüh versucht die sogenannte "liberale Moschee" von Seyran Ateş mit öffentlichen Spendenaufrufen den Betrieb der Ibn Rushd Goethe-Moschee weiterhin aufrechtzuerhalten. Ansonsten, so heißt es in einem Bericht der Huffingtonpost, könne man nur noch Freitags die Moschee geöffnet halten.

Die Ibn Rushd Goethe-Moschee in Berlin wurde am 16. Juni 2017 in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH eröffnet. Ihre Gründung geht maßgeblich auf die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş zurück. Die Moschee besitzt kein eigenes Gebäude, benutzt einen Raum in einem Nebengebäude der evangelischen Kirche St. Johannis in Berlin-Moabit, an die sie Miete zahlt.

Laut Huffingtonpost benötigt die Moschee bis Ende März bis zu 20.000,- Euro. Bis zum späten Mittwochabend gingen jedoch in der eigens dafür eingerichteten Spendenkampagne in der Fundraising Webseite "GoFundMe" 160,- Euro ein. 

Die Ibn Rushd Goethe-Mosche hatte bereits zu Anfang Probleme. Nach dem der Mitgründer Mimoun Azizi seinen Hut zog, verließ auch ein weiteres Mitglied, Akram Naasan als Gesellschafter die Moschee.

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