Die WDR-Anstalt erklärt uns die Liebe zum Töten von "Kurden"

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Die WDR-Anstalt erklärt uns die Liebe zum Töten von "Kurden"

11. September 2017 - 19:12
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Die öffentlich-rechtliche Anstalt erklärt nun den Türken in Deutschland laut Programmauftrag unzensiert, wie Kurden vom türkischen Staat mannigfaltig "ermordet" werden.

Exklusiv | Özel: Wie der türkische Staat es liebt, Kurden zu ermorden und entsprechend verfährt! | von Burhan Ekinci

Köln / TP - Die Kölner Anstalt des öffentlich-rechtlichen TV- und Radiosenders WDR erklärt uns Türken in Deutschland zweisprachig, wie verliebt und vernarrt der türkische Staat darin ist, "Kurden" zu "ermorden". Dafür bedient sich der Autor des Artikels "" einer gekonnten Mischung aus surrealistischen und märchenhaft-symbolischen Elementen des "kurdischen" Schicksals.

Mit einer rasanten Eingangsphase in seinen Text versetzt uns Burhan Ekinci in die Abgründe eines türkischen Staates, die zu verstehen weis, wie man "Kurden" nicht nur bis in die Gegenwart verfolgen kann, sondern immer neuere Methoden entwickelt, diese auch beizubehalten. Die Gegenwart hat dem türkischen Staat dabei ein Mordwerkzeug in die Hand gegeben, mit der die "Ermordung" auf Knopfdruck weiter perfektioniert wurde, bei der jede Moral, jede Kriegsregel, jede Menschenrechtskonvention durch das aufblitzen der ferngesteuerten, über Meilen hinweg fliegenden Munition das letzte ist, was der "Kurde" noch zu sehen bekommt.

So in etwa beschreibt Ekinci seine Welt, seine Sicht auf einen türkischen Staat, die seit der Gründung der Republik nicht anders vorgegangen ist und dabei die "Liebe" zum Morden entdeckt und sadistisch verfeinert hat. Ging es dabei um eine sachliche, feine und breite Sichtweise? Mitnichten! Es ging lediglich darum, grob vereinfacht und einseitig einen Bericht zu verfassen, die nicht nur die journalistische Fairness über Maßen strapaziert, sondern das friedliche und gleichberechtigte Miteinander der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen in Deutschland stark konterkarriert.

Wieso der WDR dabei einem Journalisten das Podium bietet, den türkischen Staat samt Volk - schließlich wählt das Volk die Staatsführung - dermaßen "unzensiert" nachzeichnen darf, kann auch der gesunde Menschenverstand nicht mehr nachvollziehen. In einer hat sich Ekinci, der erst vorriges Jahr in Deutschland Asyl beantragte und seit geraumer Zeit für den WDR schreibt, darin ausgezeichnet, die "kurdische" Situation in drastischen und surrealen Texten zu formulieren. Dabei hat der WDR wohl dem Autor uneingeschränkte Gewalt übertragen, was auch die zweisprachige Version seiner Texte verdeutlicht. 

Es wird den Türken in Deutschland, worunter auch nach staatsbürgerlichen Punkten die Kurden aus der Türkei dazuzählen, auch diesmal nicht recht ersichtlich, welchen Auftrag der WDR und der Journalist folgt und was sie damit bezwecken. Einen Staat grob vereinfacht als mordlüsterne Macht zu verklären und diese Meinung, ja sogar feste Überzeugung, auch noch einem breiten Podium zu unterbreiten, geht weit darüber hinaus, was der Auftrag des WDR zulässt. 

Wie gut, dass die Türkei beim "Morden" auch noch unterstützt und gedeckt wird, vom demselben Staat, dessen öffentlich-rechtliche Sendeanstalt dem türkischen Staat "Mord" vorwirft. Der deutsche Staat exportiert trotz angespannter Beziehung zur Türkei, Waffen in Millionenhöhe - rund 25 Millionen Euro seit Anfang des Jahres. Vielleicht spricht Ekinci oder der WDR auch mal vom "mitmordendem" deutschen Staat?

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