Anti-Terror-Einsatz - Extremisten - Volksverteidigungseinheiten

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Anti-Terror-Einsatz - Extremisten - Volksverteidigungseinheiten

12. Februar 2018 - 00:58
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Das deutsche TV-Medium "Tagesschau" berichtet über den "Anti-Terror-Einsatz" der ägyptischen Armee und über den Tod von "16 Extremisten". Diese Nachricht mag in Zeiten unzähliger weltweit vorhandener Konfliktherde beim Publikum kaum noch eine aufsehenerregende Meldung sein.

Twitter-Beitrag Julian Röpcke

Kommentar Eyüp Dönmez - Das deutsche TV-Medium "Tagesschau" berichtet über den "Anti-Terror-Einsatz" der ägyptischen Armee und über den Tod von "16 Extremisten". Diese Nachricht mag in Zeiten unzähliger weltweit vorhandener Konfliktherde beim Publikum kaum noch eine aufsehenerregende Meldung sein.

In Anlehnung an die Tag täglichen terroristischen Verbrechen der Terrororganisationen PKK / YPG in der Türkei, sowie aktuell auch die in den von der PKK / YPG besetzten nordsyrischen Provinzen Afrin und Manbidsch, vermeidet hingegen die selbe "Tagesschau" aus politisch motivierten Beweggründen bezüglich der PKK / YPG den Sprachgebrauch Terrorismus / Extremismus - wenn es um verübte Gräueltaten der auch in Deutschland verbotenen militanten Terrororganisation PKK geht.

Dieses auf Doppelmoral und Opportunismus begründete Verhalten der mittlerweile kollektiv gleichgeschalteten deutschen Medienlandschaft, sowie deren gezielte Desinformationspolitik zur Irreführung der deutschen Öffentlichkeit, erinnert unweigerlich an historisch dunkelste Kapitel deutscher Medien-Propaganda, die zudem auch noch mit Zwangsgebühren (GEZ) finanziert wird.

Zu den Kuriositäten diverser Meldungen aus GEZ-finanzierten Anstalten gehört allerdings auch die ständige Frage über die Rechtmäßigkeit der Operation "Olivenzweig". Es ist ein Armutszeugnis für die westliche Welt, dass sich die Türken gegenüber politischen und medialen Öffentlichkeiten von NATO-Verbündeten überhaupt dahingehend rechtfertigend erklären müssen, dass und warum man es nicht hinnimmt, wenn zehntausende "Kämpfer" einer feindlichen Terrororganisation von unseren eigenen Verbündeten bis an die Zähne bewaffnet auf hunderte Kilometer entlang der türkischen Grenze stationiert werden sollen.

Genauso ermündend ist das ständige Aufmerksamkeitssyndrom der Medien auf die Betonung "Krieg" gegen "Kurden". Der "Rechtszustand Krieg" - also das Vorliegen eines bewaffneten Konflikts nach den Maßgaben des humanitären Völkerrechts - gibt dem türkischen Vorgehen eher wohl die Legimität, als deren angebliche Völkerrechtswidrigkeit. Sowohl hinsichtlich der Operation an sich, als auch mit Blick auf die zur Anwendung kommenden Mittel, hat sie das Recht und die Pflicht, das Territorium wie auch die Bevölkerung zu schützen, was auch parlamentarisch entschieden wurde.

Im Parlament wurde aber nicht übereinstimmend entschieden, gegen "Kurden" vorzugehen, sondern gegen terroristische Organisationen. Wer der türkischen Regierung ständig unterstellt, "Krieg gegen Kurden" zu betreiben, der unterstellt dem Parlament, den Volksvertretern und im gesamten dem Volk, "Kurden" zu verfolgen. Das ist fast schon eine feindliche Einstellung an sich.

Das mediale Interesse auf bestimmte Aspekte und das Uninteresse hiesiger Medien auf andere Aspekte ist auch bezeichnend dafür, weshalb die PKK / YPG z.B. nicht mit Kindersoldaten in dieser Intensität in Verbindung gebracht wird, wie die Türkei damit, dass sie "Krieg gegen Kurden" führt. Kindersoldaten der PKK / YPG dienen nicht nur als Kanonenfutter gegen die türkischen Truppen. Dahinter steckt auch eine perfide Propaganda-Taktik. Es ist ja nicht so, dass nicht genügend erwachsene Männer (oder meinetwegen auch Frauen) zur Verfügung stünden. Der propagandistische "Nutzwert" dieser armen Kinder liegt in dem Umstand, dass man darauf spekuliert, der Weltöffentlichkeit Bilder ihrer Leichen präsentieren zu können, wie es der BILD-Journalist Julian Röpcke in einem Tweet nebenbei bemerkt.

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...und die Lügenmentalität im deutschsprachigen Raum sind schon bemerkenswert.

Da passt ein KGD-Konglumeratskurde wie Ali E. Toprak auch vorzüglich in den ZDF Fernsehrat.

Die Propagandamaschine der Asylindustrie hat eben auch ihr Konzept, den Nachschub der geflüchteten Orientalen muss man ja medial auch verkaufen können...deswegen gibt es ja mittlerweile sogar "Solidaritäts-Demos" mit YPG/PKK-Fähnchen nicht nur in den traditionellen Hochburgen der PKK-Sympathisanten und -Aktisten in Deutschland, sondern auch in den Asylzentren der neueren Bundesländer wie bspw. Leipzig, Chemnitz....

Nun ja...während man in Deutschland raffiniert davon abzulenken versucht, dass auf scheinbar unbekanntem Wege Waffen und Munition deutscher Jerstellung in Gebrauch von KCK-Terroristen sind, kann man ja mal versuchen Verwirrung zu stiften und psychologisch reguläres Kriegs- und Verteidigungsgerät der Türkischen Streitkräfte in den Medien als deutsche Panzer verklären...das hat schon System.

Als hätte TSK es nötig bei irgendwem eine Absichtserklärung abzugeben, wenn es Geräte kauft.

Ironie:

P.S. ...wenn dIe TSK im zweifelsfall gezwungen wäre Waffen aus deutscher Produktion gegen deutsche Terroristen zu benutzen, dann erwartet die Kurdische Gemeine in Holland wohl vorher ein Telefongespräch und beklagt sich öffentlichkeitswirksam, dass das nicht passiert ist...

Was die Propaganda der KCK als psychologische Kriegsführung angeht, sollte man berücksichtigen, dass us-amerikanische, israelische und insbesondere deutsche (ex-DDR) Nerds und Kriegsberichtsagenturen darin spezialisiert sind zu verklären...und die sind ja nun bekanntlich nach eigenen Angaben mit den Terroristen der YPG/PKK verbündet.

Wer also immer noch eine Erwartungshaltung verbunden mit fairen Standards an deutsche Medien, bestimmte Politiker und Institutionen beibehält, wird als Türkei verbundener und friedliebender Türke hierzulande noch viele Enttäuschungen empfinden können.

Man kann sich aber auch auf das Wesentliche verlassen.