CENTCOM zu YPJ: Ready for the fight

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CENTCOM zu YPJ: Ready for the fight

12. Februar 2018 - 21:49
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Das United States Central Command #CENTCOM befand vor knapp einem Jahr, dass die jungen Mädchen der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) bereit für den Kampf sind. Mit modernen westlichen Waffen ausgerüstet, in voller Kampfmontur können die Mädchen nun erprobt werden.

CENTCOM zu YPJ: Ready for the fight

Kommentar - Das United States Central Command #CENTCOM befand vor knapp einem Jahr, dass die jungen Mädchen der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) bereit für den Kampf sind. Mit modernen westlichen Waffen ausgerüstet, in voller Kampfmontur können die Mädchen nun in Afrin erprobt werden.

Das dachtest du wohl CENTCOM,... jetzt heult man innerhalb der "Widerstandsbewegung Afrin", den Volksverteidigungseinheiten YPG, dass die türkische Gegnerschaft mit deutschen, US-amerikanischen oder anderen europäischen Waffen aufgerüstet gegen sie herziehen. 

Aber Hallo YPJ und YPG,... jetzt nicht gleich klein beigeben und anfangen sich bei den Mächten auszuheulen, die euch doch bereits bis an die Zähne bewaffnet hat. Was ist aus euch, aus diesen Volksverteidigungseinheiten geworden, die ja doch die einzig infrage kommende lokale Macht war, die Terrormiliz Islamischer Staat in Ain al-Arab (Kobane) über den Haufen zu schießen?

Wie? Was?

Ahaa,... ihr habt also keine Luftwaffe? 

Schön zu Wissen! Es war doch von vornherein klar, dass ihr [die YPG oder YPJ] ohne eine hochgerüstete Luftwaffe, die euch den Weg freibommt, keinen Meter weit kommt. Und jetzt heult ihr, weil euch die türkische Luftwaffe aus den Bunkern pustet, die ihr hastig angelegt habt?

Schließlich hat euch die CENTCOM für "bereit", also "Ready for the fight" erklärt. Jetzt steht zu eurer Rolle und kämpft anständig, anstatt sich bei den Europäern auszuheulen, sich über Deutschland zu beschweren. Die haben euch doch schon aufgerüstet, sollen sie euch auch noch die Türken aus Afrin wegbomben? 

Mal ehrlich, ich hätte doch mehr erwartet als dieses Gesülze, die SPD hätte zugelassen, dass die Türkei Panzer bekommt. Die Panzer sind ja auch nicht das eigentliche Problem für euch, denn ihr habt ja die Waffen erhalten mit der man sie knacken kann. Ausserdem, diese Panzer sind jetzt türkische Panzer mit Migrationshintergrund, da hat Deutschland nichts mehr zu melden.

Vielmehr bereitet euch doch die türkische Luftwaffe Probleme, z.B. die F-16, die über eure Köpfe schwirren und Kopfschmerzen verursachen. Dafür müsste man die USA kritisieren, schließlich sind das Made in USA. 

Achja, ich vergaß, die USA haben euch aufgerüstet. Sie zu kritisieren oder deren Botschaften oder Vertretungen in Deutschland zu besetzen, schickt sich nicht und ist politisch nicht korrekt. Dafür besetzt man eben im Bundesgebiet SPD-Parteizentralen, die sind schließlich an eurer Misere Schuld.

Ehrlich gesagt, in Besetzungen seit ihr Spitze. Ihr besetzt Büros, Vertretungen, Kaufhäuser, Bahnhöfe, Flughäfen - wohl eine Unart von euch, fremde Regionen zu besetzen und einen Kahlschlag vorzunehmen, wo die Opposition nicht zu Wort kommen kann, weil man sie längst verbuddelt hat.

Auch die Vielfalt mit der ihr regelrecht prahlt, von wegen Jesiden, Araber, Christen sind willkommen und werden demokratisch beteiligt, dass ist doch längst Geschichte, widerlegt, wie uns Exilanten in Europa selbst erzählen. Stalin hätte eine helle Freude an euch, so wie ihr ihn vergöttert und seinen Prinzipien treu geblieben seit, die in etwa so zu unterpretieren ist: Eliminiert erst eure Weggefährten, dann kann man allein regieren.

Was habt ihr also geschafft, wofür euch die CENTCOM das Prädikat "Ready for the fight" vergeben hat? Ihr habt es geschafft, auch die Kinder in eure ideologische Verbohrtheit einzuspannen und sie zu bewaffnen. 

 

Zu den Hintergründen des Tweets: Das Pentagon reagierte Anfang 2017 auf Presseanfragen zu dem Tweet. Ein ranghoher Beamter erklärte damals, dass die "Situation in der Region und die kulturellen Strukturen" eine andere seien. Er betonte dabei, dass die USA den Gruppen in Syrien nur Ausrüstung zur Verfügung stelle und sie bitten würde, sie auch nur gegen die Terrormiliz IS zu verwenden. "Wir schauen nicht, wen sie rekrutieren" sagte der Beamte weiter.

Ist auch klar, warum die USA ein Auge zudrückt. Ein GI kostet die USA mehr als 12.000 US-Dollar im Monat, ein Mädchen mit 14 oder 15 nach einer ideologischen Reifeprüfung fast nichts, ein Mann gerademal 400 US-Dollar. "Kuturell" meint man wohl im Pentagon, dass dort die Mädchen mit 9 schon verheiratet werden können. Warum also auch nicht unter Waffe stellen? Und damit man das auch noch ankurbelt, bewilligte der US-Haushalt erst vor kurzem noch extra 550 Millionen US-Dollar für die YPG und YPJ. 

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