Salzgitter: Solidaritätskundgebung gegen PKK-Terror

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Salzgitter: Solidaritätskundgebung gegen PKK-Terror

12. Februar 2018 - 00:22
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Nach einem Übergriff gegen einen türkischstämmigen Mann in Salzgitter während einer Pro-PKK-Demonstration, nahmen am Sonntag mehr als 2.000 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto "Gegen Terror" und "Vorurteile" teil. Die Kundgebung verlief ohne Zwischenfälle, teilte die Polizei mit.

Salzgitter: Solidaritätskundgebung gegen PKK-Terror

Salzgitter / TP - In Salzgitter fand am Sonntag eine Demonstration mit mehr als 2.000 Menschen gegen "Gegen Terror" und "Vorurteile" statt. Der Veranstalter Burhan Kaplan hatte zu der Kundgebung vor dem Lebenstedter Rathaus aufgerufen, als Reaktion auf die zunehmend feindliche Stimmung gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund im Land, speziell Deutsch-Türken, wie Kaplan ausführt. Auslöser für die Kundgebung ist der Angriff gegenüber einem Deutsch-Türken im Verlauf eines kurdischen Pro-PKK-Protestzugs vom 2. Februar.

Am Rathausvorplatz in Salzgitter-Lebenstedt fanden sich wie erwartet neben der Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), auch andere Deutsch-Türkische Vereine ein, um auf die beunruhigenden Vorkommnisse aus der Versammlung vom 2. Februar aufmerksam zu machen. "Wir sind heute hier, um gegen den Terror zu demonstrieren. Aber auch wegen der Vorfälle, die es hier in Salzgitter gab. Wir wollen in Frieden leben", rief er den Teilnehmern während der Kundgebung zu und erklärte weiter: "Wir wollen hier in Frieden leben mit unseren deutschen, türkischen und kurdischen Freunden. Mein Vater ist Türke, meine Mutter und meine Frau sind Kurdinnen."

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