Afrin - YPG blockiert Ausfallstraßen, drängt Zivilisten zurück

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Afrin - YPG blockiert Ausfallstraßen, drängt Zivilisten zurück

12. März 2018 - 15:21
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In neuen vom türkischen Generalstab veröffentlichten Foto- und Videoaufnahmen ist zu erkennen, dass die Terrororganisation YPG / PYD Ausfallstraßen blockiert und Zivilisten in die Stadt zurückdrängt. In anderen Aufnahmen sieht man kilometerlange Fahrzeugkolonnen, die aus der Stadt herausführen, jedoch nicht weiter kommen.

Afrin - YPG blockiert Ausfallstraßen, drängt Zivilisten zurück

Ankara / TP - In neuen vom türkischen Generalstab veröffentlichten Foto- und Videoaufnahmen ist zu erkennen, wie die Terrororganisation YPG / PYD Ausfallstraßen in der nordsyrischen Stadt Afrin blockiert und somit Zivilisten in der Stadt festhält. In anderen Aufnahmen sieht man kilometerlange zivile Fahrzeugkolonnen, die aus der Stadt herausführen, jedoch nicht weiter kommen.

Die Videoaufzeichnungen von Aufklärungsdrohnen stammen laut dem türkischen Generalstab aus der Stadt Afrin. Auf einer Aufnahme einer Drohne ist eine Ausfallstraße zu erkennen, die von einem kleinen Minibus blockiert wird. Als zivile Fahrzeuge daran vorbeifahren wollen, werden sie gestoppt und zurückgedrängt. Die Fahrer dieser Fahrzeuge danach von bewaffneten YPG-Terroristen abgeführt.

Das Oberkommando der Freien Syrischen Armee (FSA) hat in einer Erklärung am Sonntag den Volksverteidigungseinheit YPG und der Partei der Demokratischen Union PYD vorgeworfen, Zivilisten im Distrikt Afrin als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen. Die FSA werde daher allen Zivilisten, die aus Afrin fliehen wollen, Sicherheit und Schutz gewährleisten. Des Weiteren unterbreitet sie YPG-Terroristen die zwangsrekrutiert wurden das Angebot, sich zu stellen und die Waffen niederzulegen. Jene YPG-Terroristen die sich nicht stellen wollen, bietet man zudem die Option, sich über den noch verbliebenen Korridor nach Nubl zurückzuziehen. Man werde sie nicht verfolgen, so die FSA-Führung in der Erklärung weiter.

Die Vereinten Nationen werfen der regionalen de facto Kurdenverwaltung im nordsyrischen Afrin vor, Zivilisten daran zu hindern die umkämpften Gebiete zu verlassen. Im Distrikt Afrin halten die Kämpfe seit dem 20. Januar zwischen der türkischen Antiterror-Allianz und den Volksverteidigungseinheiten YPG an.

Bereits vor zwei Wochen hatte der UN-Koordinator für Hilfslieferungen, Panos Moumtzis, schwere Vorwürfe gegenüber den "lokalen Behörden" in der Region Afrin erhoben. Sie hindere die Zivilisten daran, die Stadt zu verlassen und Schutz in anderen Regionen zu suchen.

 

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