PKK-nahe Organisation ruft im Gewerkschaftshaus zur Revolution auf

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PKK-nahe Organisation ruft im Gewerkschaftshaus zur Revolution auf

12. Mai 2018 - 19:34
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Der Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V. (YXK) sowie die Studierende Frauen aus Kurdistan (JXK) riefen am vergangenem Samstag im DGB-Haus in Frankfurt am Main zur Revolution auf. Dem Selbstverständnis nach symbolisiere Afrin die Endphase des Krieges in Syrien. Derzeit melden syrische Beobachter, dass der syrische Ableger der Terrororganisation PKK, die Volksverteidigungseinheiten (YPG) immer wieder türkische Militärstützpunkte und Patroullien in Nordsyrien angreifen.

PKK-nahe Organisation ruft im Gewerkschaftshaus zur Revolution auf

Frankfurt am Main / TP - Der Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V. (YXK) sowie die Studierende Frauen aus Kurdistan (JXK) riefen am vergangenem Samstag im DGB-Haus in Frankfurt am Main zur Revolution auf. Dem Veranstaltungsprogramm nach symbolisiere Afrin die Endphase des Krieges in Syrien. Derzeit melden syrische Beobachter, dass der syrische Ableger der Terrororganisation PKK, die Volksverteidigungseinheiten (YPG) immer wieder türkische Militärstützpunkte und Patroullien in Nordsyrien angreifen. Im Veranstaltungskalender der DGB, der Verdi oder des Veranstaltungsortes wurde der Kongress nicht angekündigt oder erwähnt.

Laut PKK-nahen Online-Medien fand im DGB-Haus in Frankfurt am Main am vergangenem Samstag der 23. Kongress des Verbands der Studierenden aus Kurdistan (YXK) statt, an der auch die Studierenden Frauen aus Kurdistan (JXK) organisatorisch beteiligt waren. Laut Landes- und Bundesverfassungsschutz handelt es sich bei den Vereinen um Auslandsableger der Terrororganisation PKK. 

In dem zweitägigen Kongress, der unter dem Leitsatz "Stehe auf und verteidige die Revolution“ stattfand, wurde auch die derzeitige Situation in der nordsyrischen Region Afrin erörtert. Darin wurde auch der Kampf gegen kolonialistische Mächte sowie dem Kampf um die "Autonomieregion in Nordsyrien" bzw. Afrin gesprochen. An dem Kongress nahmen auch Vertreter der WJAR – Stiftung der Freien Frau in Rojava, Vertreter der Kurdischen Jugend - Ciwanên Azad, die Interventionalistische Linke (IL), das "Ums Ganze Bündnis", der Jugendverein "Tamil Youth Organisation Germany“, der Jugendverband - Young Struggle sowie die "Patriotisch revolutionäre Jugendbewegung" (YDG).

Neben der YDG, die von PKK-Sympathisanten 2013 als Stadtguerilla gegründet wurde, steht die Ciwanên Azad in Zusammenhang mit den zahlreichen Brandanschlägen gegen Moscheen und türkische Einrichtungen im Bundesgebiet. Der Auftritt der MdB Sevim Dagdelen vor Publikum des IG Metall Ortsmigrantenausschuss in Salzgitter-Peine am 23. Januar hatte daher auch ein Nachspiel für die Metallgewerkschaft, nach dem sich zahlreiche Türkischstämmige sich kritisch über den Austragungsort geäussert hatten. Wie kurz nach der Veranstaltung aus einem Schreiben des IG Metall-Vorstands hervorgeht, hielt der Bundesverband die Entscheidung der IG Metall Salzgitter-Peine, einen Vortrag "Für eine wirkliche Neuausrichtung der deutschen Türkei-Politik" mit Dagdelen abzuhalten, für eine "völlige Fehleinschätzung". Eingeladen hatte der von PKK-nahen Gruppen dominierte Ortsmigrantenausschuss in Salzgitter. 

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Es ist 1 Kommentar vorhanden

Bild von Aslan

und Terroraktivisten.

Wenn man Strafanzeige gegen den Besitzer der Räumlichkeiten und gegen die Organisatoren sowie Teilnehmer des Terroristentreffs erstattet, müsste eigentlich der sog. "Staatsschutz" und mindestens die deutsche Polizei Ermittlungen einleiten.

Es handelt sich ja eindeutig um konspirative Versammlungen und Betätigung im Kontext zur Terrororganisation PKK.

Derlei Personen sind eine akute Bedrohung für die Sicherheit türkischer Staatsbürger und die Republik Türkei.