Erdbeben an der türkischen Ägäis-Küste

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Erdbeben an der türkischen Ägäis-Küste

12. Juni 2017 - 15:57
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In der Türkei hat ein Erdbeben die Ägäis-Küstenregion erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag wohl vor der Halbinsel Karaburan in der Provinz Izmir.

Erdbeben an der türkischen Ägäis-Küste

Izmir / TP - In der Westtürkei hat die Erde so stark gebebt, dass die Ausläufer auch in den Metropolen Istanbul, Izmir und Bursa zu spüren waren. Das Zentrum des Erdbebens lag vor der Halbinsel Karaburun und hatte laut der türkischen Erdbebenwarte in Istanbul eine Stärke von 6,2 auf der Richterskala.

Um 15:28 Uhr Ortszeit registrierte die Kandilli der Bosporus-Universität zwischen der griechischen Insel Mytilini und der türkischen Halbinsel Karaburun nahe der Metropole Izmir ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala in einer Tiefe von rund 20km. Seitdem werden weitere Erdbeben registriert, darunter die bislang stärkste nachfolgende mit 4,9 sowie zuletzt um 15:47 Uhr auf der griechischen Insel Mytilini, die nur 10km vom türkischen Festland entfernt ist.

Die Erdstöße trafen die Ägäis-Region, die schon vor Monaten getroffen wurde. Die neuen Beben am Montag – alle mit einer Stärke über 5 – waren bis in rund 350 Kilometer entfernte Istanbul zu spüren. Auch in den Großstädten Yalova, Bursa, Canakkale, Balikesir, Manisa und Izmir wurde das Beben registriert, weshalb vorsorglich Gebäude evakuiert wurden.

Der Gouverneur von Izmir teilte mit, dass das Erdbeben sowie die nachfolgenden Beben bislang keine Todesopfer gefordert hätten. Auch über schwerwiegende Schäden an Gebäuden seien bislang keine Meldungen registriert worden. Der türkische Katastrophenschutz (AFAD) erklärte, nach bisherigen Informationen seien keine Opfer zu beklagen.

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