Sprengsatz am Straßenrand: PKK tötet einen Dorfbeschützer

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Sprengsatz am Straßenrand: PKK tötet einen Dorfbeschützer

13. September 2017 - 00:07
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Bei einem Bombenanschlag im Südosten des Landes sind nach ersten Erkenntnissen ein Soldat und zwei Dorfbeschützer verletzt worden. Ein Dorfbeschützer kam ums Leben. Der Sprengsatz war am Straßenrand versteckt und wurde ferngezündet, als das Fahrzeug mit den Insassen vorbeifuhr.

Sprengsatz am Straßenrand: PKK tötet einen Dorfbeschützer

Hakkari / TP - Bei einem Bombenanschlag im Südosten der Türkei wurden ein Gendarme und zwei kurdischstämmige Dorfbeschützer verletzt. Ein weiterer Dorfbeschützer kam bei dem Anschlag ums Leben.

Ziel des Sprengstoffanschlags war ein Fahrzeug der Gendarmerie, sagte der Provinzgouverneur von Hakkari am Abend in einer Pressesitzung. Der rund fünfzig Kilogramm schwere Sprengsatz sei neben einer Straße in der Nähe von Catalca in Şemdinli in der Provinz Hakkari versteckt gewesen, hieß es weiter. Die Bombe sei fern gezündet worden, als das Fahrzeug die Stelle passierte.

Die Gendarmerie-Patrouille wollte zusammen mit Dorfbeschützern während dieser Zeit die Sicherheit aufrechterhalten und Straßenkontrollen durchführen, als sie unterwegs dem Sprengstoffanschlag zum Opfer fielen. Die türkischen Sicherheitskräfte sollen Medienberichten zufolge die Verfolgung der Attentäter noch am Abend aufgenommen haben.

Nach Medienberichten wird die Terrororganisation PKK für den Anschlag verantwortlich gemacht. In der Region um Hakkari operiert derzeit die türkische Gendarmerie. Erst am Montag hatte die Provinzverwaltung von Hakkari für die Kreistadt Şemdinli und ihrer Gemeinden eine einwöchige Ausgangssperre zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens verhängt. Anlass war ein Mörser-Anschlag auf eine Gendarmerie-Station in Şemdinli am vergangenem Sonntag, bei der ein Gendarme starb.

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