Türkei: Kampfhubschrauber verhindern Bombenanschläge

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Türkei: Kampfhubschrauber verhindern Bombenanschläge

13. Oktober 2016 - 13:45
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In der Provinz Diyarbakir hat die türkische Gendarmerie nach eigenen Angaben drei Fahrzeuge zerstört, die zu Bombenanschlägen benutzt werden sollten.

Militär verstärkt ihre Anti-PKK-Operationen im Land

Diyarbakir / TP - Laut Angaben des türkischen Generalstabs hat die Gendarmerie bei einer Anti-PKK-Operation im Südosten des Landes drei Fahrzeuge auf einer Landstraße in der Nähe der Stadt Lice zerstört, die in Zusammenhang mit geplanten Bombenanschlägen stehen sollen. Dabei sollen die Fahrzeuge explodiert sein, so der Generalstab auf der eigenen Internetpräsenz.

Wie daraus hervorgeht, wurde in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch eine Kolonne von drei Fahrzeugen auf einer Landstraße in der Nähe von Lice in der Provinz Diyarbakir bei einer Anti-PKK-Operation mit Gewalt gestoppt. Laut Angaben habe es sich um Fahrzeuge gehandelt, die mit Bomben präpariert waren und zu Bombenanschlägen in der Türkei überführt werden sollten.

Bei der Operation nahm auch ein Kampfhubschrauber teil, der die Fahrzeuge stoppte. Dabei soll es zu heftigen Detonationen gekommen sein, heißt es weiter. 

In letzter Zeit konnten Sicherheitskräfte mehrere landesweit geplante Anschläge vereiteln. In Izmir und Adana wurden im Zuge von Operationen mindestens ein Dutzend Personen verhaftet, denen eine Mitgliedschaft in der Terrororganisation PKK nachgesagt wird und die mit Sprengstoffen ertappt wurden. Laut türkischen Medien sollen die Verdächtigen vor der Wiedereinreise in die Türkei in der nordsyrischen Grenzstadt Kobane in Umgang mit Sprengstoffen ausgebildet worden sein.

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