PKK wollte türkische Gedenkfeier in London stürmen

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PKK wollte türkische Gedenkfeier in London stürmen

16. Juli 2017 - 20:50
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In London versuchten rund 50 PKK-Sympathisanten eine geschlossene türkische Gedenkveranstaltung zum gescheiterten Putschversuch zu stürmen. Die Polizei konnte schlimmeres verhindern.

PKK wollte türkische Gedenkfeier in London stürmen

London / / TP - In London hatten sich am Freitag rund 400 türkische Staatsangehörige im Londoner Stadtteil Walthamstow zu einer Gedenkfeier der "Union Europäisch-Türkischer Demokraten" (UETD) aus Anlass des ersten Jahrestages der Niederschlagung des Putschversuchs in der Türkei, darunter viele Familien mit Kindern, Vertretern der türkischen Botschaft, versammelt.

Doch zum Gedenken an die Geschnisse des 15.Juli 2016 kam es nur kurzzeitig, da eine Gruppe von rund 50 Aktivisten der Terrororganisation PKK die Teilnehmer der Gedenkfeier zunächst mit Flaschen, Steinen und anderen Gegenständen bewarf und versuchte, den Ablauf mit dem Grölen von PKK-Parolen zu stören. Die vor Ort befindlichen britischen Polizeibeamten waren, obwohl zahlenmäßig gegenüber den rund 40 bis 50 Sympathisanten der Terrorgruppe klar im Vorteil, jedoch nicht in der Lage, die Störung der Gedenkfeier zu unterbinden. Ein Polizist wurde dabei von einem Wurfgeschoss der Terror-Aktivisten am Kopf getroffen und erheblich verletzt.

Nachdem die Teilnehmer der Gedenkfeier nicht auf die Provokationen der PKK-Aktivisten eingingen, versuchten Letztere, den Veranstaltungsort unter Verwendung von Eisen- und Holzstangen, sowie Ähnlichem zu stürmen. Erst, nachdem die Polizei der britischen Hauptstadt am Ort des Geschehens erheblich verstärkt wurde, gelang es dieser zumindest eine weitere Gewalt-Eskalation zu verhindern. Die Polizei nahm drei PKK-Sympathisanten und einen Teilnehmer der Gedenkfeier fest.

Trotzdem sah sich die Polizei in London nicht in der Lage, die Sicherheit der türkischen Bürger und ihrer Familien zu gewährleisten, so dass sich die Teilnehmer der Gedenkfeier sich entschlossenen, diese, besonders aus Rücksicht auf die Familien mit Kindern, zu beenden. 

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