Besorgtbürgertum und Gleichberechtigung von Migranten...

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Besorgtbürgertum und Gleichberechtigung von Migranten...

17. Oktober 2016 - 23:13
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... das ist nicht erst seit gestern, heute oder seit Beginn der Flüchtlingsfrage so. Das ist so seit den 60ern. Erst hat man nach billigen Arbeitskräften gerufen, weil die heimische Wirtschaft Vollbeschäftigung zu bieten hatte. Die jedoch war auf die klassische Dienstleistung beschränkt ... Müll abtransportieren, putzen, malochen, Fließband jobben.

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Ludwigsburgr / TP - Für die erste Generation war das sicher im Großen und Ganzen auch noch OK. Man hatte sichere Arbeit, war weg vom Militärregime etc.. Mit der zweiten Generation schon setzten erste Wandlungen ein. Die Ersten machten ihr Abitur und - oh Wunder - sie schafften sogar Matura oder Abitur sogar mit Auszeichnung. Das machte den Anderen Mut, die dann auf dem zweiten Bildungsweg oder in der Hoffnung auf die 3. Generation entweder selbst sich weiter bildeten oder dann Kindern (Enkeln) die Ausbildung mit trugen.

Jetzt kommt das Problem hoch ... das was früher der "Cevapcici-Jugo" oder der "Kümmel-Türke" war, der dankbar für seinen Job war, zog selbstbewußtere Nachkommen groß. Und die waren sich ihrer selbst sehr bewusst. Denn Keiner ist ja nun dümmer oder so ... die Sprachbarriere ist das was bremst.

Und jetzt zieht die Masse der dritten Generation nach und besetzt gleichberechtigt die Posten, die früher den "Herren" der Menschen vorbehalten waren. Erst wurde es ignoriert - es waren ein paar. Und die waren dann Musterbeispiele für Integration.

Danach wurde belächelt nach dem Strickmuster ... "Lass sie mal machen, wir halten sie klein." Als das jetzt nicht funktioniert, kommt die Bekämpfung durch Hetze und stumpfen Dummrassismus. In der 4. Phase gewinnt JEDER .... bis auf die, die auf diesem Level stehen bleiben.

Und merk Dir eins ... es versuchen einen nur Menschen runterzuziehen, die im Niveau etc. schon unterhalb von einem sind. Das bedeutet, die Anderen stehen eine Stufe höher. Und das macht diesen Wertedeutschen und Werteösterreichern, für die alles schon immer "so" war, wie es irgendwie sein sollte, Angst.

Am Ende des Tages zählt dann nur .... Heute ist die gute alte Zeit von morgen. Und wir werden dann wirklich drüber lachen, wie anders die Ansichten von gestern als gute alte Zeit von heute doch war. Und wie dumm und rückständig obendrein ...

Ein Beitrag von Steffen A. Pfeiffer

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