Türkei - Operationen in Nordsyrien weiten sich aus

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Türkei - Operationen in Nordsyrien weiten sich aus

17. November 2016 - 20:24
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Die türkischen Streitkräfte die zusammen mit FSA-Milizen die nordsyrische Stadt al-Bab von der IS befreien wollen, sehen sich mit Vorstößen der YPG konfrontiert. Die türkische Armee hat daraufhin YPG-Milizeinheiten westlich von Manbidsch mit Artellerie sowie Luftangriffen unter Beschuss genommen. Erst am Mittwoch hatte die YPG erklärt, man ziehe sich aus Manbidsch zurück.

Türkei - Operationen in Nordsyrien weiten sich aus

Ankara / TP - Laut dem türkischen Generalstab beschießen seit Donnerstag Artillerie-Stellungen in der Türkei Stellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), dem bewaffneten Arm der syrisch-kurdischen Partei PYD, nördlich von Manbidsch. Syrischen Beobachtungsstellen zufolge hat die YPG trotz gegenteiliger Behauptung weitere Dörfer in Richtung al-Bab eingenommen. Die Türkei hatte die PYD und mit ihr die YPG davor gewarnt, westlich des Euphrats zu operieren. 

Am Mittwoch hatte die YPG in der kurdischen Nachrichtenagentur AFN mitgeteilt, ihre MIlizen aus der Region Manbidsch abzuziehen und östlich des Euphrats Stellungen gegen den Islamischen Staat (IS) zu veteidigen. Dem ist laut türkischen Medien zufolge nicht passiert. Syrische Beobachtungzentren vermelden stündlich, dass die YPG weiterhin in Richtung al-Bab marschiert, die von der IS besetzt gehalten wird.

Unter der Schirmherrschaft der türkischen Armee stehen bereits Milizen der Freien Syrischen Armee vor der Stadt al-Bab und haben nördlich der Stadt Bezirke eingenommen. Laut syrischen Beobachtungsstellen soll es nordöstlich von al-Bab zu Gefechten zwischen FSA und YPG-Milizen gekommen sein. Die FSA, so teilt die Beobachtungstelle weiter mit, versuche das weitere Vordringen der YPG zu verhindern. Auch die türkische Armee habe Luftangriffe auf Stellungen der YPG geflogen, Artillerie-Stellungen an der türkisch-syrischen Grenze sollen YPG-Stellungen bombardiert haben.

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