Türkei: Todesopfer vor Universität in Kayseri

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Türkei: Todesopfer vor Universität in Kayseri

17. Dezember 2016 - 08:56
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In der größten Industriestadt in Kappadokien, in Kayseri, ist ein Autobombenanschlag verübt worden. Es werden Verletzte und Todesopfer vermutet. Der Terroranschlag galt einem Linienbus, in der auch zivil gekleidete Soldaten einer Brigade Insassen waren.

Türkei: Todesopfer vor Universität in Kayseri

Kayseri / TP - Der Provinzgouverneur von Kayseri sprach von Verletzten und Todesopfern unter den Insassen eines Linienbusses, das Ziel eines Autobombenanschlags wurde. Laut bisherigen Berichten hatte sich auf Höhe der Universität Erciyes kurz vor dem Haupteingang in den frühen Morgenstunden ein Fahrzeug dem Linienbus der Stadt Kayseri genähert und war dann unvermittelt explodiert. 

Rettungswagen und Sicherheitskräfte sind zahlreich am Ort des Geschehens, das Gebiet vor der Universität wurde weiträumig abgesperrt. Viele Verletzte werden in der Universitätsklinik versorgt. Laut dem Oberbürgermeister und Provinzgouverneur war das Ziel des Terroranschlag die 1. Kommando-Brigade in Kayseri, die unter anderem bei der Operation "Schutzschild Euphrat" eingesetzt, aber auch zur Terrorbekämpfung im Südosten herangezogen wird.

Der Terroranschlag der sich um 8:45 Uhr Ortszeit in der Industriestadt Kayseri vor der Universität Erciyes ereignete, galt Medienberichten zufolge einem städtischen Linienbus, der zwischen der Militär-Kaserne und der Stadtmitte verkehrte. In dem Linienbus befanden sich auch Soldaten der 1. Kommando-Brigade von Kayseri, die ihren Wochenendurlaub in der Stadtmitte verbringen wollten. 

Erst vor einer Woche war die Türkei von einem schweren Doppel-Selbstmordanschlag erschüttert worden. Bei dem Doppelanschlag in Istanbul, das sich gegen die Polizei richtete, wurden 44 Menschen getötet. Zu der Tat bekannten sich die Freiheitsfalken Kurdistans, eine Splittergruppe der Terrororganisation PKK.

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