Nach der YPG-Diktatur: Versorgung und Wiederaufbau in Afrin

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Nach der YPG-Diktatur: Versorgung und Wiederaufbau in Afrin

20. März 2018 - 00:15
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Nur einen Tag nach der Kontrollübernahme der nordsyrischen Stadt Afrin von der Terrrororganisation YPG durch die türkische Bodenoffensive sind türkische Hilfsorganisationen und die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD vor Ort, um die Versorgung der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und den Wiederaufbau anzustoßen. Derweil hat der UN-Nothilfekoordinator erste Fakten und Zahlen über das nordsyrische Distrikt Afrin bekannt gegeben.

AFAD verteilt warme Mahlzeit im Kreis Jindires in der Stadt sowie Dörfern

Ankara / TP - Nur einen Tag nach der Kontrollübernahme der nordsyrischen Stadt Afrin von der Terrrororganisation YPG durch die türkische Bodenoffensive sind türkische Hilfsorganisationen und die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD vor Ort, um die Versorgung der Zivilbevölkerung sicherzustellen und den Wiederaufbau anzustoßen.

Seit Beginn der Antiterror-Operation "Olivenzweig" in Nordsyrien am 20. Januar, folgen die Hilfsorganisationen der Front gegen die Terrororganisation YPG, um im Hinterland die Versorgung der Zivilbevölkerung sicherzustellen. In den ersten Tagen wurden so nach der Einnahme der Kleinstädte Rajo im Nordwesten oder Jindires im Südwesten im Distrikt Afrin, von der AFAD mobile Feldküchen aufgebaut, um der Zivilbevölkerung zumindest eine warme Mahlzeit am Tag zu reichen. Inzwischen ist man hier übergegangen, die Menschen mit Lebensmittelrationen, Hygiene-Artikel und sogar Spielzeug für Kinder zu versorgen und bei den Menschen Eigeninitiative, aber auch die Freude am Leben zu wecken.

Die AFAD spricht daher auch Menschen an, die beim Wiederaufbau mitanpacken wollen, ob planerisch, bei der Verwaltung oder beim direkten Wiederaufbau vor Ort selbst. Inzwischen wird die Verwaltung wiederaufgebaut, um die notwendigsten Entscheidungen in der Stadt Afrin sowie in den Gemeinden treffen zu können. Dafür haben die Notabeln des Distrikts einen Rat gegründet und Vertreter bestimmt, die die Koordination der Verwaltungsaufgaben übernehmen und die Hilfsmaßnahmen der türkischen Streitkräfte, der AFAD sowie dem Roten Halbmond zu unterstützen.

Neben der AFAD ist auch der türkische Rote Halbmond in der Region Afrin tätig, um Zivilisten deren Wohnung oder Haus beschädigt bzw. zerstört und die auf sich alleine gestellt sind, in Zelten unterzubringen, bis die ersten Wohncontainer angeliefert werden. Auch die Binnenflüchtlinge, die in der Region Afrin Zuflucht gesucht haben, werden versorgt. 

Laut einem jüngsten Bericht des UN-Nothilfekoordinators (OCHA bzw. ECR) flüchteten 98.000 Zivilisten aus dem Distrikt Afrin in andere Regionen. So sollen im 5km. entfernten Tall Rifat 75.000 Menschen, im 8km. entfernten Nubl 15.500 und im 9km. entfernten az-Zahra’ 8.500 Zivilisten seit der Operation "Olivenzweig" als Flüchtlinge registriert worden sein. Laut den Angaben der SDF und YPG (Demokratische Kräfte Syriens und Volksverteidigungseinheit) sollen der UN zufolge Tausende Flüchtlinge das Distrikt Manbidsch, al-Hasaka und al-Malikiya erreicht haben. 

Ende November 2017 lebten im gesamten Distrikt Afrin demnach rund 320.000 Menschen. Derzeit sollen zwischen 50.000 bis 70.000 Zivilisten allein in der Stadt Afrin leben. Es wird erwartet, dass die Binnenflüchtlinge im Distrikt Afrin in ihre Heimatorte zurückkehren werden. In der Stadt Afrin sind nach lokalen Medienberichten der UN zufolge wenige Zwischenfälle, jedoch Fälle von Sprengsätzen bekannt, die explodiert sind und Menschenleben gefordert haben. Wie viele dieser Sprengfallen noch in der Stadt existieren, ist jedoch schwer abzuschätzen, so der UN-Nothilfekoordinator im Bericht. 
 

weitere Informationen zum Artikel
Netzfund: 
Normalcy returns to Afrin
AFRIN, SYRIA - MARCH 19: Civilians return to Afrin town center, who fled their homes due to oppression and cruelty of YPG/PKK terror groups after Turkish Armed Forces and Free Syrian Army (FSA) took complete control of northwestern Syria's Afrin from PKK/KCK/PYD-YPG and Daesh terror groups within the "Operation Olive Branch" on March 19, 2018. "Afrin town center was completely taken control of at 8.30 a.m.," Erdogan said during his address at the ceremony of 103rd anniversary of Gallipoli Campaign. Troops entered the town center from east, west and north sides. According to the Turkish General Staff, the operation aims to establish security and stability along Turkey's borders and the region as well as protect Syrians from terrorist cruelty and oppression. ( Beha el Halebi - Anadolu Agency )
19.03.2018 Beha el Halebi
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Es ist 1 Kommentar vorhanden

Bild von gr3y

Ist das jetzt ein neuer Trendbegriff, das wenn man der leidenden Bevölkerung hilft, das man dann einen Völkermord begeht? Die Bewohner von Afrin werden den abscheulichen Westen nicht vergessen! Sie werden nicht vergessen, das man sie ihrem Schicksal mit den YPG Terroristen überlassen wollte und das sogar noch aktiv gefördert haben!

Die Geschichte vergisst nicht und das Internet auch nicht!

Die PYD repräsentiert ebenso wenig alle Kurden, wie auch die KPD nicht alle deutschen repräsentiert, die meisten Kurden sind froh, dieses Terrorpack endlich losgeworden zu sein!

Wir sind die Enkel von Ziya Gökalp!

HER BIJI RECEP TAYYIP ERDOGAN!