• Internationale Reporter interviewen die Bevölkerung von Dscharablus
  • Internationale Reporter interviewen Milizionäre, die in Dscharablus als Sicherheit zurückgeblieben sind

Syrien - Hoffnungsschimmer Dscharablus 

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Syrien - Hoffnungsschimmer Dscharablus 

21. Oktober 2016 - 00:25
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Nach der Befreiung der nordsyrischen Stadt Dscharablus am zweiten Tag der türkischen Militäroffensive "Schutzschild Euphrat" vom Islamischen Staat Ende August, sind internationale Journalisten von der Entwicklung in Dscharablus sehr beeindruckt.

Syrien - Hoffnungsschimmer Dscharablus 

Istanbul / NEX / TP – Internationale Journalisten haben am heutigen Donnerstag etwas getan, was erfahrene Kriegsreporter schon vor einigen Wochen hätten tun müssen: Sie besuchten Dscharablus, die Stadt in Nordsyrien, die vor Kurzem dank der türkischen Militäroperation Schutzschild Euphrat von den IS (Daesh)- und PKK-/PYD-Terroristen befreit worden ist.

Die Reporter, die der Einladung der Generaldirektion der Presse und Information des Ministerpräsidiums der Republik Türkei (DGPI) folgten, erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass sie die Stadt in der Provinz Aleppo in einer viel besseren Lage vorgefunden hätten als erwartet und dass sie überrascht seien, wie schnell diese Verbesserung der Situation vonstattengegangen sei.

„Es gibt sehr wichtige Entwicklungen und Verbesserungen [der Situation] hier“, so die albanische Journalistin Beyza Cekmez. „Besonders die Tatsache, dass die Kinder sehr glücklich sind, erfüllt uns mit Freude.“

Der britische Journalist Shamim Ara Chowdhury sagt, sie hätten erwartet, „eine Menge Kriegsschäden sowie viele völlig zerstörte Gebäude vorzufinden, und genau so war es auch, aber wir sahen ebenso viele Zeichen der Wiederherstellung und des Aufbaus.“

Chowdhury weist darauf hin, dass die Menschen in der Stadt allgemein glücklich zu sein scheinen und fügt hinzu: „Die türkische Regierung hat eindeutig viel getan, um die Stadt wiederaufzubauen.“

Die Türkei startete die Militäroperation Schutzschild Euphrat am 24. August mit dem Ziel der Verbesserung der Sicherheitslage, Unterstützung der Koalitionskräfte und Eliminierung der Terrorbedrohung insbesondere durch den IS (Daesh) entlang der türkischen Grenze, bei der mit Panzern, Artillerie und Kampfjets der Türkei unterstützte Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) zum Einsatz kamen.
 

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