Der türkische Kampf gegen den Terror

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Der türkische Kampf gegen den Terror

21. November 2017 - 05:16
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Die Türkei bekämpft den Terror, der Leib und Leben der Menschen, nicht nur in der Türkei, gefährdet und bedroht. Diesbezüglich kam es in den letzten Tagen zu mehreren Zwischenfällen und Operationen

Der türkische Kampf gegen den Terror

Türkische Soldaten, die entsprechend des Abkommens von Astana, gegenwärtig im Nodwesten Syriens zur Einrichtung von Deeskalationszonen und dem Schutz dort lebender Menschen stationiert sind, wurden am Montag mit Mörsergranaten aus Richtung der Stadt Afrin angegriffen. Die Stadt wird von Kämpfern des syrischen PKK-Ablegers PYD kontrolliert.

Fünf Granaten seien in der Nähe des Beobachtungsposten von Dar Taizzah eingeschlagen, eine davon etwa 100 Meter vom Beobachtungspunkt in Dayr Siman entfernt, berichtete die Agentur Anadolu. Die restlichen Mörsergeschosse landeten laut dem Bericht in zivilen Gebieten. Bei den Angriffen sei niemand zu Schaden gekommen, das türkische Militär erwiderte das Feuer.

Entsprechend dem Abkommen zwischen der Türkei, Russland und dem Iran, welches in der kasachischen Hauptstadt Astana unterzeichnet wurde, hatten die türkischen Streitkräfte am 12. Oktober mit Operationen in der syrischen Provinz Idlib begonnen.

Neben den Beobachtungspunkten in den Dörfern Salwa und Dayr Siman wird der dritte von den türkischen Streitkräften in Sheikh Aqil errichtet.Insgesamt sieht das Abkommen 12 Beobachtungspunkte vor.

Mindestens 216 PKK- und 63 Daesh-Terroristen sind in der vergangenen Woche bei zahlreichen landesweiten Antiterror-Operationen und Räumen in der Turkei festgenommen worden. Wie das türkische Innenministerium am Montag bekanntgab, wurden dabei 58 weitere Kämpfer der Terrororganisation PKK getötet, als Diese in mehreren Gruppen aktiv Widerstand leisteten und versuchten, sich gewaltsam einer Festnahme zu 
widersetzen. 

Bei den entsprechenden Anti-Terror-Razzien gingen den türkischen Sicherheitsbehörden allerdings auch eine erhebliche Zahl an kriminellen Personen, besonders mutmaßliche Drogen- Menschenschmuggler ins Netz. 

Unter den in der vergangenen Woche bei einer Anti-Terror-Operation in Bestler-Dereler in der türkischen Provinz Şırnak im Südosten des Landes nach einem Angriff auf militärische Einheiten getöteten PKK-Kämpfern, befand sich auch die PKK-Terroristin Hülya Eroğlu, die auf der Liste der meistgesuchten Terroristen im Bereich der sogenanntem Kategorie "Rot" aufgeführt war.

Die PKK wird nicht nur von der Türkei, sondern den USA und den Mitgliedsstaaten der EU, als Terrororganisation eingestuft. 

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