Türkische Community in Minden nach Moscheeanschlag beunruhigt

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Türkische Community in Minden nach Moscheeanschlag beunruhigt

22. Januar 2018 - 23:21
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Unbekannte haben in der Nacht auf Montag den Sitz der DITIB-Moscheegemeinde von Minden angegriffen. Dabei wurden Scheiben eingeschlagen, politische Parolen auf die Fassade besprüht. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit der türkischen Operation in Nordsyrien.

Türkische Community in Minden nach Moscheeanschlag beunruhigt

Minden / TP - Nur einen Tag nach Beginn der türkischen Offensive gegen den syrischen Ableger der Terrororganisation PKK, der YPG in Nordsyrien, wurde die Moschee der DITIB-Gemeinde in Minden angegriffen. Bei dem Angriff wurden zahlreiche Scheiben eingeschlagen, politische Parolen an die Fassaden geschmiert.

Die Polizei in Bielefeld geht laut dem Mindener Tagblatt von einer politischen Tat in Zusammenhang mit der Offensive des türkischen Militärs im syrischen Afrin aus. Seit Sonntag demonstrieren Anhänger der PKK bundesweit gegen die Militäroffensive in Nordsyrien. Dabei kam es unter anderem im Flughafen-Terminal von Hannover zu einer Massenschlägerei, nach dem eine Gruppe von YPG-/PKK-Anhängern lautstark demonstrierten.

Bei dem Anschlag in Minden hat sich der Staatsschutz eingeschaltet. Laut Zeugen sollen vier maskierte Personen am Tatort beobachtet worden sein, die danach mit einem Auto flüchteten.

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