Türkei - Antiterror-Operationen halten an

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Türkei - Antiterror-Operationen halten an

23. Oktober 2016 - 19:17
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Bei Antiterror-Operationen in der Türkei sind nach ersten Mitteilungen des türkischen Generalstabs im Südosten des Landes 15 PKK-Terroristen getötet worden. In der Provinz Tunceli zerstörten Kampfhubschrauber einen Pick-Up, der mit insgesamt 1,5 Tonnen Sprengstoff beladen war.

Türkei - Antiterroroperationen halten an

Sirnak / TP - Die Antiterror-Operationen in der Türkei halten weiterhin unvermittelt an. In der gleichnamigen Provinzhauptstadt Sirnak wurden nach ersten Angaben des türkischen Generalstabs 15 PKK-Terroristen getötet, die im Umland Vorbereitungen für den Winter getroffen hätten. Dabei soll auch die Luftwaffe eingesetzt worden sein.

An den im Umland von Sirnak anhaltenden Operationen beteiligten sich entsprechend eines Berichts der CNN-Türk das 48. Grenzbataillion von Sirnak unter Zuhilfenahme der Luftwaffe. Ersten Kontakt mit Terroristen hätten die Sicherheitskräfte Sonntagfrüh hergestellt, wobei drei Terroristen unschädlich gemacht werden konnten, heißt es in der Meldung. Danach sollen Kampfjets in der Bergregion Depots und Unterschlüpfe der PKK vernichtet haben. Bis zum Abend zählte das Grenzbataillion bei ihren Operationen insgesamt 15 tote Terroristen.

In der Provinz Tunceli, die seit Freitagnacht von rund 40 PKK-Terroristen in Atem gehalten wird, wurde laut Medienberichten an der Stadtgrenze zu Ovacik ein Pick-up von Sicherheitskräften zerstört. Dem Bericht zufolge, hatten die Sicherheitskräfte den vollbeladenen Pick-up gesichtet und aufzuhalten versucht. Der Pick-up habe sich danach schnell in Richtung Stadtmitte von Ovacik bewegt. Verfolgt von Kampfhubschraubern, die in der Region sich an Antiterror-Operationen beteiligen, soll es anschließend zerstört worden sein. Dabei habe es eine heftige Detonation gegeben, berichtet die Nachrichtenagentur DHA. Am späten Nachmittag teilte der Generalstab mit, dass es sich dabei um vermutlich 1,5 Tonnen Sprengstoff gehandelt haben könnte. Näheres werde man nach Abschluss der Untersuchungen bekannt geben, heißt es weiter.

In Ovacik hatte der Provinzgouverneur von Tunceli, Kaymak, bis auf widerruf eine Ausgangssperre verhängt. Begründet wurde die Verordnung mit den anhaltenden Operationen gegen eine Gruppe von bis zu 40 PKK-Terroristen, die sich inzwischen in der Region aufgeteilt haben sollen. Bislang wurden bei den Operationen in Tunceli 7 Terroristen getötet.

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