An der Türkei und den Türken rubbeln sich die Deutschen noch den Ast ab

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An der Türkei und den Türken rubbeln sich die Deutschen noch den Ast ab

25. April 2016 - 23:50
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Sie rubbeln sich am türkischen Nationalismus, am sunnitischen Islam, an Erdogan und an den Imamen hoch - ist dass der neue deutsche Volkssport?

Kolumne/Ercan Celik - Türkischer Nationalismus ist passé, er wird durch den kurdischen Ultranationalismus ersetzt. Der sunnitische Islam wird durch MFD europatauglich reformiert. Die Muslimin mit Kopftuch und ausgebildet als Lehrerin, ersetzt die WC-Putzfrau aus Afrika. Die Vorhaut der Muslime gehört ab sofort in die Obhut der Jugendämter. Die Imame werden durch christliche Missionare bekehrt. Das Handabhacken wird in Therwil eingeführt. Leugner werden durch die armenische Inquisition verfolgt. Was passiert noch?

Deutschland hat ein mächtiges Problem und der heißt Erdogan. Nicht erst seit Böhmermann, eigentlich schon seit Wien. Diesmal stehen die Ottomanen nicht vor den Toren Wiens, sie stehen mitten in Deutschland. Allesamt Schläfer. Die wachsamen Deutschen haben sie bereits enttarnt. Die türkischen Nationalisten z.B., deren stolzes Gehabe so manch einen armseligen deutschen Vagabunden im Netz in den Irrenhaus treibt. Dicker BMW, vielleicht sogar ein Anwaltsbüro, ein Handwerksunternehmen. So etwas sind die Deutschen nicht gewohnt. Erst recht nicht, wenn diese Türken sich auch nicht mehr so benehmen, wie sie sich zu benehmen habe. 

Es kann nämlich schon mal vorkommen, dass die Antwort auf "Kümmeltürke" mit einer Strafanzeige beantwortet wird und nicht wie bisher, mit der Osmanischen Klatsche. Vielleicht hat der eine oder andere Deutsche sich in einer Kommentarspalte zu sehr über einen Türken ausgelassen, der sich als Anwalt entpuppt hat und diese nun durch alle Instanzen treibt. Oder dass der deutsche Häuslebauer entnervt aufgibt, weil der türkische Handwerksmeister nicht mehr mit sich feilschen lässt und ein "Nein" hört. Wenn dann eine Horde dieser stolzen Türken auch noch die Einkaufsmeile mit ihren Landesfahnen bedecken und gegen Terror skandieren, dann hat das natürlich einen Nebeneffekt. Man erinnert sich an Wien.

Dagegen will man nun vorgehen. Das Muslimische Forum Deutschland (MFD) soll aus diesen sunnitischen Janitscharen europataugliche Bürger modellieren. Sie ist nunmehr seit mehr als einem Jahr aktiv damit beschäftigt, diese islamische Horde auf Linie zu bringen. Mit nüchternem Ergebnis. Bislang hat man nur die Gründungsmitglieder selbst davon überzeugen können.

Da die Kopftuchfrauen sich nicht davon abbringen lassen wollen, als Lehrerin das Lehramt bekleiden zu dürfen, hat man wohl vor, im Ad-Hoc-Verfahren diese im öffentlichen Dienst als WC-Putzfrauen einzusetzen. Hier fallen die Kopftücher nicht so sehr auf. Man überlegt sich gerade, wie man die jetzt beschäftigten Schwarzafrikanerinnen aus dem Verkehr zieht. Als Lehrerinnen kamen sie auch nicht in betracht.

Wenn es nach den Deutschen geht, wird demnächst jede muslimische Vorhaut durch das Jugendamt markiert und registriert. Es kursieren Gerüchte, wonach eine mehrstellige Zahl tätowiert werden soll. Bei jüdischen Vorhäuten soll der Strichcode angewendet werden. Sie soll per Laser erfolgen. Das erinnere weniger an die guten alten Zeiten. Das BfN (Bundesamt für Naturschutz) hat Einwände erhoben. Die Bestimmungen für die Ein- und Ausreise von unberührten muslimischen und jüdischen Vorhäuten unterliege dem BfN und daher müssten diese mit CITES-Bescheinigungen (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) erfolgen. 

Die Imame der DITIB, an die 970 verlorene Seelen, sollen durch christliche Missionare bekehrt werden. Das geht aus einer internen Bewertung des Arbeitsamtes hervor. Die Missionare, die gegenwärtig Hartz 4 beziehen, sollen mit dieser Arbeitsbeschaffungsmaßnahme wieder zu Wein und Brot kommen, so die Sozialdemokraten. Die Christlich Soziale Union will das Haushaltsdefizit mit der Imamsteuer stopfen. Bekehrungen kosten nun mal Geld.

In Therwil ist der Druck auf den Gemeinderat derart groß, dass der Kanton Basel-Landschaft ein Ad-Hoc-Gesetz verabschieden will, der die Verweigerung des Händeschüttelns unter Strafe stellt. Bürger fordern inzwischen "Hände ab, Hände ab". In Deutschland haben einige Schulrektoren angekündigt, einen Benimmkurs für Muslime einzuführen. Laut dem Bildungsministerium sollen durch den Kurs die Gebräuche und Sitten des Landes leicht verständlich nähergebracht werden. Geplant sind ausserdem ein Bierzelt-Besuch, der Besuch eines deutschen Schlachters mit einer Wurstprobe sowie das Knigge-Einmaleins. Bei erfolgreicher Teilnahme ist auch ein Gewinn in Aussicht: ein Gutschein für das Nationalgericht LKW.

In Armenien haben sich Henker der "Inqusition" bereit erklärt, Leugner zu bestrafen, sofern sie an Armenien ausgeliefert werden. Zwischen Deutschland und Armenien besteht ein Auslieferungsabkommen. Die Beurteilung, ob in Deutschland der Straftatsbestand der "Leugnung" gegeben ist, wird durch den Verein "Hayastan" erfolgen. Sie hat sich bereit erklärt, die Türken zu verfolgen. Der Verein hat nach dieser Meldung einen regen Zulauf bekommen. Aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich Freiwillige gemeldet, die "Leugner" überführen wollen. Armenien hat sich inzwischen für ein EU-Armenien-Abkommen in der Türkenkrise stark gemacht.

Die konsequente Haltung der Türkei, Propagandajournalisten bereits am Flughafen abzufangen oder auf der Sonnenliege festzunehmen, hat Erfolg. Der Propagandarat der Presse hat den Journalisten in Deutschland die Erlaubnis erteilt, nach eigenem Ermessen zu berichten und subjektiv zu urteilen. Der Journalistenverband und die Zeitungsverleger haben die Entscheidung begrüßt. Sie befürchten bei der anhaltenden Medienverdrossenheit weitere Kündigungswellen und Schließungen von Verlagen. Türkische Medienhäuser in Deutschland melden unterdessen einen starken Leserandrang. Der Deutsch-Türkische Medienverband hat mitgeteilt, dass die Branche händeringend nach Journalisten und Redakteuren suche.

Nach dem Religionsunterricht wird nun auch ein weiterer Modellversuch gestartet: Sach- und Lachgeschichten für Biodeutsche. Laut dem Lehrplan soll den deutschen Schülern die neue Weltordnung vorgestellt werden. Die sieht nach ersten einblicken so aus: die Türkei liegt irgendwo bei Europa, völlig unbehelligt und von keiner Macht bedrängt. Ihre Nachbarn sind Polen, Tchechien und Slowenien, keineswegs Syrien oder der Irak, wo der alltägliche Krieg herrscht. Es werden Kurden verfolgt und die aussterbenden Christen laufen in Scharen weg. Der Graue Wolf verfolgt das Rotkäppchen und der Ali die NPD-Braut. 

Die PKK ist ein Schrebergartenverein, der kurdischen Lauch züchtet und sich für den Artenschutz einsetzt. Necla Kelek hat das Phallussymbol entdeckt und Güner Balci war die erste Reporterin, die sich mit Sarrazin in die Höhle des Löwen getraut hat. Erdogan ist in Wahrheit ein Alien, der die Weltherrschaft erlangen will und von Merkel insgeheim dabei unterstützt wird. Angela Merkel ist in Wahrheit eine Krypto-Türkin und schafft Deutschland ab. al-Fifi ist kein Diktator sondern ein weiterer Steuerzahler mit Waffenschein und die AfD nur eine Nachfolgepartei aller deutschen Parteien.

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