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Köln:  UETD wird erneut Ziel eines Anschlags

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Köln:  UETD wird erneut Ziel eines Anschlags

26. Januar 2017 - 01:03
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Die Zentrale der Union Europäisch-Türkischer Demokraten in Köln wurde in den frühen Morgenstunden von mutmaßlichen PKK- bzw. linksextremistischen-Symptahisanten heimgesucht. Es ist nicht der erste Übergriff dieser Art und laut den Parolen wohl auch nicht der letzte.

Köln:  UETD wird erneut Ziel eines Anschlags

Köln / TP - Die Hetzkampagnen in Deutschland tragen schon seit längerem Fürchte. Türkische Organisationen werden vermehrt Ziel von Anschlägen. Jetzt traf es die Zentrale der Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) in Köln am Concordiaplatz. In den frühen Morgenstunden bewarfen mutmaßlich DHKP-C- und PKK-Sympathisanten das Gebäude mit Steinen, traktierten die Fenster und Türen, beschmierten die Aussenmauer mit Parolen.

Laut dem Vorsitzenden der UETD, Zafer Sırakaya, werte man derzeit das Videomaterial der Überwachungskamera, die am Mittwoch zwischen 5:20 und 8:00 den Vorfall aufnahmen. Dabei wurden Fensterscheiben eingeschlagen, die Eingangstür beschädigt, die Farbe mit roter Farbe beworfen und im Aussenbereich der Eingrenzung Parolen der Terrororganisation DHKP-C und PKK besprüht. Zafer Sırakaya zufolge sei dass der 10. Anschlag infolge innerhalb eines Jahres im Bundesgebiet allein gegen UETD-Sitze.

Dem Vorsitzenden zufolge konnten die Täter trotz des Berufsverkehrs unbehelligt agieren, niemand habe auf die Situation reagiert, so Sırakaya. Er befürchtet, dass das nicht nur bei Sachbeschädigungen bleiben wird, nach dem die Intensität zugenommen hat.

Auch Europaweit sind die Übergriffe auf Einrichtungen von türkischen Migranten signifikant angestiegen, seit dem in Deutschland zahlreiche türkische Organisationen mit der türkischen Politik in Zusammenhang gebracht wurden. Die türkische Community sieht einen Zusammenhang zwischen der hiesigen medialen Berichterstattung und politischen Äusserungen von Akteuren sowie dem Anstieg der Anschläge.

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