Journalismus im Zeitalter des Postfaktischen – Terror-Verharmlosung in Deutschland

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Journalismus im Zeitalter des Postfaktischen – Terror-Verharmlosung in Deutschland

27. September 2017 - 20:26
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Bei objektiver Betrachtungsweise der deutschen Leitmedien ist eine altbekannte Form der Suggestion in Bezug auf sensible Themen, wie aktuell die Berichterstattung über die Türkei respektive den türkischen Staatspräsidenten, nicht von der Hand zu weisen.

Journalismus im Zeitalter des Postfaktischen – Terror-Verharmlosung in Deutschland

Kommentar M. Teyfik Oezcan / TP - Man bedient sich elementarer Beeinflussungstaktiken, um anschließend die emotional geladenen Leser bzw. den wissensbegierigen oder hasserfüllten Fernsehzuschauer in die gewünschte Meinungsbildung zu bewegen. Ob dabei unsere demokratischen Grundordnung oder der soziale Frieden nachhaltig gestört werden, wird keinerlei Beachtung geschenkt. In der Konsequenz werden dabei mutwillig die Gemüter der mündigen und aufgeklärten Betrachter erzürnt.

Wie perfide und hinterlistig die Medien dabei vorgehen, kann man anhand der Berichterstattung über die PKK konstatieren. Eine mordende Terrororganisation, die in den letzten Monaten Lehrer, Kinder, Bauarbeiter und Rentner kaltblütig niederstreckt, ist in den deutschen Leitmedien nicht einer Nachricht wert; noch nicht einmal wird es als Randnotiz erwähnt, da man sonst den Mythos des Freiheitskämpfers und der Arbeiterpartei nicht aufrecht halten kann.

Das Bild über die PKK, was die deutschen Medien projizieren, zeugt von Ignoranz der Realitäten und grenzt schon an Rechtsbeugung im übertragenen Sinne.

Pathetisch werden PKK Veranstaltungen als Kulturfestivals verharmlost. Die Glaubwürdigkeit der deutschen Medien liegt am Boden. Ferner wird der Kampf der türkischen Regierung gegen die PKK als Kampf gegen die kurdische Zivilbevölkerung pervertiert. Diese Überschrift: „Erdogan bekämpft die Kurden, Erdogan bombardiert die Kurden“ ist der plakative Aufhänger, um Stimmung gegen die türkische Republik zu erzeugen und alle unbedarften Kurden und bewusst fehlgeleiteten deutschen Mitbürger durch propagandistische Instrumentalisierung gegen die türkische Community zu hetzen.

Wie eindimensional und parteiergreifend die deutschen Leitmedien berichten, zeigt sich auch daran, wie viel Zeit und Raum man den PKK Anhängern als Plattform in den Medien zur Verfügung stellt. Die kaltblütige Ermordung eines 15 Jährigen durch die PKK wird mit keiner Silbe erwähnt, aber für Falschmeldungen und PKK Propaganda, die als Friedensbotschaft verkündet wird, wird viel Raum und Zeit eingeräumt.

Diese systematische Indoktrination durch Journalisten, die ihren Beruf nicht als unabhängige Aufklärer verstehen, sondern als interessengeleitete Übermittler der vorgefertigten Informationen, ausüben, gewinnt in Deutschland durch diverse Machtpolitiker die Deutungshoheit und manifestiert sich in das öffentliche Bewusstsein.

Im Zeitalter des Postfaktischen spielt die Wahrheit für die Journalisten keine Rolle mehr. Der mediale Krieg greift um sich und wir befinden uns als fehlgesteuerte Masse mittendrin.

„Wahrheit ist nicht, was man sieht, sondern Wahrheit ist, was man sehen soll.“

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Es ist 1 Kommentar vorhanden

Bild von Aslan

...der Verwaltungsbereich in den ich hinein geboren bin, genauer: die sog. Freie und Hansestadt Bremen.

Ja das überschaubare Bremen...(persönliche Details und Werdegang lasse ich mal aus)... Bremen ist eine der großen PKK-Kloaken Deutschlands und ihrer anti-türkischen Kollaborateure jeglicher Nationalität. Hierbei fallen besonders auch Exilperser auf.

Es fällt unsereins manchmal aufgrund diverser Emotionen nicht immer leicht, das Offensichtliche und Offenkundige zu realisieren, jedoch scheue ich auch nicht diese Fakten zu artikulieren:

Deutschland ist mit seinen verschieden Organisationen nicht nur auf politischer Ebene ein Hauptakteur im anti-türkischen Terror. Deutschland ist nicht einfach nur ein Rückzugsgebiet, logistische und ideologische Plattform des Terrors gegen den türkischen Staat und das Türkentum bzw. gegen Muslime und gegen türkische Mitbürger hierzulande und in der Türkei. Natürlich sind kurdische Extremisten und ihre Anhängsel aus der Asylbranche in Deutschland flächendeckend organisiert und strukturiert, KomKar, Nav-Dem, birati e.v., KGD und wie sie sich noch alle nennen, versammeln sich zu Demonstrationszwecken ihres Faschismus auch unbehelligt zu Zehntausenden mitten in Köln und andernorts...

...ehrlicherweise muss man auch eingestehen, dass man über Medien kommuniziert bekommt, dass andere anti-türkische Dissidenten es hierzulande erleichtert bekommen, wenn es auch im Zusammenhang zu staatsfeindlichen Geschehnissen und Zeitgeistern steht, wobei man den Wahrheitsgehalt nicht immer überprüfen kann...

Und die Bundeswehr ist ja auch nur zum Zwecke eines sog. Anti-IS Einsatzes in der Türkei und im Irak und Syrien tätig gewesen, zufällig parallel zu einer Zeitspanne, in der ein Putschversuch die Türkei erschütterte, die Bombardierung Ankaras statt fand und andere unfassbare und sehr leidvolle Ereignisse, in einer Zeitspanne, in der fleißig kurdische Milizen und PKK-Banden Territorium in Syrien und im Irak annektieren und Autonomien bishin zu staatsähnlichen Produkten etabliert werden sollen.

Dazu werden sie auch von sog. NATO-Partnern der Türkei bewaffnet und unterstützt.

Und ich glaube nicht, dass es den jeweiligen Antreibern um die kurdische Kultur oder einen friedlicheren Orient geht.

Aus türkischer Sicht könnte man Deutschland auch als Terroristen betrachten, der sich verschiedener Interessengruppen bedient, um der Türkei andauernd zu schaden?

 

Ich bin froh, dass eine verantwortungsbewusste Regierung und ein Großteil der türkischen Bevölkerung standhaft ist und entsprechende Maßnahmen zum Schutze der Nation ergriffen wurden und werden.