DB nach Verbal-Attacken von PKK-Demonstranten: keine weiteren Maßnahmen

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DB nach Verbal-Attacken von PKK-Demonstranten: keine weiteren Maßnahmen

29. Oktober 2017 - 21:09
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Das Verbot der PKK ist in Deutschland eine Farce, meint M. Teyfik Oezcan und beruft sich dabei auch auf eine Anweisung der Deutschen Bahn an seine Mitarbeiter, nach dem PKK-Sympathisanten in deutschen Bahnhöfen türkischstämmige Mitarbeiter belästigt und beleidigt hatten.

DB nach Verbal-Attacken von PKK-Demonstraten: keine weiteren Maßnahmen

Kommentar M. Teyfik Oezcan / TP - Es ist seit Jahrzenten offenkundig, dass die Terrororganisation PKK in Westeuropa nach Belieben verfassungsfeindlich agiert und Jugendliche für den sinnlosen Kampf gegen den türkischen Staat rekrutiert.

Am 26.11.1993 verhängte der damalige Innenminister Herr Manfred Kanther ein Verbot gegen die PKK, welches bis heute auf dem Papier bestand hat und eigentlich die Rechtsgrundlage beim Umgang mit der PKK bilden soll.

Trotzdem sammelt die Terrororganisation PKK seit mehreren Jahrzenten illegal Schutzgelder ein und gehört gemäß deutschem Verfassungsschutzbericht in Deutschland zu den Hauptakteuren im Drogen- und Menschenhandel.

Ferner zeigen sie auf öffentlichen Veranstaltungen und auf von den Behörden genehmigten Demonstrationen ihre verbotenen Symbole und Fahnen. Auch dürfen sie Massenmörder live zu ihren Großveranstaltungen zuschalten und Reden halten lassen.

Da stellt man sich zwangsläufig die Frage, ob die Sicherheitsbehörden aus irgendeinem Grund bewusst wegschauen oder wegschauen sollen.

Ein Verhaltenshinweis der Deutschen Bahn vom 16.10.2017 an ihre Sicherheitsmitarbeiter offenbart die ganze Misere der Verantwortlichen bei der DB.

Bei der Lagebeurteilung der DB kann bei Protestaktionen der PKK auf deutschen Bahnhöfen ein aggressives Verhalten gegen aus der Türkei stammende Personen nicht ausgeschlossen werden. Daher werden die Sicherheitsmitarbeiter angehalten nicht die notwendige Vorgehensweise gegen Terroristen an den Tag zu legen, die es normalerweise bedarf.

Unter anderem wäre ein eigenständiges Verweisen der Terroristen aus dem Hausrechtsbereich ohne Rücksprache mit den Vorgesetzten zwingend zu unterlassen. Zur Info: Wir reden hier von einer verbotenen Terrororganisation!

Diese Anweisung impliziert die politische Weltanschauung der DB und deckt sich mit unseren Jahrzenten Erfahrungen der deutschen Sicherheitsbehörden beim Umgang mit der Terrororganisation PKK.

Unsere gesellschaftliche Grundordnung basiert auf Rechtstaatlichkeit und auf das Vertrauen in die deutschen Sicherheitsbehörden. Sowohl die Exekutive als auch die Judikative sägen mit ihrer Ignoranz nicht nur an dem demokratischen Fundament, sondern nehmen es mutwillig in Kauf, der innertürkischen Konflikte in Deutschland eine Plattform zu geben, und dadurch den sozialen Frieden in Deutschland nachhaltig zu gefährden.

Wenn der Rechtsstaat vor der PKK kapituliert und unsere Politiker ihre Hände in Unschuld waschen, wird einem schweren Herzens bewusst, in welche Richtung sich unsere Gesellschaftsordnung bewegt.

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